Heilige Messe zur Weihe von drei Bischöfen

  • [doc]


    Valsanto, San Pedro
    Freitag, der 15. März im Jahre des Herren 2013


    Büro Seiner Heiligkeit Papst Linus III.


    Bischofsweihen in der Petersbasilika


    Verehrte Brüder und Schwestern im Glauben,


    am kommenden Sonntag, dem fünften Fastensonntag, am 17. März im Jahre des Herrn 2013, wird Seine Heiligkeit Papst Linus III. in der Basilika Sankt Peter in San Pedro de Valsanto den Priestern


    Polycarp Maamuni aus Medea,
    Lukas Christiansen aus Lillemark,
    Joseph Hansen aus Fuchsen


    die heilige Bischofsweihe spenden. Mitkonsekratoren werden der Kardinal-Kämmerer Carlos Pellicano und der Kardinal-Großinquisitor Stanislaw Nowak sein.


    Gelobt sei Jesus Christus!


    Monseñor
    Frederico Gomez
    Privatsekretär Seiner Heiligkeit

    [/doc]

  • [sim]Die Glocken des Petersdoms läuten und kündigen den Beginn der Heiligen Messe an. Am Ende der Basilika ertönt ein lauter Gong, und die ganze anwesende Gemeinde erhebt sich. Als die Orgel zu spielen beginnt, öffnet sich das Portal der Basilika.


    Weihrauchträger führen den Einzug an, direkt dahinter folgt ein großes Vortragekreuz. Einige Diakone und viele Priester, darunter die drei Bischofskandidaten Polycarp, Lukas und Joseph, folgen. Schließlich kommen die Bischöfe in die Kirche, angeführt von vielen Gästen, die insbesondere aus Medea angereist sind.[/sim]

  • ist anwesend

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • [sim]Am Schluss der Prozession kommt auch der Papst in den Petersdom. In der einen Hand hält er die Ferula, mit der anderen Hand segnet er die Gemeinde. An seiner Seite gehen die Kardinäle Carlos und Stanislaw. Vor dem Altar angekommen, macht er eine Kniebeuge, geht zum Altar und küsst ihn. Als auch alle anderen Priester und Bischöfe zu ihren Plätzen gegangen sind, hebt er die Hände.[/sim]


    Papst: Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes.
    Gemeinde: Amen.
    Papst: Der Friede sei mit euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Papst: Bevor wir das Gedächtnis des Herrn begehen und in dieser Heiligen Messe drei Priestern das Sakrament der Bischofsweihe erteilen, wollen wir uns besinnen und bekennen, dass wir sündige Menschen sind.
    Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe — ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken — durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
    Papst: Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.
    Gemeinde: Amen.


    [sim]Anschließend werden zwei Lieder gesungen. Danach hebt der Papst wieder die Hände.[/sim]


    Papst: Herr, unser Gott, dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert. Lass uns in seiner Liebe bleiben und mit deiner Gnade aus ihr leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
    Gemeinde: Amen.


    [sim]Nun setzt sich der Papst, und die Gemeinde tut es ihm gleich.[/sim]

  • [sim]Ein Lektor tritt aus der Gemeinde nach vorne an das Ambo. Er liest die Lesung aus dem Buch Jesaja. Der Prophet berichtet vom Wort Gottes, der Mensch solle nicht zurückschauen, sondern auf das Neue, das Gott schaffe. Er tränkt sein Volk. Anschließend wird das Halleluja-Lied gesungen und die Gemeinde erhebt sich wieder. Erzbischof Rojas trägt das Evangeliar vom Altar zum Ambo.[/sim]


    Rojas: Der Herr sei mit Euch.
    Gemeinde: Und mit deinem Geiste.
    Rojas: Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
    Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
    Rojas: In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr! Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus.
    Gemeinde: Lob sei dir, Christus.


    [sim]Der Erzbischof küsst das Evangeliar, klappt es dann zu und trägt es zurück zum Altar.[/sim]

  • [sim]Während sich die Gemeinde setzt, bleibt der Papst stehen und tritt an das Ambo.[/sim]


    Liebe Brüder und Schwestern,


    in dem heutigen Evangelium haben wir gehört, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus befragen, wie sie herausfinden sollen, ob er dem Wort seines Vaters folgt. Was die Pharisäer nicht bedenken, ist, dass Jesus selbst Gott ist, Vater und Sohn zugleich, und sein Wort das Gesetz ist.


    Dass Jesu Worte die Grundlage unseres Glaubens sind, bekennen wir im Glaubensbekenntnis. Und seit dem Pfingstereignis verkünden die Apostel und in ihrer Nachfolger Bischöfe, Priester, Diakone und das ganze Volk Gottes das frohe Wort, das Evangelium, den Menschen auf der Welt.


    Ein besonderes Amt ist das Bischofsamt. Jesus selbst beauftragte seine Apostel und an ihrer Spitze den Apostelfürsten Petrus mit der Leitung seiner Kirche. Indem diese ihre Nachfolger auswählten und ihnen die Hände auflegten, lebt die Kirche bis heute. Und so wollen auch Wir heute Unsere Hände auflegen und das Apostelamt weitergeben.


    [sim]Dann geht der Papst zurück und setzt sich.[/sim]

  • [sim]Drei Priester treten zum Ambo. Der Erste ist von schwarzer Hautfarbe und adressiert den Papst.[/sim]


    Priester: Heiliger Vater, die Kirche von Medea bittet Euch, Euren Priester Polycarp für den Dienst als Bischof zu weihen.


    [sim]Der Zweite hat hellblondes Haar und seine Tonsur deutet auf sein Mönchsleben hin. Auch er adressiert den Papst.[/sim]


    Priester: Heiliger Vater, die Kirche von Lillemark bittet Euch, Euren Priester Lukas für den Dienst als Bischof zu weihen.


    [sim]Der Dritte Dritte ist deutlich älter als seine beiden Vorgänger und trägt eine dicke Hornbrille.[/sim]


    Priester: Heiliger Vater, die Kirche von Fuchsen bitte Euch, Euren Priester Joseph für den Dienst als Bischof zu weihen.


    [sim]Dann kehren die drei Priester auf ihre Plätze neben den Bischofskandidaten zurück.[/sim]

  • [sim]Der Papst erhebt sich und wendet sich an die drei Bischofskandidaten.[/sim]


    Polycarp, Lukas und Joseph, ihr seid von Gott auserwählt worden. Bedenkt, dass das Bischofsamt kein Ehrentitel, sondern eine Lebensaufgabe ist. Jeder Bischof strebt also danach zu dienen, und nicht zu herrschen. Das ist der Richtspruch des Herrn: Der Größte verhalte sich wie der Schwächste, und der Anführer als wäre er einer der Diener. Verkündet die frohe Botschaft, ob sie willkommen ist oder nicht. Korrigiert Irrtümer mit unermüdlicher Geduld und Lehre. Betet und haltet das Opfer für alle Menschen, die eurer Obhut anvertraut sind, und erbittet für sie jede Form der göttlichen Gnade.


    Seid als Verwalter der Mysterien Christi in der euch anvertrauten Kirche gewissenhafte Aufseher und Wächter. Da ihr von Gott auserwählt seid, seine Familie zu hüten, behaltet den guten Schäfer in eurem Herzen, der seine Schafe kennt und von ihnen gekannt wird und sein Leben für sie gibt.


    Als Väter und als Brüder sollt ihr alle lieben, die Gott eurer Fürsorge anvertraut. Liebt die Priester und Diakone, die mit euch den Dienst in der Kirche teilen. Liebt die Armen und Schwachen, die Fremden und die Heimatlosen. Ermutigt die Gläubigen, mit euch euren apostolischen Auftrag zu erfüllen. Lasst niemals eure Sorge um diejenigen vernachlässigen, die noch nicht zur Herde des Herrn gehören, auch sie haben Anteil an der Liebe Gottes. Vergesst nicht, dass ihr in der katholischen Kirche Teil des Kollegiums der Bischöfe seid, und habt daher Anteil und leistet Unterstützung für alle Kirchen.


    Gebt Acht auf die ganze Herde, im Namen des Vaters, dessen Bild ihr in der Kirche personifiziert, und im Namen seines Sohnes, Jesus Christus, dessen Rolen als Lehrer, Priester und Schäfer ihr übernehmt, und im Namen des Heiligen Geistes, der der Kirche Christi Leben schenkt und unsere Schwächen mit seiner Stärke unterstützt.

  • [sim]Nun beginnt die Orgel zu spielen und die Gemeinde singt den Hymnus Veni, Creator Spiritus. Derweil werden drei hölzerne Stühle vor dem Altar aufgestellt. Der Papst nimmt auf dem mittleren Platz, zu seinen Seiten setzen sich Kardinal Pellicano und Kardinal Nowak. Alle anderen anwesenden Bischöfe versammeln sich stehend hinter den drei Stühlen. Den drei sitzenden Bischöfen werden die Mitren aufgesetzt, die drei Bischofskandidaten stehen vor den drei Stühlen. Als der Hymnus zuende ist, wird Kardinal Pellicano das Mikrofon und das Zeremoniar gehalten.[/sim]

  • steht hinter Kardinal Pellicano

    Seine Eminenz, Robert Kardinal Fischer
    Kardinalgroßinquisitor - Kardinalbischof
    Titularerzbischof von Tigualu

    Kardinaldekan emeritus - Erzbischof emeritus von Bergen und Metropolit emeritus von Bergen

  • [sim]Pellicano stellt sich an das Mikrofon. Dann stellt er den Kandidaten nacheinander die Fragen. Er beginnt mit Polycarp, dann fragt er Lukas und anschließend Joseph.[/sim]


    Mein Bruder, bist du bereit im Bischofsamt der einen allgemeinen apostolischen katholischen Kirche bis zu deinem Tode zu dienen?


    Bist du bereit das Evangelium treu und unermüdlich zu verkünden?


    Bist du bereit das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut der Kirche rein und unverkürzt weiterzugeben?


    Bist du bereit für die Einheit mit dem Bischofskollegium?


    Bist du bereit für den Gehorsam gegenüber dem Papst?


    Bist du bereit zusammen mit den Priestern und Diakonen für das Volk Gottes wie ein guter Vater zu sorgen?


    Bist du bereit den Armen, Heimatlosen und Notleidenden zu helfen?


    Bist du bereit den Verirrten als guter Hirte nachzugehen und sie zur Herde Christi zurückzuführen?


    Bist bereit für das Heil des Volkes Gottes zu beten und das hohepriesterliche Amt auszuüben?