Beiträge von Linus III. †

    Neue Bischöfe (Kowalski, Gregovinalt, Auditores) und auch baldige Bischöfe (Kuevershausen) dürfen sich wieder Wappen wünschen.

    Ich weiß auch nicht, woher der Begriff Alt-Attlisch kommt, den gab es in den MNs schon, als ich dazugekommen bin. Ich dachte mir, wenn es ein explizites Alt-Attlisch gibt, dann müsste es ja auch ein Neu-Attlisch geben, und habe es deshalb so benannt.


    Wir hatten mal mit Segovia und Meltania intensiv über die gemeinsame Geschichte gesprochen; das ist bloß alles im Segovia-Forum. Nachdem wir dann nun Mérolie als Nachbarn bekommen haben, muss auch einiges davon angepasst werden.


    Meine "Arbeitsfassung" ist daher, dass wir den - für die spanische Kultur wichtigen - muslimischen Einfluss in Form einer Invasion von Arabern in Peña-Bosque und Valsanto hatten, ein weiteres Vordringen nach Mérolie aber verhindert werden konnte. Während dieser Zeit war der Papst im Exil (angelehnt an Avignon) in einer noch nicht näher festgelegten Stadt.

    Zitat

    Original von Emmet Eugene LaGuardia
    Hast du irgendwo einen Link wo die Entsprechung Neu-Attlisch = Spanisch/Meltanisch festgelegt ist?


    Das ist unsere eigene Erfindung. Wir haben mal mit Segovia darüber gesprochen, wie wir das Spanische nennen, und ich habe Neu-Attlisch vorgeschlagen. Wir haben uns da nicht richtig einigen können (und Segovia gibt es ja nun auch nicht mehr), aber das Neu-Attlische haben wir mitgenommen.


    Zitat

    Das würde mich nämlich reichlich wundern, da das Alt-Attlische ja mit Latein gleichsetzt wird. Neu-Attlisch müsste dann irgendwas eigenes sein, weil das RL keine Entsprechung hätte, so würde zum Beispiel niemand Italienisch als Neu-Latein bezeichnen.


    Genau das machen wir aber. Ich habe von Sprachwissenschaften zwar keine Ahnung, hätte aber iRL kein Problem damit, die romanischen Sprachen als "Neu-Latein" zu bezeichnen. In diesem Sinne ist die Bezeichnung "Neu-Attlisch" zu verstehen.


    "Neu-Attlisch" mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein, ich sehe aber nicht ein, warum wir als Nation am westlichen Ende Anticas unsere Landessprache "meltanisch" und unsere Amtssprache "medianisch" nennen sollten. Es ist sprachgeschichtlich sowieso noch spannend, wie sich in Valsanto + Pena-Bosque einerseits und in Meltania andererseits genau die gleiche Sprache entwickelt hat.


    Zitat

    Ich habe hier nochmal einen Link zur CartA gefunden, bei dem Sprachfamilien gebildet wurden. Dabei fehlt das Attlische aber komplett. Stattdessen wurden da die Entsprechungen zu den romanischen Sprachen, also Novarisch, Merolisch und Meltanisch den novaro-medianischen Sprachen und diese wiederum der sogenannten ashoka-germanischen Sprachfamilie zugeordnet, zu denen zum Beispiel auch Dionisch gehört, was auch wiederum Sinn ergeben würde.


    Ja, die Sprachfamilienübersicht. Die ist ja heftig umstritten, und wir (und Mérolie) haben unsere Vorstellungen nie geäußert. Ich finde es zum Beispiel auch nicht passend, Mérolisch als "Novaro-Medianisch" zu bezeichnen, weil Mérolie (und auch Barnstorvia) ja nun wirklich nichts mit Novara am Hut haben. Und welches "römische Reich" hier im Westen herrschte, wurde auch nie festgelegt.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Wegen der doch starken Fluktuationen der Bevölkerung der mikronationalen Welt (zur Zeit sind, abgesehen von Pena-Bosque, meilenweit nur Franzosen um uns herum, bei Neuenkirchen waren Deutsche noch greifbar, und mit Segovia waren wir eingeschlossen von Spaniern) ist eine nationenübergreifende Weltgeschichte unrealistisch (insbesondere würden wir uns nie alle einig werden). Woher die Sprachen also genau kamen, und welchen Nationen sie zugehörig sind, kann nicht genau gesagt werden. Insofern halte ich nichts von der Benennung mikronationaler Sprachfamilien, und würde uns bei der Bezeichnung unserer beiden Sprachen einfach an eigenen Namen halten. Alt- und Neu-Attlisch halte ich vertretbar, in Stein gemeißelt ist das aber sicherlich nicht.

    Also Vermittlung zwischen katholischen Staaten, Du denkst wahrscheinlich etwa an Barnstorvia und Mérolie, und Kontaktaufbau zu nicht-katholischen Staaten, für Religionsfreiheit, für Gerechtigkeit und für Frieden. Eine gute Differenzierung. Sicherlich bist Du ein Gewinn für das Staatssekretariat. :)

    Also eine Karriere in der Diplomatie? Du musst wissen, Albrecht, dass Wir in jüngeren Jahren auch einmal Legat waren, obwohl immer alle nur von Unserer Arbeit der Glaubenskongregation sprechen. Was ist denn Deiner Meinung nach die wichtigste Herausforderung der kirchlichen Diplomatie in der heutigen Zeit?

    Okay, dann sieht es so aus: Albrecht, als mein Sekretär bist Du in meinem Büro, weil ich nicht da bin. Und Alexander, das Päpstliche Sekretariat bringt Dich zu Albrecht. Er erledigt dann alles, was für deine Ernennung nötig ist.

    Der Antrag auf Staatsbürgerschaft ist nicht nötig.


    Albrecht, hast du gerade Zeit, dich um den Alexander zu kümmern? Dann könnten wir das heute Abend noch festmachen. Ansonsten ist der Staatssekretär aber durchaus der richtige Ansprechpartner.

    Auf den Fawkland-Inseln gibt es so wenige Katholiken, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass er katholisch getauft worden ist. Aber ab dem siebten Lebensjahr hat er ein katholisches Klosterinternat besucht, und wurde dort katholisch erzogen/unterrichtet, und empfing auch die Erstkommunion und die Firmung. Es gibt noch ein paar logische Lücken in der Geschichte, aber ich arbeite daran ;)

    Zitat

    Original von Emmet Eugene LaGuardia
    Oder es nutzt noch jemand den Tauran-Avatar. Wenn man aber danach ginge, gäbe es reichlich Zwillingsbrüder die aussehen, wie Ed Milliband, Pierce Brosnan oder Al Pacino.


    Das habe ich auch erst gedacht. Den Tauran-Avatar hatte ich aber nicht immer, als Bischof von Mistrinaut habe ich noch das Bild eines Weihbischofs benutzt.


    Zitat

    Original von Ophelia Werlau
    Wenn ich zur Aufklärung beitragen darf | LINK


    Sehr witzig :)
    Allerdings zu den Details: Als ich zum Papst gewählt worden bin, habe ich meine Biographie geändert. Habe gerade noch einen Text über meine Kindheit gefunden, und ihn hier hochgeladen.

    Handlung:Der Papst steht hinter dem Altar. Im Nebenraum legt der Küster einen Schalter um, und die Marienstatue neben dem Altar wird beleuchtet. Der Kerzenständer, der die Marienstatue umgibt, ist leer, dafür stehen Tabletts mit Kerzen daneben.


    Wir haben uns an dieser Statue der Gottesmutter Maria versammelt, und wollen die Himmelskönigin, die immerwährenden Jungfrau um ihren Beistand bitten.


    Alle: Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsre Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas; zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria. Amen.


    Zum Abschluss dieser Andacht möchten Wir jeden von Euch einladen, eine Kerze zu entzünden und der Marienstatue zu widmen, und im Gebet ganz persönliche Bitten an die Gottesmutter zu stellen. Doch vorher wollen wir den barmherzigen Gott um seinen Segen bitten.


    Der Herr sei mit Euch.
    Alle: Und mit Deinem Geiste.
    Der Name des Herrn sei gepriesen.
    Alle: Von nun an bis in Ewigkeit.
    Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
    Alle: Der Himmel und Erde erschaffen hat.
    Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, und der Sohn, und der Heilige Geist.
    Alle: Amen.


    Handlung:Dann nimmt der Papst eine Kerze, entzündet sie an der Osterkerze und stellt sie in den Kerzenständer an der Marienstatue. Anschließend begibt er sich an die Seite, beobachtet wie die Anwesenden nach vorne kommen und es ihm gleich tun, und unterhält sich leise mit einigen Teilnehmern.

    Handlung:Nach dem Kardinal tritt der Papst an den Ambo.


    Das Evangelium, also die frohe Botschaft unseres Herrn, ist bisweilen nicht leicht zugänglich. Welcher Mensch ist schon einverstanden, einem Dieb alles zu schenken, was er einem weggenommen hat? Oder einem Feind mit Liebe zu begegnen? Oder sich von jemandem schlagen lassen, ohne sich zu wehren? Nicht leicht zugänglich ist diese bei Lukas übermittelte Feldpredigt, in der Tat.


    Die frohe Botschaft vom Leiden und der Auferstehung Christi ist eine Aufforderung zur Umkehr. Christus der Herr fordert uns zur Umkehr auf, zur Abkehr von unseren alten Denkmustern. Er bringt eine neue Liebe in die Welt, die Nächstenliebe. Eine der meistzitierten Stellen des Neuen Testaments ist sicherlich: Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen. Wie wir wollen, dass unsere Nächsten mit uns umgehen, so sollen auch wir mit unseren Nächsten umgehen.


    Liebe spenden, wo wir keine Liebe erwarten - das ist die bahnbrechende Neuerung des Christentums. Auch den Sündern sollen wir mit offenen Herzen begegnen. Wer sind aber die Sünder, wer sind unsere Nächsten? Zu Jesu Zeiten waren dies Zöllner und Ehebrecher, Dirnen Räuber. Und wer ist dies heute? Wem sollen Christen heute mit Nächstenliebe begegnen? In der heutigen Zeit begegnen uns ganz unterschiedliche Menschen als Nächste, mit unterschiedlichen Problemen, mit unterschiedlichen Lebenssituationen, mit unterschiedlichen Sünden. Antworten für die Menschen der heutigen Zeit zu finden, ist die Aufgabe der Kirche, und Eure Aufgabe, Brüder und Schwestern, in den nächsten Tagen.