[San Pedro] San Bartolomé a Puerta Roja

  • [sim]Gemeinsam mit einem Pastor der kleinen evangelischen Gemeinde Valsantos und einem Rabbi der jüdischen Gemeinde trägt der Päpstliche Legat das Licht in die Kirche und stellt es auf dem Altar ab. Dann findet eine kleine Andacht statt.[/sim]



    Brüder und Schwestern, dieses Licht, das in den Tagen vor Weihnachten in Atraverdo als Zeichen des Friedens und der Verständigung der Völker entzündet worden ist, hat den Weg durch viele Länder genommen und ist uns aus den Händen der dreibürgischen Bischöfe übergeben worden. Es soll den Wunsch ausdrücken, dass die Menschen sich vom monetären, ökononomischen und finanziellen Denken abwenden und anfangen werden, umweltbewusst, solidarisch und humanistisch zu denken. Wir wollen diesem Symbol den Wunsch anfügen, die Schluchten zwischen den Religionen zu überwinden, und werden dazu das Friedenslicht nach Andro weitergeben.


    [sim]Nach einigen Worten der anderen beiden Geistlichen, einem Lied und einem ökumenischen Gebet wird das Licht wieder aus der Kirche getragen und für den Flug nach Andro vorbereitet.[/sim]

  • [sim]In der Sankt-Bartolomäus-Kirche in San Pedro, in der in der Weihnachtszeit eine ökumenische Andacht zum Friedenslicht gehalten worden ist, hat Erzbischof Rojas einige ausgewählte Bischöfe zu einem Gespräch über die Ökumene eingeladen.[/sim]


    Werte Brüder, ich freue mich, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. In seiner Ansprache heute hat der Heilige Vater die Bedeutung der Ökumene für die apostolische Kirche betont. Ich bin daher der Ansicht, dass wir dies aktiv unterstützen sollten und uns in der Generalsynode für eine baldige Umsetzung ökumenischer Konzepte einsetzen soll.


    Zur Vorbereitung dessen habe ich diesen Gesprächskreis eingeladen. Vielleicht können wir zu Beginn einmal sammeln, was wir unter Ökumene verstehen und welche Schritte die Kirche unternehmen sollte.

  • Renaldi erscheint mit seinem sekretär, bald Nuntius, Eldenberg.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Kardinaldekan

    Kardinal-Staatssekretär

    Kardinalbischof von Santa Julía

    Titularerzischof von Partoniu


    Connétable von Barnstorvia

    Herzog von Nivelles


    vormals:

    Primas von Mérolie

    Erzbischof von Orly

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto

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  • erscheint und wartet auf Eier und Tomaten

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • [sim]Als Gastgeber beginnt Erzbischof Rojas mit seinen Vorstellungen zur christlichen Ökumene.[/sim]


    Jeder, der sich durch die Taufe zu Christus bekennt und nach seinen Worten Nächstenliebe praktiziert, hat Anteil am Reich Gottes und erfüllt die göttlichen Gebote. Nur, weil manche nicht der petrischen Kirche angehören, darf ihr Heilswerk nicht geleugnet werden. Es ist also durchaus möglich, gute Taten zu vollbringen, ohne in der einen Kirche die Gemeinschaft des Herrn zu leben. Insofern hat die katholische Kirche alle christlichen Kirchen zu respektieren, ihre Sakramente im angemessenen Umfang anzuerkennen und mit ihnen, da wo es sinnvoll erscheint, zusammenzuarbeiten.

  • Weise Worte, Bruder Dario, weise Worte. Leider ist es noch nicht überall üblich, dass Kirchen, die sich auf gemeinsame Wurzeln beziehen, einander respektieren und gemeinsam für ihre sehr ähnlichen Anliegen eintreten.

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • Erlaubt mir eine Nachfrage, Bruder: Wollt Ihr diese Gespräche lediglich auf die Ökumene, oder auch auf das Feld der Koexistenz der verschiedenen Religionen, also den interreligiösen Dialog lenken?

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • Ich denke wir sollten uns an dieser Stelle erstmal nur mit der Ökumene beschäftigen. Dieses "nur" ist maßlos untertrieben, denn es ist eine Menge Arbeit auf dem Weg hin zur Vereinigung.


    Auch ich denke, dass wir einen Schritt auf die christlichen Kirchen, die Anteil am Heil haben, zugehen sollten. dabei ist mir wichtig die Differenzen aus dem Weg zu räumen und mehr Gemeinsamkeiten zu sehen. Wenn wir uns wie die alte Kirche an einigen Stellen zu Kompromissen entscheiden könnten, wäre das Ziel die eine allumfassende Kirche greifbar nahe.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Kardinaldekan

    Kardinal-Staatssekretär

    Kardinalbischof von Santa Julía

    Titularerzischof von Partoniu


    Connétable von Barnstorvia

    Herzog von Nivelles


    vormals:

    Primas von Mérolie

    Erzbischof von Orly

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto

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  • Ich stimme Bruder Louis da voll zu, der interreligiöse Dialog ist zwar ebenfalls sehr wichtig, aber erstmal eine andere "Baustelle" als der interkonfessionelle Dialog.


    Die erste Frage, die sich stellt, ist natürlich, auf welche andere Konfessionen wir zugehen wollen. Große Kirchen sind neben der apostolisch-katholischen ja die novarisch-katholische, die orthodxen, die östlichen und die evangelischen Kirchen. Aber auch daneben gibt es viele kleine christliche Gruppen. Welche Grundüberzeugungen müssen andere Kirchen mit uns teilen, damit wir sie zum Dialog einladen?

  • ist ebenfalls anwesend


    Werte Brüder,


    ich befürworte es, wenn wir unsere ökumenischen Bestrebungen bei solchen Kirchen konzentrieren, welche uns ohnehin schon historisch und theologisch näherstehen.


    Ich verweise darauf, dass uns zum Beispiel theologisch gesehen sehr viel von den evangelischen Glaubensgemeinschaften trennt.
    Demgegenüber sind die theologischen Unterschiede zur Orthodoxie vergleichsweise gering und die Streitpunkte konzentrieren sich auf politische Dinge so wie die Primatsfrage.

  • Entschuldigen Sie lieber Bruder, aber wenn ich die Proteste in Andro sehe, dann glaube ich nicht an eine besser funktionierende Annäherung. Was uns von den portestanten inhaltlich trennt, trennt uns ebenso start im politischen Sinne von der Orthodoxie.
    Viel lieber würde ich auch wie Bruder Rojas Inhalte zusammentragen, die uns besonders wichtig sind. Bestimmte Fragen solten auch einfach nicht diskutiert werden. Erst im zweiten Schritt können wir ein Gespräch angebot an andere Krichen richten.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Kardinaldekan

    Kardinal-Staatssekretär

    Kardinalbischof von Santa Julía

    Titularerzischof von Partoniu


    Connétable von Barnstorvia

    Herzog von Nivelles


    vormals:

    Primas von Mérolie

    Erzbischof von Orly

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto

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  • Ihr habt Recht, Bruder, eines nach dem anderen, es war nur eine Interessenfrage. :)
    Nun, eine absolute Bedingung wäre für mich, dass die katholische Kirche als gleichberechtigter Gesprächspartner gesehen und mit Respekt behandelt wird.
    Natürlich sollte es auch einige theologische Red-Lines geben, aber die würde ich weit fassen, denn gemeinsam zu reden, das sollte uns jeder Mensch wert sein, ob katholisch, evangelisch, orthodox, freikirchlich, jüdisch, muslimisch oder was auch immer, sofern er uns respektiert.

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • Entschuldigt, dass ich unterbreche Bruder Fischer,


    aber ich denke wir sollten den innerkirchlichen Dialog ganz strikt von dem interreligiösen Dialog trennen und uns zuerst auf ersteren konzentrieren.


    Daher würde ich vorschlagen zuerst zu definieren, was das Christentum in seinen innersten Kern ausmacht, was unabhängig von der Konfession, jede christliche Kirche anerkennen muss. Dies wäre meiner Meinung nach erstmal folgendes:


    - der Glaube an die Auferstehung und der Vergebung der Sünden
    - der Glaube an Christus als Sohn Gottes und Messias.
    - die heilige Trinität

  • Keine Ursache, Bruder. Das war nur eine allgemeine Aussage. ;)

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • Meiner Meinung nach ist auch das Taufverständnis eine wichtige Komponente. Wir sehen jeden als Christen an, der die Taufe empfangen hat, und können daher nur mit solchen Gemeinschaften zusammenarbeiten, die umgekehrt auch unsere Taufe anerkennen. Damit würden meiner Meinung nach Gemeinschaften herausfallen, die die Kindstaufe nicht akzeptieren.