Beiträge von Ulrich Metzger
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Bin ab Samstag wohl für 2-3 Wochen wenig oder gar nicht on, da im Internet-losen Österreich befindlich.
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Ich schaue auch regelmäßig 'rein, aber als Student ohne Professor lässt sich nicht viel machen
Außerdem war bei uns bis vor kurzem noch die heiße Phase in der Schule (in Baden-Württemberg fangen die Ferien erst nächsten Donnerstag an). -
Huch! Wo wohnst du? (wir haben noch gute 5 Wochen Schule... Baden-Württemberg ist immer als letztes dran)
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Man ist erwartungsfroh und gespannt.
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Mal nur so als Frage ganz off-topic (bitte nicht schlagen :D) : Hab ich irgendwas verpasst, was das Studium angeht oder geht das bald wieder weiter?
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Herzlichen Glückwunsch

Ich wäre für Marc Quellet, der sieht am sympathischsten aus. Mein Avatar ist übrigens auch der Weihbischof, der mich gefirmt hat
(Das ist aber schon ein Stück her) -
Zuerst fällt mir auf, dass Gott hier drei Gesichter hat, also Vater, Sohn und Heiligen Geist getrennt.
Dieser Eindruck wird unterstrichen durch die Gestaltung des Beziehungsdreiecks: Die Verbindungen durch "est", und damit die Einigkeit im Begriff "deus" sind dünner gehalten als die "non est"-Verbindungen zwischen "pater", "filius" und "spiritus sanctus" und damit ihre Ungleichheit. Sie stehen zwar in Verbindung und bilden zusammen einen Gott, sind aber nicht das gleiche. -
Ich würde zwei Möglichkeiten nennen:
1.: Er will nicht nach Arten, sondern nach Geschlecht trennen (was dann einer mittelalterlichen Gesellschaft sehr recht wäre :D), allerdings halte ich das für sehr unwahrscheinlich.
2.: Wahrscheinlicher ist, dass der Übersetzer den Unterschied in den Temperamenten der braven Schafe und der kecken Böcke darstellen und verdeutlichen will, wohingegen Ziegen zwar meckern, aber weniger aggressiv wirken als Böcke (man beachte auch die klangliche Aggression des Wortes "Bock"). Es geht in der Bibelstelle ja um die Trennung von "gut" und "böse", und der Vergleich, bzw. die Metapher ist deutlicher, wenn man "Bock" statt "Ziege" heranzieht. -
Bis einschliesslich Sonntag nicht in Deutschland und deswegen hoechstens sporadisch da.
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Wolfgang hält den restlichen Gottesdienst.
P: Lasset uns beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat.
G: Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe.
Wie im Himmel,
so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
P: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
G: Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.P: Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir:
Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden.
Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch.
G: Und mit deinem Geiste.Während Wolfgang nun die Hostie über der Schale in mehrere Teile bricht, spricht die Gemeinde das Agnus Dei.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden.Nun macht der Zelebrant eine Kniebeuge, nimmt ein Stück der Hostie, hält es über die Schale und sagt:
P: Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
G: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.Es folgt die Kommunion. Dann spricht der Priester das Schlussgebet und den Primizsegen.
P: Lasset uns beten.
Barmherziger Gott, du hast uns alle mit dem Brot vom Himmel gestärkt. Erfülle uns mit dem Geist deiner Liebe, damit wir ein Herz und eine Seele werden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
G: Amen.P: Gott segne euch durch den ewigen Hohenpriester Jesus Christus; er schenke euch die Gnade, ihn zu erkennen und zu lieben.
G: Amen.
P: Er heilige euch durch die Wahrheit und lasse euch eins sein in der Liebe, damit ihr seine Herrlichkeit schauen dürft.
G: Amen.
P: Er bewahre euch und behüte euch vor dem Bösen, damit keiner von euch verlorengeht.
G: Amen.
P: Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
G: Amen.D: Gehet hin in Frieden.
G: Dank sei Gott dem Herrn.Die Geistlichen ziehen nach Rang unter Orgelmusik aus.
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Während die Gabenbereitung stattfindet, singt die Gemeinde ein Lied. Anschließend tritt Wolfgang an den Altar.
P: Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.
G: Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.
P: Herr, unser Gott! Gib, dass wir dir allzeit danken durch die Feier der österlichen Geheimnisse. In ihnen führst du das Werk der Erlösung fort, mache sie für uns zur Quelle der unvergänglichen Freude. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
G: Amen.P: Der Herr sei mit euch.
G: Und mit deinem Geiste.
P: Erhebet die Herzen.
G: Wir haben sie beim Herrn.
P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
G: Das ist würdig und recht.Nun spricht Wolfgang das Hochgebet.
Ja, du bist heilig, großer Gott,
und alle deine Werke verkünden dein Lob.
Denn durch deinen Sohn,
unseren Herrn Jesus Christus,
und in der Kraft des Heiligen Geistes
erfüllst du die ganze Schöpfung
mit Leben und Gnade.
Bis ans Ende der Zeiten
versammelst du dir ein Volk,
damit deinem Namen
das reine Opfer dargebracht werde
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Darum kommen wir vor dein Angesicht
und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche
die hochheilige Nacht das Hochfest
der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.
Durch ihn, der zu deiner Rechten erhöht ist,
bitten wir dich, allmächtiger Gott:
Heilige unsere Gaben durch deinen Geist,
damit sie uns werden Leib und Blut
deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
der uns aufgetragen hat,
dieses Geheimnis zu feiern.Denn in der Nacht, da er verraten wurde,
nahm er das Brot und sagte Dank, brach es,
reichte es seinen Jüngern und sprach:
Nehmet und esset alle davon:
Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch,
dankte wiederum,
reichte ihn seinen Jüngern und sprach:
Nehmet und trinket alle daraus:
Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes,
mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Tut dies zu meinem Gedächtnis.D: Geheimnis des Glaubens.
G: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen, bis du kommst in Herrlichkeit. -
Wolfgang steht auf und gibt sein Weiheversprechen ab.
Gütiger Gott,
du hast mich gerufen, dein Diener zu sein und ich folge deinem Ruf. Nun hilf mir auch, den Dienst, zu dem ich bestellt wurde, in angemessener Weise auszuüben: Gib mir die Kraft, meinem Bischof stets ein treuer Mitarbeiter und Helfer zu sein, um so meine Gemeinde unter Führung des Heiligen Geistes zu leiten. Statte mich mit der Stärke aus, die nötig ist, um meinen Dienst an der heiligen Schrift treu zu verrichten. Erlaube mir, die heiligen Sakramente stets gemäß der Überlieferung deiner Kirche zu feiern. Gestatte mir, den Armen, Kranken und Not Leidenden immer mit ganzer Kraft zu helfen und gib mir die Gnade, dich jeden Tag aufs Neue und von Mal zu Mal stärker und intensiver zu erleben.
Hilf mir, dir stets ein treuer und verlässlicher Diener zu bleiben.
Im Glauben an dich und in Tradition aller Priester vor mir erflehe ich diese göttliche Gnade von dir.Amen.
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Wolfgang tritt nach vorne und setzt sich auf den hölzernen Stuhl vor dem Altar. Ein Lektor kommt ans Ambo und liest die Lesung.
Als er nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war. Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus. Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.
Der Lektor geht wieder zurück an seinen Platz, woraufhin die Gemeinde das Halleluja singt. Wolfgang wendet sich zum Kardinal, spricht ein Gebet und stellt sich anschließend an das Ambo, um das Evangelium zu lesen.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
Wolfgang hebt das Evangeliar hoch und sagt:
D Evangelium unseres Herrn Jesus Christus
G Lob sei dir, ChristusEr legt das Buch wieder hin und setzt sich zurück auf seinen Stuhl.
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Von wegen, "was Nicht-Katholiken an uns so am interessantesten finden": Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen und regelmäßig in der Kirche, also musst du mindestens auf mich keine Rücksicht nehmen

Andererseits bin ich mir derzeit (nur zur groben Alterseinschätzung: ich bin auch Elftklässler ;)) nicht so sicher, was ich glauben soll, der Katholizismus sagt mir größtenteils zu, aber gerade mit so Sachen wie Heiligenverehrung, Unfehlbarkeit des Papstes etc. habe ich immer meine Probleme gehabt.
Zum Vorwissen denke ich, dass ich mehr über die Bibel weiß als die meisten anderen Leute in meinem Alter, aber gerade was die Kirchengeschichte und Details im Aufbau der Kirche angeht, kenne ich mich nicht sonderlich gut aus.
Ich hoffe mal, dass das bei der weiteren Studiengestaltung helfen wird
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Einverstanden.
Ich denke, eine Arbeit als Kaplan hier in Valsanto wäre mir neben dem Studium zu viel und als Missionar tätig zu werden, wäre einfach von der Häufigkeit der Reisen her unmöglich, aber dennoch bedanke ich mich sehr für das Angebot. -
*so*Entschuldigung...
*so*
Ich denke, nächstes Wochenende wäre für mich passender, wenn es Ihnen Recht wäre und keine Umstände bereitet. -
Auch Wolfgang erscheint und setzt sich in die Zuhörerreihen.
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Kommt auch herein und begrüßt seinen ersten Dozenten freundlich.
Guten Tag, Herr Hallberg.

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Sitzt, gespannt auf seine erste Vorlesung im Magister-Studium, da und holt nun seinen Block und einen Stift heraus, um sich Notizen zu machen.