• Heiliger Vater ich komme direkt zum Anliegen. Ihr wisst sicherlich das mein Heimatort Nuesca ist, ich bin dort aufgewachsen und es erfüllt mich mit grosser Freude dort Bischof also Ap. Vikar zu sein.
    Doch ich möchte euch bitten mir zu gestatten Santa Julia im Eigenrecht zu übernehmen, so wie es in § 7, des Dekret »Respondens Autem« über die Kirche in Valsanto überliefert ist.
    Ich teile mich gerade über Amt und den zwei Diözesen auf, ich mache es sehr gerne doch es kann dann gut passieren das eine zu kurz kommt und das möchte ich nicht.


    Ich würde gerne als mein Nachfolger in Nuesca Francis Arinza vorschlagen, wenn sie damit einverstanden sind?

    Angelo Kardinal Rossi
    Kardinalstaatssekretär
    Kardinalbischof von Santa Julía
    Titularerzbischof von Forum Matianii

  • Mein guter Angelo, natürlich werde ich Eurem Wunsch entsprechen. Es macht Sinn in meinen Augen, so zu verfahren. Ich werde sofort ein entsprechendes Schriftstück aufsetzen lassen.
    Kann ich sonst noch etwas für Euch tun?

  • Nein, Heiliger Vater das war alle ich danke viel mals für ihre Zeit und verabschiede mich. An dieser stelle wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.


    auf wiedersehen-


    Handlung:Angelo küsst den Fischerring und verabschiedet sich.

    Angelo Kardinal Rossi
    Kardinalstaatssekretär
    Kardinalbischof von Santa Julía
    Titularerzbischof von Forum Matianii

  • Handlung:Der Papst sitzt in einem seiner Sessel in der Nähe des Fensters. Er stellt seine Tasse auf dem Tisch ab und bittet den Erzbischof mit einem Wink näher zu kommen.


    Nicht doch, Bruder Dario. Ihr stört mich nicht. Setzt Euch, nehmt Euch auch eine Tasse Tee und probiert dieses köstliche Gebäck aus Dreibürgen.


    Handlung:Der Heilige Vater deutet auf eine Packung Kekse, die schon zur Hälfte geleert ist.

  • Vielen Dank, Vater.


    Handlung:Er setzt sich, schenkt sich eine Tasse ein und nimmt sich einen Keks.


    Ich würde gerne mit Euch über die Beratungen der Generalsynode über Angelegenheiten der Kirchenprovinzen sprechen. Die Mehrheit der Bischöfe ist der Ansicht, dass die starre Berichtspflicht, wie sie die Konstitution vorsieht, nicht der beste Weg ist.

  • Handlung:Der Heilige Vater knabbert an seinem Keks und lächelt den Bischof dabei freundlich an.


    Fahrt fort. Es interessiert mich, was die Brüder Bischöfe stattdessen vorschlagen.

  • Ich fürchte, dass sich in der konkreten Umsetzung noch Widersprüche zwischen den Metropoliten und Eurem Staatssekretär auszuräumen gibt. In der grundlegenden Sache sind sich die Bischöfe aber einig: Die Konstitution regelt die grundsätzlichen Angelegenheiten der Kirche und sollte also vorschreiben, dass die Metropoliten dem Staatssekretariat Rechenschaft schulden. Es ist dann Aufgabe der Generalsynode, die Instrumente festzulegen, die die Erfüllung der Rechenschaftspflicht ermöglichen. An die Seite des schriftlichen Berichts könnten aus meiner Sicht dann vor allem die Visitation, also eine Untersuchung einer Kirchenprovinz vor Ort durch Vertreter des Staatssekretariats, und der Besuch des Bischofskollegiums einer Kirchenprovinz in San Pedro, zur Diskussion der Situation der Kirchenprovinz mit der Kurie, treten. In einem dritten Schritt würde der jeweilige Staatssekretär durch eigene Verordnung festlegen, welche Instrumente genau und in welchen Intervallen anzuwenden sind.


    Der erste Schritt wäre aber eine Änderung der Konstitution, und wie Ihr wisst, gestattet die Apostolische Konstitution nur dem Konzil die Beschlussfassung von Konstitutionen. Eure Heiligkeit hätte natürlich die Möglichkeit, eine Ausnahme von dieser Regel zu gewähren.

  • Es würde mich sehr interessieren, was meine Brüder Kardinäle zu dieser Angelegenheit zu sagen haben. Ich gestatte eine Beratung des Kollegiums über eine Änderung der Konstitution unter dem Vorbehalt der päpstlichen Zustimmung. Unterrichtet Ihr den Kardinaldekan oder soll ich ein offizielles Schriftstück aufsetzen und den Beratungsprozess initiieren lassen?

  • Hervorragend.


    Ach so, Dario! Diese Angelegenheit in Astor und auch hier in der Generalsynode müssen wir schnell lösen. Ich habe bereits mit Kardinal Fischer und Kardinal MacLachlan gesprochen. Seid Ihr auch involviert?

  • Handlung:Hat sich sofort auf den Weg gemacht und trifft schon kurz nach der Nachricht am Palast ein. Vor dem Heiligen Vater kniet er nieder.

    Ihr wolltet mich sprechen, Heiliger Vater?

    i12053brgpmf.png

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer

    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof von Nuesca / Titularerzbischof von Tigualu / Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen


  • Handlung:Aus Reflex reicht der Heilige Vater Robert die Hand mit dem Fischering. Nachdem der Kardinal diesen geküsst und sich wieder erhoben hat, lächelt der Heilige Vater ihn an.


    Robert, das wäre nicht nötig gewesen.


    Handlung:Dann setzt sich der Papst hinter seinen großen Schreibtisch und bittet den Kardinaldekan ebenfalls sich zu setzen.


    Robert, ich bat Euch her, um mit Euch über den Zustand unserer Bischofskollegiums zu sprechen. Mir scheint es, dass wir derzeit etwas still geworden sind. Wir sollten eine Prüfung vornehmen, welche unserer Kardinalsbrüder noch aktiv sind und welche in den Ruhestand gehen sollten.

  • Handlung:küsst den Siegelring, nimmt den Widerspruch als Aufforderung sich zu erheben und erinnert den früheren Amtsbruder während er sich im Sessel nieder lässt:

    Heiliger Vater, in einem anderen Leben habt ihr auch vor dem Ring des Fischers gekniet.
    Handlung:Dann lauscht er dem Anliegen des Papstes, nickt bestätigend und antwortet dann nachdenklich, ja fast etwas betrübt

    Leider muss ich euch recht geben, dass das gesamte Kollegium keinen besonders aktiven Stand einnimmt und auch die Kurie viel mit sich selbst beschäftigt ist. Seid ihr denn sicher, dass der Ruhestand einiger Brüder daran etwas ändern kann? - Wenn ich ein Rezept hätte, oder mich von der gewissen Reduktion auf die Verwaltungstätigkeit ausnehmen könnte, ich würde Euch Vorschläge unterbreiten, aber Ihr hört mich schweigen...
    Die Stimmen vieler Brüder fehlen mir im Leben der Kirche.

    i12053brgpmf.png

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer

    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof von Nuesca / Titularerzbischof von Tigualu / Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen


  • Nun, ich würde mir wünschen, dass wir ein Allheilmittel finden würden, aber wir müssen zunächst mit dem Zustand leben, wie er ist. Vielleicht sollten wir in die größeren Kirchenprovinzen reisen und dort mit dem Klerus zusammenkommen, um für eine aktive Mitarbeit in Kurie und Bischofsamt zu werben? Und wenn wir das machen, sollten wir nicht auch Wechsel im Kollegium der Kardinäle anstreben, um vielleicht aktiveren Bischofsbrüdern eine Chance zu geben, dem Purpur und Gott Ehre zu machen?

  • Das ist ein sehr guter Gedanke, Heiliger Vater. Möglicherweise tut der gesamten Welt aber auch eine Pastoralreise gut, wenn Ihr euch dieser Strapazen stellen wollt? Natürlich wäre das ein Vorhaben auf längere Sicht, da könnte man also mit den bedeutenderen Ländern anfangen und sich dann "durcharbeiten". Ich sehe aber vor allem ein Problem bei der Bedeutsamkeit.
    Dreibürgen, die Heimat Eurer Kathedra zu Rem und Heimat vieler Gläubiger, hatte seit jeher ein geringes Interesse an der Mitwirkung in der vereinten Weltkirche, man ist sich wohl selbst genug.
    In Andro sind Katholiken nicht gerne gesehen, während Astor Euch wohl mit offenen Armen empfangen würde. Von Bruder Loris aus Bergen vernahm ich in letzter Zeit wenig. Welche Länder hättet Ihr denn ins Auge gefasst?

    i12053brgpmf.png

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer

    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof von Nuesca / Titularerzbischof von Tigualu / Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen