[Alroño] Internado de la Santa Cruz

  • Dann mal los.


    [sim]Vorsichtig geht er auf das Portal zu, stößt es auf und geht hinein. Das Innere ist leer, vielleicht ist es zu früh, oder viele Schüler sind noch in den Ferien. Ein Schild zeigt, dass das Direktorat im ersten Stock ist. Er geht hoch und auf eine Tür mit der Aufschrift "Secretariado" zu.[/sim]

  • [sim]Kommt den beiden aus einem Seitengang entgegen. Patel bleibt kurz verdutzt stehen als er Rizzo sieht, der dem Jungen nach eilt.[/sim]


    Gott zum Gruße, Bischof. Was treibt Sie denn in das Internat? Ich bin wohl nicht der Einzige, der hier gerne seinen Gedanken nachhängt, was? Nichts tut uralten Gebäuden besser als das Lachen der Jugend. Sehr guter Ort um über die eigene Vergänglichkeit und die grenzenlose Güte Gottes zu sinnieren, wenn Sie mich fragen.


    [sim]James betrachtet aufmerksam den Jungen und blickt dann wieder zum Bischof.[/sim]
    Ihr Neffe?

  • [sim]Ist sichtlich überrascht, als er einen anderen Bischof hier trifft. Mal ganz davon abgesehen, dass er Patel sehr selten in Valsanto gesehen hatte bisher, ausgerechnet in dieser Situation wäre ihm alles andere lieber gewesen.[/sim]
    Ich bin auch überrascht, Sie hier zu treffen, Bruder Patel. Sind Sie öfter hier? [sim]versucht er, von der eigentlichen Frage abzulenken. Die Geschichte ist lang und geht auch nicht jeden etwas an[/sim]

  • Öfter nicht. Das erste Mal um ehrlich zu sein Bruder Rizzo.


    Es tut gut manchmal den Gedanken nach zuhängen und sich der Schönheit der Welt wieder bewusst zu werden wenn die Gedanken im Dunkel versinken...


    [sim]Patels Blick streift das etwas ratlose Gesicht des Bischofs gegenüber. Er ist zu gedankenverloren um zu bemerken, dass Rizzo seiner neugierigen Frage ausgewichen ist.[/sim]


    Wissen Sie, wir haben da eine schreckliche Situation auf dem astorischen Kontinent. Wahn und Gewalt haben Einzug gehalten wo doch Vernunft und Frieden regieren sollte. Ganze Armeen stehen sich vor der stralischen Insel Geelong gegenüber. Die Leidtragenden sind einfache Menschen. Ganze Familien werden auseinander gerissen und ...



    [sim]Gedankenverloren verharrt der Blick Patels auf dem Jungen. Kurz darauf bricht er den Satz ab als ihm klar wird, was er hier vor einem Kind ausgesprochen hat. Mit tief trauriger Mine fügt er flüsternd hinzu[/sim]


    Sie glauben nicht was Menschen anderen Menschen antun können.


    [sim]Patels Augen wandern wieder zurück zum Bischof[/sim]


    Wie dem auch sei, es tut gut mit Gott Zwiegespräche zu halten. Diese Mauern haben schon vielen Zuflucht geboten, die in Zweifeln versunken waren. Alleine im Innenhof zu beten während die Gemäuer von Kindergelächter erfüllt sind kann zu erfrischenden Erkenntnissen führen.


    Ich denke ich weiß was ich zu tun habe und welcher Weg mir vorbestimmt ist.

  • [sim]Nickt zustimmend und spricht ganz normal weiter. So jung, dass man ihm davor schützen müsste, ist Césare ja nun auch nicht mehr[/sim]
    Da haben Sie sehr recht, Bruder. Kein Wunder, finde ich, dass es den Menschen immer schwerer fällt, die Theodizee zu beantworten. Dennoch ein ungewöhnlicher Ort zum Zwiegespräch, wenn ich das so sagen darf. Aber es scheint ja funktioniert zu haben.

  • Für mich ist Valsanto nicht nur eine geistige Heimat. Dieses Stückchen Land ist auch eine Zuflucht. Ungewöhnliche Zeiten fordern ungewöhnliche Maßnahmen, wissen Sie?
    Ich hatte auch nicht gedacht hier einem Bruder in die Arme zu laufen.


    Aber wie dem auch sei. Sie haben sicher wichtigeres zu tun als den Sorgen eines alten Mannes zu lauschen.
    Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Abend.


    [sim]James hebt seinen Hut an und grüßt die Beiden bevor er sich umdreht und den Gang entlang läuft. Plötzlich wirkt Patel seltsam zielstrebig.[/sim]

  • [sim]Césare sieht seinen Vater an und zuckt mit den Schultern. Ein merkwürdiges Gespräch. Dann geht er weiter zur Tür, klopft an und tritt ein. In dem Zimmer sitzt ein älterer Mönch hinter einem Schreibtisch, eine offene Tür an der Seite führt in ein weiteres Zimmer. Er macht einen Schritt auf den Bruder zu.[/sim]


    ¡Buenos días, Padre! Äh, ich bin Césare Rodriguez...

  • [sim=Der Sekretär]
    Der Mönch blickt auf und sieht einen Vater und seinen Sohn. Auf den ersten Blick erscheint ihm der Vater irgendwie bekannt, aber das kann ja eigentlich nicht sein... Er wendet sich dem Jungen zu.


    "Guten Morgen, mein Sohn. Du bist hier genau richtig, unser Rector erwartet dich bereits."


    Er deutet auf die offene Tür an der Seite.[/sim]

  • [sim]Der kurz etwas verwunderte Blick ist Césare nicht entgangen und bringt ihn etwas ins Grübeln. Was bedeutet das bloß?[/sim]


    Danke, Pater.


    [sim]Er geht mit seinem Vater in den nächsten Raum, wo diesmal ein etwas jüngerer Mann im Anzug hinter dem Schreibtisch sitzt.[/sim]


    ¡Buenos días, Señor!