[Santa Julía] Basílica de San Bernabé

  • Basílica de San Bernabé



    In Santa Julía steht die Kathedrale des einen suburbikarischen Bistums, das traditionell dem Kardinal-Staatssekretär zugewisen wird. Derzeit ist somit Louis Kardinal de Renaldi Schirmherr über diese Kirche. Geweiht ist sie dem Heiligen Apostel Barnabas, der zur christlichen Urgemeinde gehörte und einen Märtyrertod gestorben ist. Die flachgedeckte, dreischiffige Säulenbasilika wurde im 5. Jahrhundert errichtet.

  • Unter den Klängen der Orgel zieht eine lange Prozession von Diakonen, Priestern und Bischöfen in die Basilika des Heiligen Barnabas in Santa Julía ein, an deren Ende der Kardinal-Großinquisitor Erzbischof Jonatan Kardinal Hallberg steht. Nach der Kniebeuge küsst Jonatan den Altar, inszeniert mit Weihrauch und eröffnet die Messe.


    K: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    G: Amen.


    K: Der Friede sei mit euch.
    G: Und mit deinem Geiste.


    K: Liebe Brüder und Schwester, bevor wir heute die heiligen Sakramente empfangen und unserem Bruder Markus die Priesterweihe zuteil werden lassen, wollen wir bekennen, dass wir gesündigt haben.
    G: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Apostel Markus, dem heiligen Johannes Nepomuk und allen Heiligen, und Euch, Brüder und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.
    G: Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen, und Euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
    K: Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.
    G: Amen.

  • Nun tritt ein anderer Priester an den Altar und betet mit der Gemeinde die Kyrie-Rufe.


    P: Herr Jesus, Sohn des lebendigen Gottes:
    G: Kyrie eleison.
    P: Du Mittler des Neuen Bundes:
    G: Kyrie eleison.
    P: Herr Christus, du hast für uns getragen Kreuz und Leiden:
    G: Christe eleison.
    P: Du bist für uns aufgestanden von den Toten:
    G: Christe eleison.
    P: Herr Jesus, du Herr deiner Kirche:
    G: Kyrie eleison.
    P: Du Hoffnung der ganzen Erde:
    G: Kyrie eleison.


    Anschließend tritt Jonatan wieder an den Altar.


    Liebe Gemeinde, für einen unter uns ist heute ein ganz besonderer Tag: Nachdem ihn der Ruf Gottes erreicht hat und er den ersten Teil seines Theologie-Studiums abgeschlossen hat, soll Gottes Diener, unser Diakon Markus von Eldenberg am heutigen vierten Sonntag der Osterzeit während der Heiligen Messe die Priesterweihe empfangen. Ihn rufe ich auf:


    Markus, du Diakon des Herren, tritt vor diese Gemeinde und bereite dich auf den Empfang der Ordination vor!


    Der Diakon kommt dazu aus der Gemeinde und setzt sich auf einen hölzernen Stuhl, der vor dem Altar steht. Währenddessen singt die Gemeinde das Gloria.

  • Nach dem Gloria tritt der Kardinal wieder an den Altar.


    K: Lasset uns beten.


    K: Allmächtiger, ewiger Gott,
    dein Sohn ist der Kirche siegreich vorausgegangen
    als der Gute Hirt.
    Geleite auch die Herde,
    für die er sein Leben dahingab,
    aus aller Not zur ewigen Freude.
    Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.


    G: Amen.


    Anschließend setzen sich Jonatan und alle anderen Bischöfe, Priester und Diakone und ein Lektor tritt zur Lesung an das Ambo.


    L: Lesung aus dem ersten Brief des Johannes


    L: Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.


    L: Wort des lebendigen Gottes.
    G: Dank sei Gott.


    Der Lektor setzt sich wieder und während die Gemeinde das Halleluja singt, tritt der Diakon Markus vor den Kardinal und der Kardinal erteilt dem Diakon seinen Segen dafür, das Evangelium zu lesen.

  • Markus geht an das Ambo. Er spricht:


    Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes


    Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.
    Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht,
    weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.
    Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
    wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.
    Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.
    Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
    Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.


    Nun hebt Markus das Buch hoch und sagt:


    Evangelium unseres Herrn Jesus Christus


    Die Gemeinde antwortet "Lob sei dir Christus". Dann legt er das Buch weg.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Während die Gemeinde sich setzt, tritt der Kardinal wieder an das Ambo und hält die Predigt.


    Liebe Gemeinde, wir alle fühlen uns als Kinder Gottes, doch woher wissen wir das, und vor allem: Wie sollen wir das verstehen? Im Neuen Testament haben wir gehört, dass wir die Bedeutung davon nicht erkennen können. Wir wissen nur das, was Jesus uns lehrte, und durch den Heiligen Geist, der uns fähig macht, sein Wort besser zu verstehen. Und wenn wir auf Jesu Worte hören, so begreifen wir es: Wenn wir Jesu Worte in unserem Leben Raum geben, so werden wir selbst zum Wort Gottes für andere.


    Weiter haben wir gehört, dass unser Herr der gute Herr ist, der sich um seine Schafe kümmert und sein Leben für sie hingibt, so wie Jesus sich für unsere Sünden hingegeben hat. Auch wir wollen gute Hirten sein und für andere leben, für andere arbeiten und für andere leiden; dem Leben dienen und der Wahrheit.


    Wenn unser Diakon Markus heute die Priesterweihe empfängt, so erheben wir ihn zu einem unserer Hirten. Der Heilige Geist wird auf ihn niederkommen, wie er zu Pfingsten auf die Apostel niedergekommen ist, und als Priester wird Markus das Wort Gottes für andere sein können. Beten wir jeder einzeln für unseren Bruder, dass auch er mit Gottes Hilfe ein guter Hirt für Gottes Schafe sein kann.


    Der Kardinal hält einen Moment inne, bevor er mit dem zentralen Akt der Weihe beginnt. Er geht dazu wieder an den Altar und Markus steht auf.


    Mein lieber Diakon Markus, Gott hat dich zu deinem Diener berufen und dich dazu geführt, dass du nun zu seinem Priester berufen wirst. Doch bevor du in seine Dienste trittst, gelobe mir und der ganzen versammelten Gemeinde als Zeuge Gehorsam gegenüber mir, deinem Bischof; Ehelosigkeit, als Zeichen deiner völligen Hingabe für Gott; und Treue und Gewissenhaftigkeit beim Dienst am Worte Gottes!

  • Markus gibt nun sein Weiheversprechen ab


    Oh Herr Jesus, du guter Hirte, du hast mich zu deinem Diener bestellt,
    und so gelobe ich dir voller Treue, deinem Diener, meinem Bischof, treu zu dienen, dein Wort gewissenhaft zu verkünden und darzulegen, die Sakramente gemäß den Traditionen der Kirche zu feiern, im Gebet dein Erbarmen für die Gemeinde zu erflehen, den Armen und Kranken, den Heimatlosen und Notleidenden zu helfen, und mich mit Christus tagtäglich enger zu verbinden.
    In Vertrauen auf dich und nach Vorbild des heiligen Markus, des heiligen Johannes des Täufers, des heiligen Jakobus und des heiligen Petrus will ich durch meine Arbeit das Lob des Herren singen. Amen.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Nun begibt sich der Kardinal wieder vor den Altar und setzt sich auf den hölzernen Stuhl. Der Priesteranwärter kniet vor ihm. Jonatan legt seine Hände auf dessen Haupt.


    Allmächtiger Gott, wir bitten dich:
    Gib deinem Knecht die priesterliche Würde.
    Erneuere in ihm den Geist der Heiligkeit.
    Gib, o Gott, dass er festhält an dem Amt,
    das er aus deiner Hand empfing;
    sein Leben sei für alle Ansporn und Richtschnur.
    Segne, heilige und weihe deinen Diener, den du erwählt hast.
    Amen.


    Danach steht der Kardinal von seinem Stuhl auf und lässt die anderen Bischöfe ebenfalls ihre Hände auflegen.

  • Kardinal Blanchard setzt sich auf den hölzernen Stuhl und legt dem zu Weihenden die Hände aufs Haupt.


    Gott der Herr ist Sonne und Schild,
    der Herr gibt Gnade und Ehre,
    er läßt kein Gutes mangeln dem Frommen!


    Dann steht er wieder auf um die anderen Bischöfe die Hand auflegen zu lassen.

  • Louis, Apostolischer Erzvikar für das Bistum San Pedro del Valsanto, legt Markus auch die Hand auf und spricht einen Segenswunsch.



    Gott segne diesen Tag,
    dass er zum Tag deines Heiles werde.
    Gott segne deine Gedanken,
    dass sie von Freude getragen sind.
    Gott segne dein Herz,
    dass es von Barmherzigkeit voll ist.
    Gott segne dein Wort,
    dass es seine Liebe weiter spricht.
    Gott segne deine Hände,
    dass sie den Frieden weiter reichen.
    Gott segne deine Begegnungen,
    damit ich dich im Nächsten erkenne.
    Gott segne dich,
    damit du zum Segen für andere wirst.

    Seine Eminenz

    Louis Kardinal de Renaldi

    Primas em. von Mérolie und Erzbischof em. von Orly

    Titularerzischof von Partoniu

    Herzog von Nivelles


    Connétable von Barnstorvia


    vormals:

    Kardinaldekan und Kardinalstaatssekretär

    Apostolischen Erzvikar von San Pedro del Valsanto


    sigbanner_derenaldi.png

  • Anschließend setzt sich Jonatan wieder auf den Stuhl und hält das Chrisamöl in den Händen.


    Wie einst Samuel David zu Gottes höchstem Diener gesalbt hat, so salbe auch ich dich zum Diener Gottes.


    Jonatan salbt nun Markus mit dem Chrisamöl. Anschließend nimmt ein Diakon das Chrisamöl an sich und ein anderer bringt die Kasel - das Priestergewand -, dass Jonatan dem Markus anzieht. Anschließend überreicht Jonatan dem neuen Priester Hostienschale und Kelch. Damit ist die Weihe vollendet und der neue Priester nimmt neben Jonatan platz. Nach einer kurzen Stille erhebt sich die Gemeinde und spricht das Glaubensbekenntnis.


    Credo in Deum, Patrem omnipotentem,
    Creatorem caeli et terrae.
    Et in Iesum Christum,
    Filium eius unicum,
    Dominum nostrum:
    qui conceptus est de Spiritu Sancto,
    natus ex Maria Virgine,
    passus sub Pontio Pilato,
    crucifixus, mortuus, et sepultus,
    descendit ad inferos:
    tertia die resurrexit a mortuis;
    ascendit ad caelos;
    sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis:
    inde venturus est iudicare vivos et mortuos.
    Credo in Spiritum Sanctum,
    sanctam Ecclesiam catholicam,
    Sanctorum communionem,
    remissionem peccatorum,
    carnis resurrectionem,
    vitam aeternam. Amen.

  • Markus ist überwältigt von der Ordnination. Den Abluf kannte er zwar, aber das persönliche erleben dieses feierlichen Moments großartig. Mit der gemeinde spricht er das Glaubensbekenntnis.


    Credo in Deum, Patrem omnipotentem,
    Creatorem caeli et terrae.
    Et in Iesum Christum,
    Filium eius unicum,
    Dominum nostrum:
    qui conceptus est de Spiritu Sancto,
    natus ex Maria Virgine,
    passus sub Pontio Pilato,
    crucifixus, mortuus, et sepultus,
    descendit ad inferos:
    tertia die resurrexit a mortuis;
    ascendit ad caelos;
    sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis:
    inde venturus est iudicare vivos et mortuos.
    Credo in Spiritum Sanctum,
    sanctam Ecclesiam catholicam,
    Sanctorum communionem,
    remissionem peccatorum,
    carnis resurrectionem,
    vitam aeternam. Amen.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Nach dem Credo tritt wieder ein Lektor an das Ambo und Jonatan spricht von hinter dem Altar.


    K: Zu den eindrucksvollsten Bildern für das, was Jesus für die Menschen ist, gehört das des guten Hirten. Auch wenn in unserer emanzipierten Welt vielleicht niemand gern ein Schaf sein möchte, so besticht dieses Bild dennoch, wenn man eine Herde und ihren Hirten vor Augen hat: Froh weiden und springen da die Schafe und bei drohender Gefahr sammeln sie sich um den Hirten: Sie vertrauen, dass er den Weg kennt und ihnen Schutz gibt. Darum fällt ihnen der Gehorsam leicht, dieser Wert, der heute so aus der Mode gekommen ist. Wenn wir uns hier Sonntag für Sonntag versammeln - tun wir da nicht etwas Ähnliches wie die Schafe? Wir sammeln uns um unseren Hirten, wie wir eben sind: froh und heiter die einen, von Sorgen bedrückt und Schutz suchend andere. Danken wir ihm heute, am Gut-Hirten-Sonntag, dafür, dass wir das können, und bitten ihn, dass er auch immer wieder Menschen beruft, seinen Hirtendienst unter uns zu tun.


    K: Beten wir zum Herrn, unserem guten Hirten:


    L: Für unsere Kirche, die wie eine Herde von Schafen Menschen braucht, die sich ihrer Schwestern und Brüder annehmen als Lehrer und Begleiter und ihnen vorangehen auf dem Weg des Glaubens.
    G: Jesus Christus, guter Hirt.


    L: Für die Frauen und Männer, die sich durch die Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam zu einem Leben verpflichtet haben, das vorbehaltlos der Ehre Gottes dienen soll.
    G: Jesus Christus, guter Hirt.


    L: Für die jungen Menschen, die den Ruf hören zu einem kirchlichen Dienst und ganz besonders für unseren neuen Priester Markus.
    G: Jesus Christus, guter Hirt.


    L: Für alle, die einen guten Hirten brauchen, weil sie sich schutzlos fühlen oder weil sie keine Orientierung haben.
    G: Jesus Christus, guter Hirt.


    L: Für alle, die sich in unserer Gemeinde einsetzen, dass Gottes Wort verkündet wird und das Gebet nicht aufhört.
    G: Jesus Christus, guter Hirt.


    K: Gott, unser Vater. Deiner Hand kann niemand die entreißen, die wie Schafe deinem Sohn folgen. Dafür danken wir dir, und wir preisen dich, in dieser Zeit und in Ewigkeit.
    G: Amen.

  • Während die Gabenbereitung stattfindet, singt die Gemeinde ein Lied. Anschließend tritt Markus, der nun seine erste Eucharistiefeier begehen wird, an den Altar. 

    P: Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.
    G: Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.
    P: Herr, unser Gott! Gib, dass wir dir allzeit danken durch die Feier der österlichen Geheimnisse. In ihnen führst du das Werk der Erlösung fort, mache sie für uns zur Quelle der unvergänglichen Freude. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
    G: Amen.

    P: Der Herr sei mit euch.
    G: Und mit deinem Geiste.
    P: Erhebet die Herzen.
    G: Wir haben sie beim Herrn.
    P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
    G: Das ist würdig und recht.


    Nun spricht Markus das Hochgebet.


    Ja, du bist heilig, großer Gott,
    und alle deine Werke verkünden dein Lob.
    Denn durch deinen Sohn,
    unseren Herrn Jesus Christus,
    und in der Kraft des Heiligen Geistes
    erfüllst du die ganze Schöpfung
    mit Leben und Gnade.
    Bis ans Ende der Zeiten
    versammelst du dir ein Volk,
    damit deinem Namen
    das reine Opfer dargebracht werde
    vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
    Darum kommen wir vor dein Angesicht
    und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche
    die hochheilige Nacht das Hochfest
    der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.
    Durch ihn, der zu deiner Rechten erhöht ist,
    bitten wir dich, allmächtiger Gott:
    Heilige unsere Gaben durch deinen Geist,
    damit sie uns werden Leib und Blut
    deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
    der uns aufgetragen hat,
    dieses Geheimnis zu feiern.


    Denn in der Nacht, da er verraten wurde,
    nahm er das Brot und sagte Dank, brach es,
    reichte es seinen Jüngern und sprach:
    NEHMET UND ESSET ALLE DAVON:
    DAS IST MEIN LEIB,
    DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD.
    Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch,
    dankte wiederum,
    reichte ihn seinen Jüngern und sprach:
    NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS:
    DAS IST DER KELCH
    DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES,
    MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH
    UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD
    ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN.
    TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Nun spricht ein Diakon:


    Geheimnis des Glaubens:


    Und die Gemeinde sagt darauf:


    Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
    und deine Auferstehung preisen wir,
    bis du kommst in Herrlichkeit.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie

  • Anschließend fahren erst Jonatan und dann die anderen anwesenden Bischöfe jeweils mit einem Teil des Hochgebets fort.


    K: Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis deines Sohnes. Wir verkünden sein heilbringendes Leiden, seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt und erwarten seine Wiederkunft. So bringen wir dir mit Lob und Dank dieses heilige und lebendige Opfer dar.


    B: Schau gütig auf die Gabe deiner Kirche. Denn sie stellt dir das Lamm vor Augen, das geopfert wurde und uns nach deinem Willen mit dir versöhnt hat. Stärke uns durch den Leib und das Blut deines Sohnes und erfülle uns mit seinem Heiligen Geist, damit wir ein Leib und ein Geist werden in Christus.


    B: Er mache uns auf immer zu einer Gabe, die dir wohlgefällt, damit wir das verheißene Erbe erlangen mit deinen Auserwählten, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit deinen Aposteln und Märtyrern und mit allen Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen.


    B: Barmherziger Gott, wir bitten dich: Dieses Opfer unserer Versöhnung bringe der ganzen Welt Frieden und Heil. Beschütze deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit und stärke sie im Glauben und in der Liebe: deinen Diener, unseren Papst Innozenz, unseren Bischof Jonatan und und die Gemeinschaft der Bischöfe, unseren Priester Markus und alle unsere Priester und Diakone, alle, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind, und das ganze Volk deiner Erlösten.


    B: Erhöre, gütiger Vater, die Gebete der hier versammelten Gemeinde und führe zu dir auch alle deine Söhne und Töchter, die noch fern sind von dir. Erbarme dich unserer verstorbenen Brüder und Schwestern und aller, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind. Nimm sie auf in deine Herrlichkeit. Und mit ihnen lass auch uns, wie du verheißen hast, zu Tische sitzen in deinem Reich. Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn durch ihn schenkst du der Welt alle guten Gaben.


    Anschließend sprechen alle Bischöfe gemeinsam:


    B: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
    G: Amen.


    Die Gemeinde, die bis zu diesem Moment gekniet hat, steht nun wieder auf.


    K: Dem Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam und getreu seiner göttlichen Weisung wagen wir zu sprechen:
    G: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
    K: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
    G: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

  • K: Der Friede des Herrn sei alle Zeit mit euch.
    G: Und mit deinem Geiste.
    D: Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.


    Anschließend reicht der Kardinal allen Geistlichen im Altarraum die Hand und wünscht ihnen den Frieden; auch in der Gemeinde wünschen sich die Gottesdienstbesucher den Frieden.


    G: Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis. Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis. Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, dona nobis pacem.


    K: Seht, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
    G: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.
    K: Kostet und seht, wie gut der Herr ist.


    Nun reicht der Kardinal einmal Markus Hostie und Wein und anschließend gehen viele Priester in die Kirche, um die Kommunion unter den Gläubigen zu verteilen. Nach der Kommunionverteilung sitzt die Gemeinde wieder und Jonatan steht hinter dem Altar.


    K: Lasset uns beten.


    K: Gott, du Hirt deines Volkes, sieh voll Huld auf deine Herde, die durch das kostbare Blut deines Sohnes erkauft ist; bleibe bei ihr und führe sie auf die Weide des ewigen Lebens. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
    G: Amen.


    Nun tritt Jonatan zur Seite und lässt Markus den Segen sprechen.

  • Markus tritt an den Altar und hebt die Hände.


    P: Gott segne euch durch den ewigen Hohenpriester Jesus Christus; er schenke euch die Gnade, ihn zu erkennen und zu lieben.
    G: Amen.
    P: Er heilige euch durch die Wahrheit und lasse euch eins sein in der Liebe, damit ihr seine Herrlichkeit schauen dürft.
    G: Amen.
    P: Er bewahre euch und behüte euch vor dem Bösen, damit keiner von euch verlorengeht.
    G: Amen.
    P: Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
    G: Amen.


    D: Gehet hin in Frieden. Halleluja.
    G: Dank sei Gott dem Herrn. Halleluja.


    Dann küsst er den Altar und die Geistlichen ziehen, nach Rang, unter der Orgelmusik aus der Kriche aus.

    Son Excellence
    Marcus de Monte Elde
    Archevêque de Orly et Brissac
    Archevêque titulaire de Attaeon

    Primat de Barnsortvie