Kongregatorium der Kammer

  • Tut mir Leid, meine Herren, ich kann in dem besagten Gesetz über Valsanto nicht den expliziten Ausschluss von Frauen entdecken, entweder habe ich das übersehen, oder aber es ist durch das Pronomen "er" zu Verwirrungen gekommen.
    Ein Amt wird im Regelfall in der männlichen Form verwendet, nicht in der weiblichen oder in beiden. ;)

  • Sie haben Recht, aus der endgültig beschlossenen Fassung geht nicht mehr zweifelsfrei hervor, dass das Staatskapitel ausschließlich auf Männer beschränkt ist. In einer Arbeitsfassung der Kurie begann Canon 2 noch mit "Das Staatskapitel besteht aus neun katholischen Männern ...", ist aber in einer Überarbeitung herausgefallen.


    Die Intention ist aber nicht beseitigt. Das Legis Prima muss verstanden werden als Fortsetzung des früheren Grundgesetzes, in dem es in Artikel 15/3 heißt: "Zum Assessor gewählt werden kann jeder männliche valsantinische Staatsbürger." Der Heilige Vater jedenfalls wird ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung der Generalsynode jedenfalls keine Frauen in das Staatskapitel aufnehmen.

  • Señores, verzeiht mir, aber darf zum Dekan nur ein verheirateter katholischer Mann gewählt werden? Oder ist gemeint, dass es ein Katholik sein muss, der, wenn er verheiratet ist, eine Katholikin geheiratet haben muss?

  • Dann, Eminenz, Exzellenz, werte Kollegen, werde ich keinem Gesetz zustimmen, in dem dies nicht geklärt wurde, denn dies gehört zu den Grundfragen, die über die Legitimität nach der Wahl entscheiden könnten.
    Ich persönlich denke, dass Frauen zugelassen werden sollten, denn es handelt sich hier um weltliche Ämter.


    Eminenz, ich danke für den Denkanstoß, mich hatte das auch irritiert, das andere Problem erschien mir aber vorerst wichtiger.

  • Meine Herren, ich bedaure es, dass wir uns nicht kurzfristig auf eine Formulierung einigen konnten. Da der Wahltermin unmittelbar bevorsteht, werde ich der Apostolischen Kammer empfehlen müssen, die Wahl nach vormals geltenden Wahlbestimmungen durchzuführen.

  • [sim]Nachdem das Staatskapitel in den Gouverneurspalast umgezogen ist, hat Kardinal MacLachlan im Kongregatorium der Apostolischen Kammer eine Zusammenkunft mit Kardinaldekan Pellicano und weiteren Bischöfen über die interreligiösen Dialog vorbereitet. Er verschickt Einladungen an Kardinal LaGuardia, Kardinal Nowak und Erzbischof Farquharson, an der Zusammenkunft teilzunehmen.[/sim]


    Werte Brüder, es freut mich, dass ihr unserer Einladung gefolgt seid. Nach den viel beachteten Worten des Heiligen Vaters zum Ökumenismus stellt sich auch die Frage, in welcher Beziehung die katholische Kirche zu anderen Religionen, allen voran dem Judentum und dem Islam, steht. Dazu möchte ich bei dieser Zusammenkunft gerne eine Beschlussvorlage für die Generalsynode vorbereiten.

    His Eminence, The Most Rev Matthew Cardinal MacLachlan
    Lord Archbishop of St. Arivor and Metropolitan of Albernia

  • Werte Brüder, ich würde zunächst gerne auf die Beziehung der katholischen Kirche zum Judentum zu sprechen kommen. Unser Herr Jesus Christus selbst war Jude, und so waren es seine Jünger, in deren Nachfolger wir als Bischöfe stehen. Doch wie sollen wir heute mit den Anhängern der Religion Abrahams umgehen, die ihren Erlöser nicht erkannt haben?

    His Eminence, The Most Rev Matthew Cardinal MacLachlan
    Lord Archbishop of St. Arivor and Metropolitan of Albernia