Beiträge von Päpstliches Sekretariat

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    Valsanto, San Pedro
    Sonntag, der 02. März im Jahre des Herren 2014


    Büro Seiner Heiligkeit Papst Simon II.


    Wahl der Kurie und des Präses


    Verehrte Brüder und Schwestern im Glauben!


    Gemäß den Canones 15 und 9 der Apostolischen Konstitution »Ad Verbo Sequendum« über die Kirche, findet an Aschermittwoch, am 5. Tage des März im Jahre des Herrn 2014 der nächste Durchgang der Wahlen zu den Mitgliedern der Kurie und zum Vorsitzenden der Apostolischen Generalsynode statt.


    Agnelo Kardinal Rossi wird dazu die Wahl zum Präses der Apostolischen Generalsynode halten. Wählbar ist jeder Bischof, Erzbischof und Kardinal, der die gültige Bischofsweihe innehat, mit dem Heiligen Vater in Kommunion steht und nicht von seinem Dienst suspendiert ist. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Apostolischen Generalsynode.


    Robert Kardinal Fischer wird dazu die Wahlen zu den drei Kurienkardinälen durchführen. Dies sind der Kardinal-Staatssekretär als Leiter des Staatssekretariats, der Kardinal-Großinquisitor als Leiter der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre und der Kardinal-Kämmerer als Leiter der Apostolischen Kammer. Wählbar ist jeder, der auch zum Präses der Apostolischen Generalsynode wählbar ist. Stimmberechtigt sind alle Kardinäle, die nicht in den Ruhestand versetzt sind.


    Ich rufe daher auf, zu diesen kanonischen Wahlen Kandidaturen und Vorschläge zu erklären. Berücksichtigt werden können alle Namen, die bis zum 04. März, 23:59 Uhr, beim Päpstlichen Sekretariat an dieser Stelle eingereicht werden.


    Gelobt sei Jesus Christus!


    Seine Exzellenz
    Raúl S. Lee
    Privatsekretär Seiner Heiligkeit[/doc]

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    Valsanto, San Pedro
    17. Februar im Jahre des Herren 2014


    Büro Seiner Heiligkeit Papst Simon II.


    Inbesitznahme des Bischofsstuhls in Rem


    Verehrte Brüder und Schwestern im Glauben,


    Seine Heiligkeit Papst Simon II. wird in einigen Tagen in die ewige Stadt Rem im Kaiserreich Dreibürgen reisen. Dort wird Seine Heiligkeit als Bischof der Diözese Vaticano in der Basilika San Paolo in Vaticano inthronisiert werden und seine Bischofskirche in Besitz nehmen.


    Details zum Ablauf des Besuchs werden in Kürze veröffentlicht.


    Seine Exzellenz
    Raúl Símon Lee
    Privatsekretär Seiner Heiligkeit Papst Simon II.
    Titularbischof von Torcella

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    [sim]Nun beginnt die Orgel zu spielen und die Gemeinde singt den Hymnus Veni, Creator Spiritus. Derweil werden drei hölzerne Stühle vor dem Altar aufgestellt. Papst Simon nimmt auf dem mittleren Platz, zu seinen Seiten setzen sich Kardinal Fischer und Kardinal Harrisburg. Alle anderen anwesenden Bischöfe versammeln sich stehend hinter den drei Stühlen. Den drei sitzenden Bischöfen werden die Mitren aufgesetzt, der Bischofskandidat steht vor den drei Stühlen. Als der Hymnus zuende ist, wird Kardinal Fischer das Mikrofon und das Zeremoniar gehalten.[/sim]

    [sim]Ein junger Priester tritt zum Ambo. Er ist von normaler Statur, Anfang 30 und sieht dem Weihekandidaten sehr ähnlich. Er adressiert den Heiligen Vater.[/sim]


    Priester: Eure Heiligkeit, als Priester, Bruder in Christus und als Bruder Raúls, bitte ich Euch, den Priester Raúl Sebastían Lee für den Dienst als Bischof zu weihen.


    [sim]Der Priester kehrt auf seinen Platz neben dem Bischofskandidaten zurück.[/sim]

    [sim]Ein Lektor tritt aus der Gemeinde nach vorne an das Ambo. Er liest die Lesung aus dem Buch Jesus Sirach. Dort heißt es, man solle bei all seinem Tun bescheiden bleiben, denn groß sei die Macht Gottes und von den Demütigen wird er verherrlicht. Für die Wundes des Übermütigen, gäbe es keine Heiliung. Anschließend wird das Halleluja-Lied gesungen und die Gemeinde erhebt sich wieder. Ein Priester trägt das Evangeliar vom Altar zum Ambo.[/sim]


    Priester: Der Herr sei mit Euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Priester: Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas: Apostelgeschichte.
    Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
    Priester: Aber von Milet sandte er gen Ephesus und ließ fordern die Ältesten von der Gemeinde. Als aber die zu ihm kamen, sprach er zu ihnen: Ihr wisset, von dem Tage an, da ich bin nach Asien gekommen, wie ich allezeit bin bei euch gewesen und dem HERRN gedient habe mit aller Demut und mit viel Tränen und Anfechtung, die mir sind widerfahren von den Juden, so mir nachstellten; wie ich nichts verhalten habe, das da nützlich ist, dass ich's euch nicht verkündigt hätte und euch gelehrt, öffentlich und sonderlich; und habe bezeugt, beiden, den Juden und Griechen, die Buße zu Gott und den Glauben an unsern HERRN Jesus Christus.
    Und nun siehe, ich, im Geiste gebunden, fahre hin gen Jerusalem, weiß nicht, was mir daselbst begegnen wird, nur dass der Heilige Geist in allen Städten bezeugt und spricht, Bande und Trübsal warten mein daselbst. Aber ich achte der keines, ich halte mein Leben auch nicht selbst teuer, auf dass ich vollende meinen Lauf mit Freuden und das Amt, das ich empfangen habe von dem HERRN Jesus, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. Und nun siehe, ich weiß, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, alle die, bei welchen ich durchgekommen bin und gepredigt habe das Reich Gottes. Darum bezeuge ich euch an diesem heutigen Tage, dass ich rein bin von aller Blut; denn ich habe euch nichts verhalten, dass ich nicht verkündigt hätte all den Rat Gottes.
    So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, unter welche euch der Heilige Geist gesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, welche er durch sein eigen Blut erworben hat. Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied werden unter euch kommen gräuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen. Darum seid wach und denket daran, dass ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht, einen jeglichen mit Tränen zu vermahnen.
    Und nun, liebe Brüder, ich befehle euch Gott und dem Wort seiner Gnade, der da mächtig ist, euch zu erbauen und zu geben das Erbe unter allen, die geheiligt werden. Ich habe euer keines Silber noch Gold noch Kleid begehrt. Denn ihr wisset selber, dass mir diese Hände zu meiner Notdurft und derer, die mit mir gewesen sind, gedient haben. Ich habe es euch alles gezeigt, dass man also arbeiten müsse und die Schwachen aufnehmen und gedenken an das Wort des HERRN Jesus, dass er gesagt hat: "Geben ist seliger denn Nehmen!"
    Und als er solches gesagt, kniete er nieder und betete mit ihnen allen. Es war aber viel Weinen unter ihnen allen, und sie fielen Paulus um den Hals und küssten ihn, am allermeisten betrübt über das Wort, das er sagte, sie würden sein Angesicht nicht mehr sehen; und geleiteten ihn in das Schiff. Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus.
    Gemeinde: Lob sei dir, Christus.


    [sim]Der Priester küsst das Evangeliar, klappt es dann zu und trägt es zurück zum Altar.[/sim]

    [sim]Die Glocken des Petersdoms läuten und kündigen den Beginn der Heiligen Messe an. Am Ende der Basilika ertönt ein lauter Gong, und die ganze anwesende Gemeinde erhebt sich. Als die Orgel zu spielen beginnt, öffnet sich das Portal der Basilika.


    Weihrauchträger führen den Einzug an, direkt dahinter folgt ein großes Vortragekreuz. Einige Diakone und viele Priester, darunter der Bischofskandidat Raúl S. Lee, folgen. Schließlich kommen die Bischöfe in die Kirche, angeführt von vielen Gästen, die insbesondere dem Bischofskandidaten verbunden sind.[/sim]

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    Valsanto, San Pedro
    Samstag, der 15. Februar im Jahre des Herren 2014


    Büro Seiner Heiligkeit, Papst Simon II.


    Bischofsweihe in der Basílica San Pedro


    Verehrte Brüder und Schwestern im Glauben,


    am morgigen Sonntag, dem 16. Februar 2014, wird Seine Heiligkeit Simon II. in der Basílica San Pedro dem Priester


    Raúl Sebastían Lee aus Valsanto


    die heilige Bischofsweihe spenden. Mitkonsekratoren werden der Kardinal-Großinquisitor Robert Fischer und der Metropolit von Cranberra John Quincy Kardinal Harrisburg sein.


    Gelobt sei Jesus Christus!


    Im Auftrag Seiner Heiligkeit

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    [sim]In den Privaträumlichkeiten des Papstes wird ein Mittagessen für zwei vorbereitet. Es wird eine Tomatensuppe mit Einlage zur Vorspeise geben, anschließend ein leichtes Putenschnitzel auf Paprikagemüse und im Anschluß als Dessert eine Crème brûlée.


    Der Heilige Vater hat sich bereits zu Tisch begeben und studiert eine Dokumentenmappe, während er auf seinen Gast wartet.[/sim]

    [sim]Das päpstliche Sekretariat veröffentlicht vor dem Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten ein päpstliches Schreiben des Heiligen Vaters als Grußbotschaft an die Gläubigen. Die Bischöfe, Priester und Diakone sind aufgerufen, die päpstliche Grußbotschaft vor den Heiligen Weihnachtsmessen zu verlesen und diese öffentlich auszuhängen.[/sim]


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    Simon II.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone an die übrigen Glieder des Volkes Gottes und an die Gläubigen der Welt


    Breve Caritas a Christo


    "Er aber antwortete und sprach: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst".
    Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben."


    Meine lieben Schwestern und Brüder im Glauben!


    Der Tag der Geburt unseres Herren und Erlösers, Jesus Christus, ist immer wieder ein Tag der Einkehr, der Besinnlichkeit und der Versöhnung. Jeder von uns begeht diesen Tag auf anderem Wege. Ich selbst, der ich erst vor kurzem auf den Stuhle Petri gewählt wurde, begehe ihn dieses Jahr ganz anders, als noch letztes Jahr. Auf mich warten zahlreiche Messen, Kommunione, Lesungen, Gebete, aber auch nicht zuletzt das Zusammenkommen mit euch, den mir als euren obersten Bischof anvertrauten Gläubigen.


    Auf diese Treffen, sei es in der großen ehrwürdigen Basilika San Pedro oder auf dem großen Platze davor, sei es von Angesicht zu Angesicht oder durch die zahlreichen Fernsehkameras auf eurem Bildschirm daheim, freue ich mich bereits jetzt. Ich freue mich, dass ich eure Liebe und eure Zuneigung werde empfangen dürfen. Diese warme, wohltuende, doch nicht greifbare Liebe, die ihr mir bereits nach meiner Wahl auf dem Petersplatz zugeworfen habt. Eine Liebe, die empfangen zu dürfen ich erst noch zu beweisen haben werde.


    Und doch, meine lieben Brüder und Schwestern, ist es diese eine Liebe zu Gott und Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herren, die uns an diesen Tagen verbindet und noch näher zusammenrücken lässt. Wir wollen gemeinsam der Geburt des Erlösers gedenken und in gemeinsamen Gebeten über das vergangene Jahr nachdenken. Haben wir uns immer richtig verhalten, jedermann gegenüber? Haben wir Verständnis und Liebe aufbringen können für unsere Nächsten? Waren wir offenherzig und gut?


    Die Liebe zu Gott aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele und mit all der vorhandenen Kraft führt uns auf den rechten Wege. Wer Gott liebt, der lebt. Und wer lebt, der kann lieben. Liebst du Gott, so liebst du seine Schöpfung und damit alles, was er geschaffen hat. In Gott ist Liebe und damit ist Liebe in und durch Jesus Christus.


    Liebe Brüdern und Schwerstern, zum Hochfest der Geburt von Gottes Sohn, rufe ich euch auf, euch bei den Händen zu nehmen und euch zu lieben. Liebt und lebt! Vergebt, so dass auch euch vergeben werden kann. Diese besinnliche und ruhige Zeit, ist der Anker, den ein Mensch braucht, um aus seinem alltäglichen Trott herausbrechen zu können, um zu sagen: "Ja, hier bin ich und ich lebe, also liebe ich!" Durch Gott ist Vergebung! Begrabt eure Zwistigkeiten, euer Kleinklein um unwichtige Dinge und besinnt euch auf die Botschaft unseres Herren: Liebe deinen nächsten wie dich selbst, so wie du Gott liebst und du wirst glücklich sein!


    Valsanto,
    zum Hochfest der Geburt Jesus Christus im Jahre des Herren 2013


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    [doc]Innozenz V.
    Episcopus Vansantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris status valsantinae, Patriarcha Occidentis, Pontifex Maximus, Primas Vansantinae, Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Coloneae, Servus Servorum Dei,


    an das gläubige Volk in Cuello



    Proklamation der Enzyklika Intentio honorabilis


    Ein ehrenhaftes Vorhaben ist es, seinen heidnischen Landesbrüdern den katholischen Glauben bringen zu wollen. Denn den katholischen Glauben zu bringen heißt den Frieden zu bringen und Jesus Christus spricht: Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen. So konnten auch die zwölf Apostel bereits am Tage des Kommens des Heiligen Geistes die Juden durch die Kraft ihrer Worte überzeugen und mit dem heiligen Sakrament der Taufe in den Glauben an Jesus Christus überführen.


    Durch Johannes spricht der Herr von unserer Liebe zu unseren Brüdern, denn dieser sagt: Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Die Liebe zu unseren Brüdern und zu allen Menschen ist also der Schlüssel zum Reich Gottes und nur wer liebt, wird erweckt werden. So spricht Gott auch Du sollst nicht töten! und dies ist die logische Schlussfolgerung, denn wer seinen Bruder liebt, der tötet seinen Bruder nicht.


    So sollt auch ihr diese Worte bedenken und nicht im Eifer euren Brüdern Gewalt antun. Liebt eure Brüder und lasset nicht zu, dass Gewalt und Zorn euer Handeln bestimmen! Denn so schreibt Petrus: Seid nicht Beherrscher eurer Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde! Das Wort Gottes wird euch und den Heiden den richtigen Weg weisen, während das Unrecht, die Gewalt und die Sünden euch in das Verderben stürzen werden.


    So sprechen Wir zu euch und mahnen euch, Gottes Wort zu befolgen!


    San Pedro in Valsanto,
    24. November 2008


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    Promulgiert am: 24. November 2008 AD (AAS 24.XI.2008/IV)



    [doc]Innozenz V.
    Episcopus Vansantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris status valsantinae, Patriarcha Occidentis, Pontifex Maximus, Primas Vansantinae, Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Coloneae, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes



    Proklamation der Enzyklika Condignus poena


    Ein diskutiertes Thema unserer Zeit ist es, welche Strafen angemessen sind, für welche Verbrechen. Schon vor vielen hunderten und tausenden von Jahren wurden Verbrecher dafür verurteilt, dass sie die Regeln und Vorschriften des Zusammenlebens ihrer Gemeinschaft missachteten. Und schon immer wurden diese Verbrecher von gerichtlichen Instanzen – oder jenen gleichwertiger Natur – zu Strafen verurteilt, die die Regeln und Vorschriften für die Vergehen vorgesehen haben.


    Noch heute, ist die meistdiskutierte Strafe in diesem Zusammenhang die Todesstrafe. In vielen Ländern bereits abgeschafft, ist sie doch immer noch in zahlreichen anderen präsent und wir täglich zur Anwendung gebracht. Viele Länder haben hohe Hürden in ihre Gesetze gebaut, bevor eine Todesstrafe ausgesprochen wird. In vielen anderen genügt es einen Apfel zu stehlen.


    Die Todesstrafe war und ist ein Instrument des Rechtsstaates zur Abschreckung. All jene, die ein schlimmes Verbrechen begangen haben, sollen zum Tode gebracht werden, um andere vor der Begehung solcher Verbrechen abzuschrecken. Zudem soll sie dazu dienen, solche Menschen, die sich in grausamer Art und Weise eines Verbrechens schuldig gemacht haben, durch den Tod von den rechtschaffenen Menschen für immer fern zu halten. Die braven Menschen müssen geschützt werden – diejenigen die sich gegen sie und die Regeln vergehen, müssen daher fortgeschafft werden. Ins Gefängnis, so ihr Vergehen ein geringes war, in den Tod, so es ein grausames Verbrechen war.


    Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, dass der Angreifer außerstande gesetzt wird zu schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.
    Die Strafe soll in erster Linie die durch das Vergehen herbeigeführte Unordnung wiedergutmachen. Wird sie vom Schuldigen willig angenommen, gilt sie als Sühne. Zudem hat die Strafe die Wirkung, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen zu schützen. Schließlich hat die Strafe auch eine heilende Wirkung: sie soll möglichst dazu beitragen, dass sich der Schuldige bessert, daher darf auch die Todesstrafe als Mittel zum Schutze des Gemeinwohls nicht grundlegend außer Acht gelassen werden.


    Die Lehre der Kirche besagt schon seit langem:


    Eine andere erlaubte Art des Tötens ist jene, welche den Obrigkeiten zusteht, welchen die Gewalt des Tötens verliehen ist, kraft welcher sie nach der Vorschrift und dem Urteile der Gesetze die Übeltäter strafen und die Unschuldigen in Schutz nehmen. Wenn sie dieses Amt rechtlich verwalten, sind sie nicht nur des Totschlages nicht schuldig, sondern sie gehorchen im höchsten Grade diesem göttlichen Gesetze, wodurch der Totschlag verboten wird. Denn wenn diesem Gesetze dies als Ziel vorgesteckt ist, dass für Leben und Wohlfahrt der Menschen Sorge getragen wird: so zielen die Strafen der Obrigkeiten, welche die rechtmässigen Rächer der Verbrechen sind, ebenfalls darauf hin, dass der Verwegenheit und Gewalttätigkeit durch Todesstrafen Einhalt geschieht und so das Leben der Menschen gesichert sei.


    Daher sagt schon David (Psalm 100,8): „Frühe tötete ich alle Sünder des Landes, damit ich ausrotte aus der Stadt des Herrn alle Übeltäter“.



    So sprechen Wir zu euch und mahnen euch, Gottes Wort zu befolgen!


    San Pedro in Valsantinus,
    08. April im Jahre unseres Herrn 2009


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    Promulgiert am: 08. April 2009 AD (AAS 08.IV.2009/I)



    [doc]Innozenz V.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris status valsantinae, Patriarcha Occidentis, Pontifex Maximus, Primas Valsantinae, Archiepiscopus et Metropolitanus Provinciae Valsantinae, Servus Servorum Dei,


    an das gläubige Volk auf den Îles de l'Ouest



    Proklamation der Enzyklika Si possibile


    „Wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber!“ In Erahnung seines nahenden Todes am Kreuz flehte Jesus Christus der Herr um Gnade, doch ihm war es vorbestimmt, am Kreuze zu sterben und am dritten Tage aufzuerstehen. Auch der Mensch hat oft einen bitteren Kelch zu trinken und ein schweres Kreuz zu tragen, doch darf er in der Hoffnung leben, dass Gott der Vater ihn am Ende der Tage aus dem Reich der Toten erlösen und ihm Eintritt in das ewige Himmelreich gewähren wird. Dies ist unser fester Glaube und in diesem Vertrauen leben wir.


    Der Mensch, der Gottes Wort nicht hört und seinem Ruf nicht folgt, neigt zu manchen Zeiten dazu, seine Gebote zu verletzen und Unheil unter die Menschen zu bringen, die tugendhaft und gottesfürchtig leben. Genau dies geschah auf den Îles de l'Ouest, als ein von bösen Geistern besessenes Volk euch in euren Dörfen heimsuchte. „Und sie wird deine Ernte verzehren und dein Brot, sie werden deine Söhne und deine Töchter verzehren. Sie wird verzehren deine Schafe und deine Rinder, verzehren deinen Weinstock und deinen Feigenbaum.“ Doch kein Tod eurer Brüder und Schwestern wird umsonst sein, denn Gott der Herr wird den erretten, der für sein Vertrauen in Gott sein Leben gelassen hat.


    Denn das Martyrium ist nie umsonst. Wer in Erwartung der Erlösung das Leiden und den Tod Christi erwarten muss, der wird im Tod ein Jünger Jesu und als solcher mit Jesus Christus die Vollendung und Auferstehung erleben und sofort zu Gott dem Vater in den Himmel aufsteigen, wo er ewiges Leben in Fülle hat. Besonders der so grausame Tod am Kreuz, wie ihn viele eurer Brüder und Schwestern erleben mussten und den sie mit den Heiligen Aposteln Petrus und Andreas teilen, heiligt das Martyrium. Es ist Uns daher ein besonderes Anliegen, die Märtyer der Îles de l'Ouest in den Kreis der Heiligen und Seligen aufzunehmen.


    Schlimme Dämonen trieben die, die eure Brüder und Schwestern peinigten, und es ist uns daher ein weiteres Anliegen, diese bösen Geister aus euren Ländern zu vertreiben. „Jesus hatte nämlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!“ Nach dem Vorbild unseres Herrn beauftragen wir unsere Priester, Dämonen auszutreiben und Gott um die Heilung der Kranken zu bitten. Dieser Exorzismus ist ein ureigener Auftrag unserer Priester, den Jesus schon seinen Aposteln gegeben hat. Wir werden in Zukunft dafür Sorge tragen, dass dieser Exorzismus auch auf den Îles de l'Ouest seine Anwendung finden wird.


    Zu letzt wollen Wir euch an das erinnern, was Wir in Unserer Enzyklika Intention honorabilis den Christen in Cuello zur Mahnung gaben: Nicht in Eifer oder Wut fügt euren Brüdern und Schwestern den gleichen Schmerz zu, den sie euch verursacht haben. Das Wort und die Liebe Gottes wird die, die noch fern sind vom Herrn, zu sich rufen, und eure Rolle wird es sein, die Nächstenliebe vorzuleben. Denn wer liebt, der wird erweckt werden.


    So sprechen Wir zu euch und mahnen euch, Gottes Wort zu befolgen!


    Valsanto,
    am Sonntag vor dem Fest der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael im Jahre unseres Herrn 2009


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    Promulgiert am: 27. September 2009 AD (AAS 27.IX.2009/I)



    [doc]Simon II.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Convocatio Apostolico über die Veröffentlichung der Sozialenzyklika >>Dignitatus mundi<<



    Hiermit verfügen und bestimmen Wir, dass Unsere erste (Sozial-)Enzyklika >>Dignitatus mundi<< vom Tage ihrer Unterschrift an gelten möge und dass sich ein jeder Christenmensch an ihr orientieren solle zum besseren Wohle der Menschheit und der Erde. Möge sie uns leiten und uns Führung geben um Gottes Willen und Seine Schöpfung zu bewahren.


    >> Dignitatus mundi <<



    Valsanto,
    am 11. Oktober im Jahre des Herren 2015


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    Promulgiert am: 11. Oktober 2015 AD (ASS 11.X.2015/I)

    Päsptliche Enzykliken & andere Lehrschreiben


    Im Archivio Segreto werden die päpstlichen Enzykliken, sowie andere Lehrschreiben abgedruckt.


    Litterae Encyclicae


    Die Enzykliken sind eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der apostolischen und katholischen Kirche.


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    • Intentio honorabilis (AAS 24.XI.2008/IV)
    • Condignus poena (AAS 08.IV.2009/I)
    • Si possibile (AAS 27.IX.2009/I)
    • Dignitatus mundi (ASS 11.X.2015/I)


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    Bereits am frühen Vormittag ist der Petersdom bis zum Bersten mit Gläubigen gefällt. Jeder Sitz- und jeder Stehplatz ist besetzt. Das Kardinalskollegium ist fast vollständig versammelt. Zudem nahezu die gesamte Kurie.


    Schließlich wird es still in der Kathedrale, als die schweren Türflügel langsam geöffnet werden. Getragen von 12 Männern, den s.g. Sediari pontifici, wird die große Papstsänfte, die Sedia gestatoria, in den Petersdom getragen. Die Sänfte besteht aus einem reich verzierten Thronsessel, der auf einer Plattform, dem sogenannten suppedaneum, befestigt ist. An den Seiten sind zwei Stangen befestigt, mittels derer die zwölf Sediari pontifici den Thron tragen. An den Seiten sind die Flabelli, Fächer aus weißen Federn, befestigt.


    Auf dem Thron sitzt der neue Heilige Vater, Simon II. Während ihm die Menge zujubelt, winkt er lächelnd zurück. Immer wieder schlägt er mit erhobenen Segensfingern das Kreuz. Der Papst ist in sein volles Amtsornat gehüllt, welches schwer auf seinen Schultern liegt.


    Der Heilige Vater wird bis vor die Kathedra des Petersdoms getragen. Dort helfen ihm Messdiener von der Sedia herabzusteigen. Er geht zielstrebig auf den Thronsitz der Kathedrale zu und setzt sich. Neben dem Sessel warten die Kardinäle Renaldi, Fischer und LaGuardia, ebenfalls in liturgisches Ornat gekleidet.[/sim]

    Im Petersdom in San Pedro del Valsanto findet am heutigen Vormittag die Inthronisation für den neuen Heiligen Vater, Seine Heiligkeit Simon II. statt. Bereits jetzt ist der Dom gefüllt mit vielen tausend Gläubigen, die zum Teil von weit her angereist sind, um die Inthronisationsmesse zu verfolgen und die Ansprache des Heiligen Vaters zu hören.

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    Büro Seiner Heiligkeit, Papst Simon II.


    Inthronisation Seiner Heiligkeit


    Die feierliche Inthronisation Seiner Heiligkeit, Papst Simon II., findet morgen, am 3. Adventssonntag im Jahre des Herren 2013 in der Petersbasilika statt.
    Alle Gläubigen sind herzlich dazu eingeladen.


    Valsanto,
    am Tage des 14. Dezember im Jahre des Herren 2013


    Raúl S. Lee
    Privatsekretär Seiner Heiligkeit[/doc]

    [sim]Am Nachmittag wird in einem der Kaminzimmer in den Arbeitsräumlichkeiten eine Sitzgruppe hergerichtet. Der Heilige Vater erwartet hier den angemeldeten Metropoliten von Glenverness, Serf Kardinal Farquharson. Der Heilige Vater liest in einem kleinen Büchlein, in einem Sessel am Kaminfeuer sitzend. Eine Tasse Kaffee steht auf einem Servierwagen.[/sim]