Heilige Messe zum Weihetag der Petersbasilika

  • [sim]Als Sitz des Heiligen Stuhls ist die Petersbasilika Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises. Aus diesem Anlass wird ihr Weihetag als Hochfest, ganz besonders in der Kirchenprovinz Valsanto, gefeiert. Unter dem Klang der Glocken und der Orgel beginnt die Prozession den Einzug in den Petersdom. Messdiener, Diakone und Priester schreiten durch den Mittelgang auf den Altar zu. Alle Vikarsbischöfe und viele Bischöfe, die in der Kirchenprovinz Valsanto zu Gast sind, bilden den Schluss der Prozession.[/sim]

  • [sim]Als letztes kommt auch der Papst in die Petersbasilika. Langsam, aber stetig schreitet er die Reihen der Gläubigen ab. In der einen Hand hält er seinen Hirtenstab, mit der anderen segnet er die Gläubigen zu beiden Seiten. Vor dem Altar angekommen, kniet er mit den anderen Bischöfen nieder, bevor er sich erhebt und den Altar küsst. Als die Orgelmusik endet, hebt er die Hände und eröffnet die Heilige Messe.[/sim]


    Papst: Gott ist dreifaltig, der Schöpfer des Himmels und der Erde, der Erlöser aller Menschen und der Erleuchter der Dunkelheit. Ihm zu Lob und Ehre begehen wir diese Messe im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes.
    Alle: Amen.
    Papst: Der Friede sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
    Papst: "Du bist Petrus, und auf diesen Fels werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." Diese Basilika ist die letzte Ruhestätte des Apostelfürsten, dem Christus der Erlöser diese Zusage gab. An ihrem Weihetag gedenken wir dem Martyrium des Apostelfürsten und aller, die im Dienste des Herren ihr Leben gelassen haben, und erinnern uns unseres Auftrages für die Jahre, die noch kommen sollen.


    [sim]Daraufhin tritt der Papst vom Altar zurück.[/sim]

  • [sim]Erzbischof Rojas steht schon am Ambo und führt die Messe fort.[/sim]


    Rojas: Bekennen wir zu Beginn dieser Feier, dass auch wir Sünder sind und Gott um Vergebung bitten.
    Alle: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem hl. Erzengel Michael, dem hl. Johannes dem Täufer, den hll. Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, den hl. Erzengel Michael, den hl. Johannes den Täufer, die hll. Aposteln Petrus und Paulus, alle Engel und Heiligen, und Euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.


    [simoff]Mitmach-Gottesdienst! Wer mag, setze die Liturgie fort, gerne auch mit eigenen Wortbeiträgen.[/simoff]

  • [sim]Fischer, der sich wegen seines Amtes als Präses der Generalsynode mindestens einmal in der Woche in Valsanto aufhält, so auch heute - war gemeinsam mit den anderen Metropoliten eingezogen und tritt nun nach vorn, um die Kyrie zu zelebrieren [/sim]


    Fischer:Kyrie, eleison.
    Alle:Kyrie, eleison.
    Fischer:Christe, eleison.
    Alle:Christe,, eleison.
    Fischer:Kyrie, eleison.
    Alle:Kyrie, eleison.



    es folgt das Gloria

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • anschließend tritt Nowak nach vorne, welcher sich aufgrund seines regelmäßigen a-limine Besuchs in Valsanto aufhält.


    Nowak: Lasset uns beten


    Allmächtiger, ewiger Gott,
    du hast uns im Sakrament der Taufe
    neues Leben geschenkt.
    Festige unsere Verbundenheit mit Christus,
    damit wir Früchte bringen, die bleiben,
    und die Freude des ewigen Lebens erlangen.
    Darum bitten wir durch Jesus Christus.


    Durch Jesus Christus unserem Herrn und Gott, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

  • [sim]Der albernische Metropolit tritt an das Ambo und hält die erste Lesung.[/sim]


    MacLachlan: Lesung aus dem Buch der Weisheit. Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht. Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennen zu lernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt. Wort des lebendigen Gottes.
    Alle: Dank sei Gott.


    [sim]Daraufhin wird der 54. Psalm gesungen[/sim]

    His Eminence, The Most Rev Matthew Cardinal MacLachlan
    Lord Archbishop of St. Arivor and Metropolitan of Albernia

  • [sim]Nachdem der Antwortgesang verklungen ist, geht der Erzvikar für San Pedro an das Pult und liest die zweite Lesung.[/sim]


    Rojas: Lesung aus dem Jakobusbrief. Brüder! Wo Eifersucht und Ehrgeiz herrschen, da gibt es Unordnung und böse Taten jeder Art. Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht. Wo Frieden herrscht, wird von Gott für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit ausgestreut. Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern. Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden. Wort des lebendigen Gottes.
    Alle: Dank sei Gott.


    [sim]Anschließend wird das Halleluja gesungen.[/sim]

  • [sim]Während des Halleluja-Rufs kommt ein Diakon, tritt vor den Papst und verneigt sich. Der Papst beauftragt den Diakon, die Evangelienlesung vorzutragen, und segnet ihn dazu. Der Diakon verneigt sich erneut, tritt dann vor den Altar, wo er von zwei weiteren Diakonen mit großen Kerzen in den Händen flankiert wird. Gemeinsam verbeugen sie sich. Der Diakon nimmt das auf dem Altar stehende Evangeliar, und geht zum Ambo. Zum Ende des Gesangs öffnet er es.[/sim]


    Diakon: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
    Diakon: Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
    Alle: Ehre sei dir, oh Herr.


    [sim]Alle zeichnen sich Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust. Der Diakon erhält ein Weihrauchfass und inzensiert das Evangeliar.[/sim]


    Diakon: In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus.
    Alle: Lob sei dir, Christus.


    [sim]Der Diakon küsst das Evangeliar und stellt es wieder auf den Altar. Währenddessen setzt sich die Gemeinde.[/sim]

  • [sim]Nun kommt der Papst an das Ambo.[/sim]


    Die Letzten werden die Ersten sein. Werte Brüder und Schwestern, was meinen die Evangelisten mit diesen Worten? Sollen wir uns nicht mehr anstrengen, die anderen vorpreschen lassen und auf unsere Erlösung im Reich Gottes warten? Sollen wir uns vergessen, unseren eigenen Körper und unser eigenes Leben völlig aufgeben, um vor dem jüngsten Gericht die Kleinsten zu sein?


    Das ist es nicht, was dieser Spruch uns Christen zu tun auffordert. In Karfarnaum belehrt Christus der Herr die Jünger. Nicht Streben nach Reichtum oder Macht, sondern Sorge um die Kleinsten und Schwächsten in unserer Umgebung sind der Schlüssel zum Himmelreich.


    Jakobus der Gerechte erläutert in seinem Brief, dass Eifersucht und Ehrgeiz die christliche Gemeinschaft zerstören. Wer nur seiner Leidenschaft folgt, strebt danach, der Beste, der Erste zu sein. In der christlichen Gemeinschaft zu leben heißt aber: Nächstenliebe zu leben, um Vergebung zu bitten, Gerechtigkeit zu praktizieren.


    Wie wir im Buch der Weisheit gehört haben, wird die christliche Gemeinschaft wieder und wieder auf die Probe gestellt. Am Weihetag dieser Basilika wollen wir uns gegenseitig ermahnen, nicht der Versuchung zu erliegen. Es ist schwer, sanftmütig, geduldig und barmherzig zu leben. Doch im Vertrauen an Gott können wir alle Hürden meistern und in das Reich Gottes gelangen.


    Diese Kathedrale wird bezeichnet als Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises. In ihr kommen wir zusammen, um mit Menschen aus allen Ländern der Welt die christliche Gemeinschaft zu feiern. Gemeinsam wollen wir uns zu der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche und zum Glauben an Gott den himmlischen Vater, Gott den menschgewordenen Messias und Gott den alles durchsetzenden Heiligen Geist bekennen.


    [sim]Die Gemeinde erhebt sich wieder.[/sim]


    Alle: Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem, factorem cæli et terræ, visibilium omnium et invisibilium. Et in unum Dominum Iesum Christum, Filium Dei unigenitum, et ex Patre natum ante omnia sæcula. Deum de Deo, Lumen de Lumine, Deum verum de Deo vero, genitum non factum, consubstantialem Patri; per quem omnia facta sunt. Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de cælis. Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex Maria Virgine, et homo factus est. Crucifixus etiam pro nobis sub Pontio Pilato, passus et sepultus est, et resurrexit tertia die, secundum Scripturas, et ascendit in cælum, sedet ad dexteram Patris. Et iterum venturus est cum gloria, iudicare vivos et mortuos, cuius regni non erit finis. Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem, qui ex Patre filioque procedit. Qui cum Patre et Filio simul adoratur et conglorificatur: qui locutus est per prophetas. Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam. Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum. Et expecto resurrectionem mortuorum, et vitam venturi sæculi. Amen.

  • [sim]Der Erzvikar tritt gemeinsam mit einem Lektor aus der Gemeinde in San Pedro an das Ambo.[/sim]


    Rojas: In den Augen Gottes ist der Mensch groß, der dem Leben und den Menschen dient. Darum wenden wir uns voll Vertrauen an Gott und bitten für die, die unsere Hilfe und seine Kraft brauchen.
    Lektor: Für die Menschen, die auf unsere Nächstenliebe angewiesen sind, auf unsere Zuwendung und konkrete Hilfe; für alle, die wegen der Armut krank geworden sind, in der sie leben müssen; für alle, die sich für andere Menschen einsetzen. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die sich ehrlich für die Bedürfnisse von Kindern engagieren; für alle Kinder, die unter Missbrauch, Armut, Gewalt und Unfreiheit leiden; für die Kinder, die keine Hoffnung und Zukunft für sich sehen. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die um die zukünftige Gestalt der Kirche ringen; für alle, die enttäuscht sind und sich verabschiedet haben; für alle, Zeugnis ablegen von der befreienden Kraft des Reiches Gottes. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die arm sind und nicht teilhaben können am Leben; für alle, die keinen Blick mehr haben für die Not anderer Menschen. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die mit Verachtung auf andere Religionen hinabschauen; für alle, deren Glaube geschmäht wird; für alle, die unter Verfolgung und Gewalt leiden. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die sich in Kirchen und Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einsetzen für wirklich gleiche Chancen für Frauen und Männer; für alle, die wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden; für Menschen, die anderen absprechen, Gottes Ebenbild zu sein. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Lektor: Für alle, die bloßgestellt werden; für alle, die sehn-süchtig auf das Leben von Prominenten und Stars schauen; für die, die Verantwortung tragen im großen Geschäft der Medien, der Verlage und des Internet. Gott, unsere Hoffnung.
    Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
    Rojas: Gott, du willst Leben für uns und Heil. Du stehst an der Seite der Kleinen und Unterdrückten, an der Seite derer, die in Armut, Not und Leid leben müssen. Dafür danken wir dir und loben dich, heute und alle Tage unseres Lebens.
    Alle: Amen.


    [sim]Die Gemeinde setzt sich nun und es wird ein Lied angestimmt. Währenddessen beginnt die Gabenbereitung. Diakone bringen Kelch und Schale, Hostien, Wein und Wasser zum Papst und waschen ihm anschließend die Hände.[/sim]

  • [sim]Die Gemeinde erhebt sich und wird von einem Diakon inzensiert. Anschließend ruft der Papst zum Gebet auf.[/sim]


    Papst: Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.
    Alle: Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen, zum Lob und Ruhme seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.
    Papst: Herr, unser Gott, nimm die Gaben deines Volkes an und gib, dass wir im Geheimnis der heiligen Eucharistie empfangen, was wir im Glauben bekennen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
    Alle: Amen.
    Papst: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
    Papst: Erhebet die Herzen!
    Alle: Wir haben sie beim Herrn.
    Papst: Lasset uns danken dem Herrn unserm Gott.
    Alle: Das ist würdig und recht.
    Papst: In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, immer und überall zu danken durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist dein Wort, durch ihn hast du alles erschaffen. Ihn hast du gesandt als unseren Erlöser und Heiland. Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Um deinen Ratschluss zu erfüllen und dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.


    [sim]Daraufhin ertönt die Orgel und die Gemeinde singt das Sanctus. Im Anschluss kniet sich die Gemeinde und alle Geistlichen vom Range Priester oder niedriger hin. Die konzelebrierenden Bischöfe bilden einen Halbkreis hinter dem Altar, jeder hat eine kleine Ausgabe des Hochgebets vor sich liegen.[/sim]


    Papst: Ja,du bist heilig, großer Gott, und alle deine Werke verkünden dein Lob. Denn durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, und in der Kraft des Heiligen Geistes erfüllst du die ganze Schöpfung mit Leben und Gnade. Bis ans Ende der Zeiten versammelst du dir ein Volk, damit deinem Namen das reine Opfer dargebracht werde vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang. Darum kommen wir vor dein Angesicht und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche den ersten Tag der Woche als den Tag, an dem Christus von den Toten erstanden ist. Durch ihn, den du zu deiner Rechten erhöht hast, bitten wir dich, allmächtiger Gott: Heilige unsere Gaben durch deinen Geist, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgetragen hat, dieses Geheimnis zu feiern.


    [sim]Der Papst zeichnet über die Kelche und Schalen, welche auf dem Altar stehen, ein Kreuz. Anschließend machen alle Bischöfe vor dem Altar eine Kniebeuge. Danach nehmen sich der Papst und zu seiner Rechten der Kardinaldekan und zu seiner Linken der Erzvikar je eine Hostienschale und halten sie hoch. Die anderen Bischöfe strecken ihre rechte Hand in Richtung der Schalen aus. Gemeinsam sprechen die Bischöfe.[/sim]


    Bischöfe: Denn in der Nacht, da er verraten wurde, nahm er das Brot und sagte Dank, reichte es seinen Jüngern und sprach: Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.


    [sim]Während Messdiener die Altarschellen läuten, halten die drei Bischöfe in der Mitte die Hostienschalen in die Höhe. Als das Läuten erlischt, stellen sie die Schalen ab und die Bischöfe machen eine gemeinsame Kniebeuge. Dann nehmen der Papst, der Dekan und der Erzvikar je einen Kelch mit Wein.[/sim]


    Bischöfe: Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.


    [sim]Wieder heben die drei Bischöfe die Kelche in die Höhe und lauschen dem Schellen der Messdiener. Anschließend machen die Bischöfe eine gemeinsame Kniebeuge und falten ihre Hände wieder.[/sim]

  • [sim]Der Erzvikar breitet die Hände aus und spricht den nächsten Teil des Hochgebets.[/sim]


    Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis deines Sohnes. Wir verkünden sein heilbringendes Leiden, seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt und erwarten seine Wiederkunft. So bringen wir dir mit Lob und Dank dieses heilige und lebendige Opfer dar.


    [simoff]Drittes Hochgebet, ab Seite 14. Die nächsten vier Absätze (die mit S, E, B und E anfangen) werden jetzt von anderen Bischöfen gesprochen. Bitte den richtigen Papst einsetzen, die Angabe eines Ortsbischofs weglassen und als besondere Heilige die "heiligen Apostelfürste Petrus und Paulus" aufnehmen. Keine Hemmungen, jeder Bischof darf ungeachtet seinen Ranges einen Absatz sprechen, Reihenfolge der Bischöfe ist auch egal.[/simoff]

  • [sim]hat ebenfalls die Hände ausgebreitet[/sim]


    Schau gütig auf die Gabe deiner Kirche. Denn sie stellt dir das Lamm vor Augen, das geopfert wurde und uns nach deinem Willen mit dir versöhnt hat. Stärke uns durch den Leib und das Blut deines Sohnes und erfülle uns mit seinem Heiligen Geist, damit wir ein Leib und ein Geist werden
    in Christus.

  • [sim]mit ausgebreiteten Armen spricht nun auch der Kardinal-Großinquisitor[/sim]


    Er mache uns auf immer zu einer Gabe, die dir wohlgefällt, damit wir das verheißene Erbe erlangen mit deinen Auserwählten, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit deinen Aposteln und Märtyrern mit den heiligen Peter und Paul und mit allen Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen.

  • Barmherziger Gott, wir bitten dich:
    Dieses Opfer unserer Versöhnung
    bringe der ganzen Welt Frieden und Heil.
    Beschütze deine Kirche
    auf ihrem Weg durch die Zeit
    und stärke sie im Glauben und in der Liebe:
    deinen Diener, unseren Papst Linus III.,
    und die Gemeinschaft der Bischöfe,
    unsere Priester und Diakone,
    alle, die zum Dienst in der Kirche
    bestellt sind,
    und das ganze Volk deiner Erlösten.

  • hat ebenfalls seine Hände ausgebreitet


    Erhöre gütiger Vater,
    die Gebete der hier versammelten Gemeinde und führe zu dir auch alle deine Söhne und Töchter, welche noch fern sind von dir.


    Erbarme dich aller unserer verstorbenen Brüder und Schwestern und aller, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind.
    Nimm sie auf in deine Herrlichkeit.
    Und mit ihnen lass auch uns, wie du verheißen hast, zu Tische sitzen in deinem Reich.
    Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus.
    Denn durch ihn
    schenkst du der Welt alle guten Gaben

  • [sim]Nun nimmt der Papst einen Kelch und eine Schale in die Hände und hebt sie hoch, die beiden Bischöfe neben ihm tuen es ihm gleich. Gemeinsam sprechen die Bischöfe den Schluss des Hochgebets.[/sim]


    Bischöfe: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
    Alle: Amen.


    [sim]Die drei Bischöfe stellen Kelche und Schalen wieder ab. Ein Diakon singt.[/sim]


    Diakon: Geheimnis des Glaubens.
    Alle: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.
    Papst: Dem Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam und getreu seiner göttlichen Weisung wagen wir zu beten:
    Alle: Vater unser im Himmel, Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Papst: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
    Alle: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
    Papst: Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch". Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden. Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
    Diakon: Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.


    [sim]Die Menschen in der Kirche reichen ihren Nachbarn die Hände und sprechen den Friedensgruß. Der Papst umarmt alle Bischöfe und wünscht ihnen den Frieden. Als der Papst sich wieder dem Altar zuwendet und in einer Schale Hostien in zwei Teile bricht, beginnt ein Diakon, das Agnus Dei zu sprechen.[/sim]


    Alle: Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden.


    [sim]Der Papst hebt mit der einen Hand die Schale in die Höhe und hält mit der anderen Hand die zwei Teile einer gebrochenen Hostie darüber.[/sim]


    Papst: Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
    Alle: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.
    Papst: Herr, du hast deine Befehle gegeben, damit man sie genau beachtet. Wären doch meine Schritte fest darauf gerichtet, deinen Gesetzen zu folgen.


    [sim]Der Papst stellt die Schale wieder ab und legt sich eine Hostie in den Mund. Dann nimmt er einen Kelch und trinkt einen Schluck Wein. Anschließend tritt er vom Altar zurück und setzt sich auf seinen Platz, während die anderen Bischöfe und Priester nacheinander Brot und Wein zu sich nehmen und dann beginnen, die Kommunion in der Kirche auszuteilen.[/sim]

  • [sim]Nachdem alle Bischöfe und Priester wieder im Altarraum versammelt sind und die Schalen auf dem Altar abgestellt haben, reinigt der Erzvikar die Gefäße, während die Gemeinde ein Lied singt. Anschließend hebt er die Hände und die Gemeinde steht auf.[/sim]


    Rojas: Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, du erneuerst uns durch deine Sakramente. Gewähre uns deine Hilfe und mache das Werk der Erlösung, das wir gefeiert haben, auch in unserem Leben wirksam. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
    Alle: Amen.


    [sim]Nun beginnen Priester und Diakone, allen Bischöfen ihre Mitren aufzusetzen und die Hirtenstäbe zu reichen.[/sim]