Heilige Messe zum Aschermittwoch

  • [sim]Die Glocken des Petersdom läuten und kündigen eine Heilige Messe mit dem Papst zum Aschermittwoch an. In der Kathedrale sind viele Menschen zu dieser Feier zusammengekommen. Zum Beginn der Fastenzeit sind alle Kreuze und Altarbilder mit violetten Tüchern verhängt. Als die Pforte des Petersdom sich öffnet, erheben sich die versammelten Gläubigen und eine lange Prozession zieht ein.[/sim]

  • [sim]Am Ende der Prozession kommt der Papst. Zum Beginn der Fastenzeit ist er in einem violetten Messgewand gekleidet, und trägt ein großes Vortragekreuz durch die Kirche. Vor dem Altar macht er eine Kniebeuge, geht um den Altarraum herum und eröffnet die Heilige Messe.[/sim]



    Papst: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    Gemeinde: Amen.
    Papst: Der Friede sei mit euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Papst: Am heutigen Aschermittwoch beginnen wir in der Vorbereitung auf Ostern die vierzig Tage des Fastens, der Buße, der Besinnung und der Umkehr. Vor Gott, unserem Vater, wollen wir bekennen, dass wir gesündigt haben.
    Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem hl. Erzengel Michael, dem hl. Johannes dem Täufer, den hll. Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich
    die selige Jungfrau Maria, den hl. Erzengel Michael, den hl. Johannes den Täufer, die hll. Aposteln Petrus und Paulus, alle Engel und Heiligen, und Euch, Brüder und Schwestern,
    für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn. Amen.


    [sim]Anschließend wird ein Kyrie-Lied gesungen. Danach setzen sich alle.[/sim]

  • [sim]Bischof Morales tritt für die Lesung nach vorne ans Ambo.[/sim]


    Morales: Lesung aus dem Buch Joel.
    So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte, und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat. Vielleicht kehrt er um, und es reut ihn, und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott. Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk, und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott? Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.
    Wort des lebendigen Gottes.
    Gemeinde: Dank sei Gott.

  • wohnt der Messe bei

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • [sim]Ein Antwortpsalm wird gesungen. Die Gemeinde erhebt sich. Kardinal MacLachlan trägt das Evangeliar vom Altar zum Ambo und schlägt es auf.[/sim]


    MacLachlan: Der Herr sei mit euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    MacLachlan: Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
    Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.


    [sim]Der Kardinal bekreuzigt das Buch und dann seine Stirn, seinen Mund und seine Brust.[/sim]


    MacLachlan: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
    Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus.
    Gemeinde: Lob sei dir, Christus.


    [sim]Der Kardinal trägt das Evangeliar zum Altar zurück. Dann setzt sich die Gemeinde.[/sim]

    His Eminence, The Most Rev Matthew Cardinal MacLachlan
    Lord Archbishop of St. Arivor and Metropolitan of Albernia

  • [sim]Nach dem Evangelium tritt der Papst an das Ambo, um die Predigt zu halten.[/sim]


    Meine Brüder und Schwestern,


    vierzig Jahre lang wanderten die Israeliten durch die Wüste. Vierzig Tage lang begegnete Moses Gott auf dem Berg Sinai. Vierzig Tage lang wanderte der Prophet Elija zum Berg Horeb. Vierzig Tage lang fastete Jesus Christus in der Wüste und widerstand den Versuchungen Jesu.


    Und so wollen auch wir fasten, und uns vierzig Tage lang besinnen, Buße tun und Umkehren, und so vorbereiten auf das größte aller Feste, das Osterfest. Bevor wir das Fest der Auferstehung und des Lebens feiern, wollen wir verzichten und uns so bewusst werden, wie wertvoll die Geschenke des Herren sind.


    Als Zeichen unserer Umkehr wollen wir heute das Aschenkreuz empfangen. Liebe Brüder und Schwestern, wir wollen Gott, unseren Vater, bitten, dass er diese Asche segne, die wir als Zeichen der Buße empfangen.


    Barmherziger Gott, du bist den Demütigen nahe und lässt dich durch Buße versöhnen. Neige dein Ohr unseren Bitten und segne alle, die gekommen sind, um das Aschenkreuz zu empfangen. Hilf uns, die vierzig Tage der Buße in rechter Gesinnung zu begehen, damit wir das heilige Osterfest mit geläutertem Herzen feiern. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.


    [sim]Ein Priester reicht ihm ein Weihwassergefäß. Ein anderer hält Tablette mit Asche. Der Papst nimmt das Aspergill und bespritzt die Asche mit Weihwasser. Dann dreht er sich um zum Kardinaldekan, faltet die Hände und neigt das Haupt.[/sim]

  • [sim]Der Kardinaldekan nimmt die Asche entgegen und neigt den Kopf vor dem Heiligen Vater. Dann blickt er wieder auf, drückt seinen Daumen in die Asche und zeichnet dem Heiligen Vater ein Aschekreuz auf die Stirn.[/sim]


    Memento homo, quia pulvis es et in pulverem reverteris.

  • [sim]Dann nimmt der Papst das Tablett mit der Asche entgegen, drückt seinen Daumen in die Asche und zeichnet Kardinal Pellicano ebenfalls ein Kreuz auf die Stirn.[/sim]


    Memento homo, quia pulvis es et in pulverem reverteris.


    [sim]Dann wendet er sich weiter und teilt weiteren Kardinälen und Bischöfen das Aschenkreuz auf. Die Bischöfe, die das Aschenkreuz erhalten haben, geben es dann weiter an Priester, Diakone und schließlich an die ganze Gemeinde im Petersdom. Währenddessen spielt die Orgel ein Lied.[/sim]

  • [sim]Nach der Austeilung des Aschenkreuzes tritt Erzbischof Rojas für die Fürbitten an das Ambo.[/sim]


    Rojas: Seinen Engeln befiehlt Gott, uns zu behüten; und wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wir rufen Gott an und bitten ihn für unsere Welt.
    Rojas: Wir beten für alle, die sich in dieser Fastenzeit einschränken wollen oder andere Vorsätze haben für die Zeit bis Ostern. Für alle, die so vielen Versuchungen ausgesetzt sind und ihnen widerstehen.
    Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
    Rojas: Wir beten für die vielen vielen Menschen, die „den Hunger satt“ haben – ohne die Freiheit, zu fasten oder nicht. Für Hilfsorganisationen und andere Initiativen, die Hilfe und Selbsthilfe organisieren.
    Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
    Rojas: Wir beten für die Menschen in Ländern mit Krieg, Bürgerkrieg und Terror – vor allem im Heiligen Land. Und für alle, die an Frieden und Gerechtigkeit arbeiten.
    Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
    Rojas: Wir beten für Menschen, die unsicher sind, was sie wohl im Einkaufskorb haben. Für Bauern, Industrie und Händler, die gesunde Lebensmittel herstellen und zu fairen Preisen anbieten.
    Gemeinde: Wir bitten dich, erhöre uns.
    Rojas: Gott, du gibst uns die Chance zu Umkehr und Neubeginn. Du schenkst uns Leben und Hoffnung – für uns selbst und für die Welt. Wir danken dir und loben dich – heute und morgen und bis in deine Ewigkeit. Amen.


    [sim]Danach setzt sich die Gemeinde und singt ein Lied, während der Altar bereitet wird.[/sim]

  • [sim]Nach der Bereitung der Gaben tritt der Papst hinter den Altar.[/sim]


    Papst: Lasset uns beten. Herr, unser Gott, zu Beginn der heiligen vierzig Tage bringen wir dieses Opfer dar und bitten dich: Hilf uns, umzukehren und Taten der Buße und der Liebe zu vollbringen, damit wir unseren bösen Neigungen nicht nachgeben. Reinige uns von Sünden und mache uns fähig, das Gedächtnis des Leidens unseres Herrn Jesus Christus mit ganzer Hingabe zu begehen, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
    Gemeinde: Amen.


    [sim]Der Papst hebt die Hände.[/sim]


    Papst: Der Herr sei mit euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Papst: Erhebet die Herzen.
    Gemeinde: Wir haben sie beim Herrn.
    Papst: Lasset uns danken dem Herrn, unsern Gott.
    Gemeinde: Das ist würdig und Recht.
    Papst: In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist dein Wort, durch ihn hast du alles erschaffen. Ihn hast du gesandt als unseren Erlöser und Heiland: Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Um deinen Ratschluss zu erfüllen und dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.


    [sim]In diesem Moment setzt die Orgel ein und die Gemeinde singt das Sanctus-Lied. Anschließend bilden alle anwesenden Bischöfe gemeinsam mit dem Papst einen Halbkreis um den Altar. Priester legen kleine Messbücher so auf den Altar, dass alle Bischöfe in eins hineinsehen können. Gemeinsam machen sie eine Kniebeuge, und auch die Gemeinde kniet sich hin.[/sim]


    Papst: Ja, du bist heilig, großer Gott, du bist der Quell aller Heiligkeit. Darum bitten wir dich: Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.


    [sim]Der Papst nimmt eine Hostienschale in die Hände.[/sim]


    Papst: Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.


    [sim]Er hält die Schale in die Höhe, während Messdiener mit Schellen läuten. Dann stellt er die Schale ab und macht eine Kniebeuge vor dem Altar. Anschließend nimmt er einen Kelch mit Wein in die Hände.[/sim]


    Papst: Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.


    [sim]Er hält den Kelch in die Höhe und hält einen Moment inne, während Messdiener die Schellen läuten. Dann stellt er den Kelch ab und kniet vor dem Altar nieder.[/sim]


    Diakon: Geheimnis des Glaubens.
    Gemeinde: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.

  • [sim]Kardinal MacLachlan hebt die Hände und spricht:[/sim]


    MacLachlan: Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes und bringen dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar.

    His Eminence, The Most Rev Matthew Cardinal MacLachlan
    Lord Archbishop of St. Arivor and Metropolitan of Albernia

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  • [Sim]Renaldi hebt die Hände und spricht die Darbringung[/Sim]


    Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Kardinaldekan

    Kardinal-Staatssekretär

    Kardinalbischof von Santa Julía

    Titularerzischof von Partoniu


    Connétable von Barnstorvia

    Herzog von Nivelles


    vormals:

    Primas von Mérolie

    Erzbischof von Orly

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto

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  • [Sim]Markus, zufällig in Valsanto zu Besuch bei seinem Mentor nimmt auch Teil und spricht die Epiklese.[/Sim]


    Wir bitten dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut und lass uns eins werden durch den Heiligen Geist.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Gedenke deiner Kirche auf der ganzen Erde und vollende dein Volk in der Liebe, vereint mit unserem Papst Lunis III. und allen Bischöfen, Priestern und Diakonen und mit allen, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind.


    Gedenke unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind in der Hoffnung, dass sie auferstehen. Nimm sie und alle, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind, in dein Reich auf, wo sie dich schauen von Angesicht zu Angesicht.


    Vater, erbarme dich über uns alle, damit uns das ewige Leben zuteil wird in der Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit deinen Aposteln und mit allen, die bei dir Gnade gefunden haben von Anbeginn der Welt, dass wir dich loben und preisen durch deinen Sohn Jesus Christus.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Kardinaldekan

    Kardinal-Staatssekretär

    Kardinalbischof von Santa Julía

    Titularerzischof von Partoniu


    Connétable von Barnstorvia

    Herzog von Nivelles


    vormals:

    Primas von Mérolie

    Erzbischof von Orly

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto

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  • [sim]Der Papst nimmt einen Kelch und eine Schale in die Hände und hält sie in die Höhe.[/sim]


    Papst: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
    Gemeinde: Amen.


    [sim]Dann stellt er beides wieder ab. Die Gemeinde erhebt sich.[/sim]

  • [sim]Der Erzvikar von San Pedro wende sich an die Gemeinde und hebt die Hände.[/sim]


    Rojas: Wir heißen Kinder Gottes und sind es, darum beten wir voller Vertrauen.
    Gemeinde: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen.
    Rojas: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
    Gemeinde: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
    Rojas: Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden. Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Diakon: Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.


    [sim]Überall in der Kirche geben sich die Menschen die Hände und wünschen sich den Frieden. Anschließend wird ein Agnus-Dei-Lied gesungen.[/sim]

  • [sim]Nach einem stillen Gebet machen die Bischöfe gemeinsam eine Kniebeuge vor dem Altar, und die Gemeinde kniet sich hin. Der Papst nimmt eine Hostienschale in die eine Hand und hält mit der anderen Hand eine gebrochene Hostie in die Höhe.[/sim]


    Papst: Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt.
    Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.
    Papst: Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.


    [sim]Daraufhin legt der Papst die Hostie in seinen Mund. Anschließend nimmt er einen Kelch und trinkt einen Schluck. Dann geht er zurück zu seinem Platz und setzt sich, während die anderen Bischöfe und Priester erst selber die Kommunion nehmen und anschließend die Kommunion an die Gemeindemitglieder austeilen.[/sim]