Codex Iuris Canonici - Die alte Sammlung

  • Codex Iuris Canonici


    Der Codex des kanonischen Rechts enthält die aktuell gültigen Rechtsdokumente des Heiligen Stuhls. Nicht abgedruckt werden Rechtsdokumente, welche reine Änderungen an anderen Rechtsdokumenten setzen, ohne eigenes Recht zu setzen, sowie Verträge und Konkordate.


    Constitutiones


    Die Konstitutionen sind die obersten gesetzlichen Bestimmungen des kanonischen Rechts und regeln die grundsätzlichen Angelegenheiten der Weltkirche. Sie werden nur von Konzilien beraten und durch den Papst in Kraft gesetzt.



    • Apostolische Konstitution »Ad Verbo Sequendum« über die Kirche (ASS 07.IV.2011 AD/I)
    • Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete (ASS 07.IV.2011 AD/II)
    • Apostolische Konstitution »Pastor Gregis« über die Vakanz des apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes von San Pedro (ASS 07.IV.2011 AD/IV)


  • Codex Iuris Canonici


    Der Codex des kanonischen Rechts enthält die aktuell gültigen Rechtsdokumente des Heiligen Stuhls. Nicht abgedruckt werden Rechtsdokumente, welche reine Änderungen an anderen Rechtsdokumenten setzen, ohne eigenes Recht zu setzen, sowie Verträge und Konkordate.


    Decreta


    Die Dekrete sind gesetzliche Bestimmungen, die allgemeine Regelungen und spezielle Bestimmungen in den Angelegenheiten der Weltkirche setzen. Sie werden von der Apostolischen Generalsynode beraten und durch den Papst in Kraft gesetzt.



    • Dekret »Omnia Pacta« über die Gültigkeit der bislang bestehenden Konkordate (ASS 07.IV.2011 AD/III)
    • Dekret »Atque Dum Illic« über die Kirche in Albernia (ASS 15.VIII.2011 AD/I)
    • Dekret »Predecessor Noster« über die Kirche in Mérolie (ASS 15.VIII.2011 AD/II)
    • Dekret »Respondens Autem« über die Kirche in Valsanto (ASS 2.X.2011 AD/I)
    • Dekret »Quid Facietis« über die Feiertage der Kirche (ASS 2.X.2011 AD/II)
    • Päpstliches Dekret »Fratres in Dignitate« über die priesterlichen Ehrentitel (ASS 2.X.2011 AD/III)
    • Dekret »Domine Imperatorque« über die Kirche in Andro (ASS 1.XI.2011 AD/II)
    • Dekret »Christus Vigor« über die Kirche in Bergen (ASS 1.XI.2011 AD/III)
    • Dekret »Si vivimus Spiritu« über die Kirche in den Vereinigten Staaten von Astor (ASS 24.XII.2011 AD/II)
    • Dekret »Quaque Fides« über die Kirche in Glenverness (ASS 10.III.2012 AD/I)
    • Dekret »Tibi Dixit« über die Kirche in Pensarien (ASS 10.III.2012 AD/II)
    • Dekret »Tantum Igitur« über das heilige Sakrament der Ehe (ASS 06.V.2012 AD/I)
    • Päpstliches Dekret »In Traditione« über die valsantinischen Ritterorden (ASS 20.V.2012 AD/I)
    • Dekret »Quia Eratis« über die Kirche in der Nordmark (ASS 23.X.2012/I)
    • Dekret »Corpora Nova« über die Kirche in Lillemark (ASS 20.III.2013 AD/I)
    • Dekret »Christianus Nemo« über die Kirche in Fuchsen (ASS 02.IV.2013 AD/I)
    • Dekret »Ius Canonicum« über die kanonische Rechtsgebung (ASS 02.IV.2013 AD/II)
    • Dekret »Causae Totae« über die Gerichtsbarkeit (ASS 05.VI.2013 AD/II)
    • Dekret »Videns Autem« über die Kirche in Cranberra (ASS 09.VII.2013 AD/I)
    • Dekret »Et ipse« über die Kirche in der Demokratischen Union (ASS 11.IX.2013 AD/I)
    • Päpstliches Dekret »In Succesionem« über den Titel des Papstes (ASS 30.X.2013 AD/I)
    • Dekret »Rema Paulus« über die Kirche in Dreibürgen (ASS 30.X.2013 AD/II)
    • Dekret »Contendite Intrare« über die Kirche in Freesland (ASS 30.X.2013 AD/IV)


  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Apostolische Konstitution »Ad Verbo Sequendum« über die Kirche


    Berufen, seinem Wort zu folgen, hat Gott, der in drei Gestalten der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ist, alle Menschen der Welt. Dazu ruft er sie in seiner Kirche zusammen, auf dass das Reich Gottes auf Erden vollendet werde.


    Sectio I. Über die Kirche


    1. Die Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, die von Jesus Christus auf dem Felsen gegründet wurde, der Petrus ist. Sie ist auf die Apostel gegründet und gibt im Nachfolger des Heiligen Petrus und in den Bischofen, die sich in Gemeinschaft mit ihm befinden, deren immerdar lebendiges Wort und deren Hirtengewalt durch die Jahrhunderte weiter.


    2. Durch eine eigene apostolische Konstitution wird bestimmt, in welche Jurisdiktionseinheiten (Erzdiözesen, Diözesen, Administraturen, Prälaturen, etc.) die Kirche gegliedert ist. Selbiges gilt für Sonderstrukturen innerhalb der Kirche wie unierte Kirchenteile oder Ordensgemeinschaften.


    Sectio II. Über den Papst


    3. Der Nachfolger des heiligen Petrus, der Bischof der Kirche von San Pedro, ist das Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi auf Erden und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden. Er besitzt deshalb Kraft seines Amtes in der Kirche über die volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, in Form des Jurisdiktionsprimats und der obersten Lehrgewalt, und er kann diese immer frei und nach eigenem Ermessen ausüben.


    4. Wenn der Papst in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten Apostolischen Autorität ex cathedra entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, dann besitzt er mittels des ihm im heiligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- und Sittenlehre ausgestattet sehen wollte.


    5. Keine Bestimmung dieser Konstitution oder jedes anderen Gesetzes soll so ausgelegt werden, dass sie den Papst in seinem göttlichen Rechte beschränke, alle Angelegenheiten der Kirche persönlich und nach eigenem Ermessen regeln zu können. Ferner kann kein Beschluss in der Kirche Gültigkeit erlangen gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes.


    6. Die Bestimmungen über die Wahl des Papstes im Konklave und insbesondere über den Kreis der Wahlberechtigten werden in einer eigenen Konstitution getroffen.


    Sectio III. Über das Konzil


    7. Jeder Bischof steht in der apostolischen Sukzession und vollführt als Nachfolger der heiligen Apostel Gottes Werk auf Erden. Wenn sie sich unter der Leitung des Papstes als Erstem unter den Bischöfen versammeln, gebührt ihnen das Recht, über jede Angelegenheit der heiligen Kirche zu beraten und durch den Papst kraft der höchsten Autorität zu urteilen.


    8. Daher kommen alle Bischöfe und Prälaten, die in der Kommunion mit dem Papst stehen, auf dessen Aufruf zum heiligen Konzil zusammen und erörtern frei unter der Leitung eines vom Papst benannten Sekretärs alle Angelegenheiten der Kirche. Das Kardinalskollegium soll dem Papst Vorschläge für Zeit und Ort von Konzilien unterbreiten dürfen. Trifft das Konzil mit der Mehrheit seiner Stimmen einen Beschluss über eine Konstitution oder ein Dekret oder eine Änderung eines solchen Dokuments, so soll der Sekretär es dem Papst mit der Bitte um Erteilung seiner Zustimmung übermitteln.


    9. Wenn das Konzil nicht tagt, kommen alle Bischöfe, die nicht im Ruhestand sind oder von ihrem Dienst suspendiert sind, zur Apostolischen Generalsynode nach San Pedro zusammen, um über wichtige Angelegenheiten der Kirche zu debattieren. Die Generalsynode tagt unter der Leitung eines Präses, der je an Allerheiligen, am Aschermittwoch sowie am Fest Heiligstes Herz Jesu durch die stimmberechtigten Bischöfe gewählt und anschließend vom Papst ernannt wird. Beschließt die Generalsynode mit der Mehrheit ihrer Stimmen einen Beschluss über ein Dekret oder eine Änderung eines solchen Dokuments, so soll der Präses es dem Papst mit der Bitte um Erteilung seiner Zustimmung übermitteln.


    Sectio IV. Über die Kardinäle


    10. Die Kardinäle der heiligen katholischen und apostolischen Kirche stehen dem Papst als Ratgeber in der Leitung der Weltkirche zur Seite. Dazu treten die Kardinäle zu Konsistorien zusammen, um wichtige Angelegenheiten der Kirche zu beraten und Personalentscheidungen zu treffen. Zum ordentlichen Konsistorium werden alle Kardinäle geladen, die nicht in den Ruhestand versetzt worden sind. Das ordentliche Konsistorium tagt ständig, außer während der Sedisvakanz oder eines Konzils. Hier treten zum außerordentlichen Konsistorium nur die Kardinalbischöfe und Kardinalpriester zusammen.


    11. Kardinäle werden ausschließlich durch den Papst auf Vorschlag des Kardinalskollegiums kreiert. Die Kreierung ist gültig, sobald der Kandidat das päpstliche Ernennungsdekret angenommen und dem Papst seinen Kardinalseid geleistet hat. Jeder Kardinal soll spätestens mit dem Erhalt des Ernennungsdekrets die Bischofsweihe empfangen. Der Papst kann auf Vorschlag des Kardinalskollegiums einen Kardinal in den Ruhestand versetzen und ihn aus diesem wieder zurückholen. Ein Kardinal, welcher sich im Ruhestand befindet, genießt den Status und alle Privilegien und Ehrenvorrechte eines Kardinals, nimmt jedoch nicht mehr an Konsistorien und Konklaven teil, kann auch kein Amt in der Kurie mehr übernehmen und verliert auch ihm verliehene Titelkirchen und Titelbistümer.


    12. Das Kollegium der Kardinäle ist in drei Kardinalsklassen unterteilt, welche die traditionelle Rangordnung im Kardinalskollegium der katholischen Kirche darstellen. Die Kardinäle werden in Kardinalbischöfe, Kardinalpriester und Kardinaldiakone eingeteilt. Es kann zu jederzeit höchstens drei Kardinalbischöfe und höchstens neun Kardinalpriester geben, die Anzahl der Kardinaldiakone hingegen ist unbegrenzt.


    13. Zur Klasse der Kardinaldiakone gehören all jene Geistlichen an, die durch den Papst erstmalig zum Kardinal kreiert werden, eine ihnen verliehen Titelkirche oder ein ihn verliehenes Titelbistum verloren haben oder in den Ruhestand versetzt worden sind. Wer Kardinaldiakon ist, genießt sämtliche Privilegien des Kardinalsstands, mit Ausnahme der Teilnahme am Konklave.


    14. Zur Klasse der Kardinalpriester gehören die im Konklave stimmberechtigten Kardinäle. Auf Vorschlag des Kardinalskollegiums verleiht oder entzieht der Papst einem Kardinaldiakon eine der neun Titelkirchen in Valsanto, womit der Kardinal zum Kardinalpriester aufsteigt bzw. diesen Status wieder verliert. Über die verliehene Titelkirche führt der Kardinalpriester eine Schirmherrschaft; er ist daher angehalten, regelmäßig Messen in dieser Kirche zu lesen.


    15. Zur Klasse der Kardinalbischöfe gehören diedrei Kurienkardinäle. Alle vier Monate - jeweils an Allerheiligen, am Aschermittwoch und am Fest Heiligstes Herz Jesu - schlägt das Kardinalskollegium den Papst neu drei Geistliche zur Ernennung zu Kurienkardinälen vor. Zur Erhebung zum Kardinalbischof weist ihnen der Papst eines der drei suburbikarischen Bistümer als Titelbistum zu. Diese Bistümer sind Santa Julía, das traditionell dem Kardinal-Staatssekretär zugesprochen wird, Santiago, das traditionell dem Kardinal-Kämmerer zugesprochen wird, sowie Nuesca, das traditionell dem Kardinal-Großinquisitor zugesprochen wird.


    16. Dem Kardinalskollegium steht der Kardinaldekan vor, der vom Kardinalskollegium stets direkt nach der Neuwahl der Kardinalbischöfe aus dem Kreise dieser gewählt und dem Papst zur Ernennung vorgeschlagen wird. Nach dem Papst ist der Kardinaldekan der höchste Amtsträger der einen aheiligen katholischen und apostolischen Kirche.


    Sectio V. Über die Kurie


    17. Die Kurie der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche ist die Gesamtheit der Leitungs- und Verwaltungsorgane des Heiligen Stuhls. Sie untersteht dem Kollegium der Kurienkardinäle unter der Leitung des Kardinaldekans und ist unterteilt in die drei Dikasterien (Staatssekretariat, Heilige Kongregation für die Glaubenslehre, Apostolische Kammer) sowie deren Untergliederung. Zu keiner Zeit besteht das Kollegium der Kurienkardinäle aus mehr als drei Kardinälen. Die Leiter der Untergliederungen der Dikasterien gelten als Kurienmitarbeiter und nicht als Kurienkardinäle, selbst wenn sie den Titel eines Kardinalpriester oder eines Kardinaldiakon tragen.


    18. Das Staatssekretariat steht unter der Leitung des Kardinal-Staatssekretärs und führt die diplomatischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, einschließlich derer des Staats Valsantos, und übt die Aufsicht über die Kirchenprovinzen aus. Darunter fallen die Vertretung bei internationalen Organisationen, die Verhandlungen mit ausländischen Regierungen, das Empfangen und Begleiten ausländischer Gäste in Valsanto, die Beratung und Aufsicht über die Metropoliten in organisatorischen Angelegenheiten sowie alle anderen durch Konstitutionen oder Dekrete übertragene Aufgaben.


    19. Die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre steht unter der Leitung des Kardinal-Großinquisitors und wacht über die Reinheit der Glaubenslehre, führt die Aufsicht über die Missionsgebiete und die Ordensgemeinschaften, übernimmt alle Angelegenheiten, die sich aus der Ökumene ergeben, und spricht in Fragen des Glaubens Recht. Ferner fungiert sie als Ansprechpartner für alle Geistlichen in Fragen des Glaubens und übernimmt alle anderen durch Konstitutionen oder Dekrete übertragene Aufgaben.


    20. Die Apostolische Kammer steht unter der Leitung des Kardinal-Kämmerers und verwaltet den Kirchenbesitz. In diesem Sinne ist ihr die Verwaltung und die Gerichtsbarkeit des Staates Valsanto anvertraut. Ferner obliegt ihr die Planung und Durchführung aller Zeremonien in Valsanto und aller Staatsbesuche des Papstes, die Oberaufsicht über die Päpstliche Ehrengarde und alle anderen durch Konstitutionen oder Dekrete übertragene Aufgaben. In Angelegenheiten des Staates Valsanto arbeitet sie eng mit den dazu vorgesehenen Gremien des Staats Valsanto zusammen.


    21. Die Dikasterien können durch Instruktionen mit Zustimmung der Apostolischen Generalsynode weitere Untergliederungen schaffen. Das Staatssekretariat richtet Ämter, die Heilige Kongregation Kommissionen und die Apostolische Kammer Räte ein, die unter der Leitung eines Sekretärs, eines Präfekten bzw. eines Präses stehen. Mit Zustimmung der Kurienkardinäle ernennen sie die Leiter ihrer Untergliederungen selbstständig. Durch Instruktionen können sie ferner mit Zustimmung der Apostolischen Generalsynode andere inhaltliche oder organisatorische Fragen ihrer Dikasterien regeln.


    Valsanto,
    am Donnerstag der vierten Woche der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 07. April 2011 AD
    Promulgiert am: 07. April 2011 AD (ASS 07.IV.2011 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete


    »Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.« So sprach Christus der Herr zu seinen Jüngern und deswegen ist es die Aufgabe der Kirche, in allen Ländern der Welt das Evangelium zu verkünden.


    Sectio I. Über die Teilkirchen


    1. Teilkirchen, in denen und aus denen die eine und einzige katholische Kirche besteht, sind die Diözesen, welche in einer Kirchenprovinz zusammengefasst sind. In der Regel sollen alle Dözesen eines Staates eine einzige Kirchenprovinz bilden. Nur im Ausnahmefall darf eine Diözese keiner Kirchenprovinz angehören (exemte Diözese) oder eine Kirchenprovinz sich über Staatsgrenzen erstrecken. Die Einrichtung, Abänderung und Aufhebung von Kirchenprovinzen ist Sache der Apostolischen Generalsynode, die dem Papst Dekrete in dieser Sache vorschlägt. Ist eine Kirchenprovinz rechtmäßig errichtet, besitzt sie von Rechts wegen Rechtspersönlichkeit.


    2. Jeder Kirchenprovinz steht ein Metropolit vor. Metropolit kann nur sein, wer zugleich mit einem Bischofsamt innerhalb der entsprechenden Kirchenprovinz betraut ist. Die Diözese des Metropoliten steht als Erzdiözese den übrigen Diözesen (Suffragandiözesen) der Kirchenprovinz vor. Eine Suffragandiözese kann nur mit päpstlichen Dispens auch eine Erzdiözese sein, deren Erzbischof jedoch ebenfalls dem Metropoliten untersteht. Die Berufung oder Abberufung des Metropoliten wird dem Papst vom Kardinalskollegium vorgeschlagen.


    3. Der Metropolit leitet seine Kirchenprovinz in eigener Verantwortung und hat darüber zu wachen, dass der Glaube und die kirchliche Disziplin genau gewahrt werden. Er hat seine Kirchenprovinz selbständig zu organisieren und zu verwalten. Er darf dabei alle kirchlichen Rechte ausüben, soweit diese nicht dem Heiligen Stuhl vorbehalten sind. Der Metropolit kann innerhalb seiner Kirchenprovinz Diözesen errichten, ändern oder aufheben. Er kann dem Kardinalskollegium die Einsetzung oder Abberufung von Bischöfen vorschlagen und diese vollziehen, wenn das Kardinalskollegium keinen begründeten Einspruch erhebt. Er kann in seiner Kirchenprovinz partielles Kirchenrecht erlassen (Partikularrecht) sowie Gremien und Organe einsetzen (z.B. Bischofskonferenzen, Partikularkonzilien, etc).


    4. Die Vorgaben des Heiligen Stuhles sind in allen Kirchenprovinzen zu beachten und umzusetzen. Alle Rechts- und Personalakte des Metropoliten, insbesondere die Ernennung und Abberufung von kirchlichen Amtsträgern sowie die Entscheidungen in der Rechtsetzung und der Kirchengerichtsbarkeit, sind dem Staatssekretariat mitzuteilen.


    5. Jeder Metropolit hat mindestens einmal im Monat einen Bericht über seine Kirchenprovinz an den Heiligen Stuhl zu erstatten. Dieser Bericht ist an das Staatssekretariat zu senden. Der Kardinal-Staatssekretär legt fest, welche Themen der Bericht behandeln soll. Ebenso kann eine längere oder kürzere Berichtsperiode festgelegt werden.


    6. Die Apostolische Generalsynode kann dem Papst ein Dekret vorschlagen, dass für eine Kirchenprovinz eine besondere Verfassung festlegt. Wird ein solches Dekret vom Papst promulgiert, finden alle diejenigen Bestimmungen dieser Konstitution keine Anwendung, die der im Dekret verordneten Verfassung widersprechen. Im Übrigen bleibt die Wirksamkeit dieser Konstitution unberührt.


    7. Der Titel eines Patriarchen und eines Primas bringt in der katholischen Kirche, abgesehen vom Ehrenvorrang, keine Leitungsgewalt mit sich, soweit nicht durch den Heiligen Stuhl etwas anderes festgesetzt wird.


    Sectio II. Über die Missionsgebiete


    8. Alle Gebiete, die nicht einer Kirchenprovinz oder einer exemten Diözese zugeordnet sind, unterliegen direkt der Leitung des Heiligen Stuhles. Für solche Gebiete kann die Apostolische Generalsynode dem Papst ein Dekret vorschlagen, dass Apostolische Vikariate, Apostolische Präfekturen oder Apostolische Administraturen einrichtet. Apostolische Vikare, Präfekten und Administratoren handeln stets im Auftrag des Papstes und besitzen keine eigene Leitungsgewalt.


    9. In diesen Missionsgebieten ist eine besondere Förderung des katholischen Glaubens im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten und regionalen Gegebenheiten zu veranlassen. Bei einer ausreichenden Verfestigung des katholischen Glaubens und einer angemessenen und dauerhaften Zahl von Gläubigen kann ein Missionsgebiet in eine ordentliche Kirchenprovinz überführt oder mit anderen Missionsgebieten zu einer solchen zusammengefasst werden.


    10. Apostolische Administraturen werden durch einen Apostolischen Administrator geleitet, der nicht selbst auf dem Gebiet der Administratur residiert und dieses Amt neben seinen anderen Ämtern ausübt. Zum Apostolischen Administrator kann das Kardinalskollegium den Papst nur Priester oder Bischöfe vorschlagen. Dieser übt nach Maßgabe des Heiligen Vaters und des Kardinal-Großinquisitors seelsorgerische Tätigkeiten in der Administratur aus.


    11. Apostolische Präfekturen werden durch einen Apostolischen Präfekten geleitet. Zum Apostolischen Präfekten kann das Kardinalskollegium nur Priester oder Bischöfe vorschlagen, die aber nicht ursprünglich in dem Gebiet, welches die Präfektur umfasst, ansässig oder beheimatet sein müssen. Ist er kein Bischof, erhält der Apostolische Präfekt nichtsdestotrotz Paramente und Insignia eines vollwertigen Bischofes, ohne dessen Weihe zu erlangen. Apostolische Präfekten unterliegen den Weisungen des Heiligen Vaters und denen des Kardinal-Großinquisitors und führen auch nach eigener Maßgabe seelsorgerische Tätigkeiten in der Präfektur aus.


    12. Apostolische Vikariate werden durch einen Apostolischen Vikar geleitet. Zum Apostolischen Vikar kann das Kardinalskollegium nur Priester oder Bischöfe vorschlagen, die aber spätestens mit ihrer Ernennung zum Titularbischof oder zum Titularerzbischof erhoben werden und die Bischofsweihe erhalten sollen. Apostolische Vikare üben selbstständig die Leitung über ihr Vikariat aus und haben alle Rechte eines Suffraganbischofs. Sie unterstehen der Aufsicht des Heiligen Vaters und des Kardinal-Großinquisitors.


    Valsanto,
    am Donnerstag der vierten Woche der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 07. April 2011 AD
    Promulgiert am: 07. April 2011 AD (ASS 07.IV.2011 AD/II)

  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Omnia Pacta« über die Gültigkeit der bislang bestehenden Konkordate


    1. Alle Vereinbarungen, Verträge, Konkordate und Konventionen, die in der Vergangenheit zwischen dem Stuhl Petri oder dem Stuhl Pauli mit, für oder gegenüber einem Staat, einer anderen christlichen Konfession, einer anderen Glaubensgemeinschaft oder einer multilateralen Organisation geschlossen worden und bislang nicht gekündigt worden sind, behalten vorläufig ihre Gültigkeit und werden soweit vom vereinten Heiligen Stuhl übernommen.


    2. Es ist der Wunsch dieses Konzils, dass die Kurie der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche alle diese Vereinbarungen sichten und gegebenenfalls überarbeiten soll, sodass eine einheitliche Diplomatie erkenntlich wird. Sodann sollen diese Vereinbarungen der Apostolischen Generalsynode zur Bestätigung vorgelegt werden.


    3. Wird dieses Dekret aufgehoben, so sollen alle Vereinbarungen, Verträge, Konkordate und Konventionen ihre Gültigkeit verlieren, die bis dahin nicht explizit von der Apostolischen Generalsynode bestätigt worden sind.


    Valsanto,
    am Donnerstag der vierten Woche der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 07. April 2011 AD
    Promulgiert am: 07. April 2011 AD (ASS 07.IV.2011 AD/III)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Atque Dum Illic« über die Kirche in Albernia


    „Und während ich dort war, sah ich in einer nächtlichen Vision einen Mann, der aus Albernia kam. Sein Name war Victorius und er trug viele Briefe und er gab mir einen zu lesen. Ich las die Überschrift: Die Stimme der Eihlischen. Als ich begann, den Brief zu lesen, stellte ich mir vor, dass ich die Stimme jener Leute hörte und sie riefen mit einer Stimme: Wir ersuchen Dich, heiliger Diener, zu kommen und mit uns zu leben.“ So spricht der heilige Cassius, und wo er einst eine erste Kirche errichtete, erstrahlen heute viele Tausende und lobpreisen die Herrlichkeit des himmlischen Vaters.


    1. Die Kirchenprovinz Albernia besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Königreichs Albernia einschließlich der Kronkolonie Medea und der Kronbesitzung der Fawkland-Inseln.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Albernia ist St. Arivor. Der Erzbischof von St. Arivor steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Albernia vor.


    3. Für die Kirchenprovinz Albernia gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Königreich Albernia entsandt, so soll der Bischof von Whiteminster als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 15. August 2011 AD
    Promulgiert am: 15. August 2011 AD (ASS 15.VIII.2011 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Predecessor Noster« über die Kirche in Mérolie


    Unser Vorgänger Pius XIV., der in Frieden beim Vater im Himmel ruht, verfügte unter Anwendung der Apostolischen Konstitution »In Finibus« die Errichtung eines Apostolischen Vikariates für die Gebiete des Königreichs Mérolie. Fest im Glauben, verwurzelt im Volk und aktiv in der Liturgie, ist es Unser Wunsch, dieses Vikariat in eine ordentliche Jurisdiktion zu überführen.


    1. Die Kirchenprovinz Mérolie besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Königreichs Mérolie.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Mérolie ist Orly. Der Erzbischof von Orly steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Mérolie vor. Er trägt den Ehrentitel eines Primas Meroliae.


    3. Für die Kirchenprovinz Mérolie gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. In der Kirchenprovinz Mérolie besteht eine Militärprälatur im Range eines Suffraganbistums, die mit der Seelsorge in den Streitkräften des Königreichs Mérolie beauftragt ist.


    5. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Königreich Mérolie entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Orly als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 15. Juli 2012 AD
    Promulgiert am: 15. August 2011 AD (ASS 15.VIII.2011 AD/II)
    Geändert durch:

    • das Päpstliche Dekret »Cornelii Magni« über das Konkordat mit dem Königreich der Mérolier vom 15. Juli 2012 AD (ASS 15.VIII.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Respondens Autem« über die Kirche in Valsanto


    Jesus sagte zu ihm: „Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“


    1. Die Kirchenprovinz Valsanto besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst das heilige Tal einschließlich der Städte Santa Julía, Santiago und Nuesca.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Valsanto ist San Pedro. Der Papst steht der Kirchenprovinz als Bischof von San Pedro und Metropolit von Valsanto vor.


    3. Neben dem Bistum San Pedro del Valsanto gibt es immer die drei Suffraganbistümer Santa Julía, Santiago und Nuesca. Die Suffraganbischöfe sind immer die drei Kurienkardinäle als Kardinalbischöfe. Zusätzlich sind die exemten Abteien Santuari de Sagrado Corázon de Jesús und Eremita Estrella del Alba Teil der Kirchenprovinz Valsanto.


    4. Zur Assistenz des Papstes und der Kurienkardinäle beruft der Heilige Vater einen Apostolischen Erzvikar für das Bistum San Pedro del Valsanto und je einen Apostolischen Vikar für die Suffraganbistümer Santa Julía, Santiago und Nuesca.


    5. Für die Kirchenprovinz Valsanto gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind, mit der Maßgabe, dass an Stelle des Metropoliten der Apostolische Erzvikar und an die Stelle der Suffraganbischöfe die Apostolischen Vikare treten. Der Erzvikar und die Vikare sind somit regelmäßig mit der vollen Amtsgewalt eines Metropoliten beziehungsweise eines Suffraganbischofs ausgestattet.


    6. Die Äbte der Abteien Santuari de Sagrado Corázon de Jesús und Eremita Estrella del Alba werden nach den Statuten ihrer Ordensgemeinschaften gewählt und erhalten nach der Bestätigung durch den Apostolischen Erzvikar für San Pedro del Valsanto die volle Jurisdiktionsgewalt eines Suffraganbischofs für das Gebiet ihrer Abtei, ohne dadurch die Bischofsweihe zu erlangen.


    7. In besonderen Fällen, in denen ein Kurienkardinal selbst weder Metropolit einer anderen Kirchenprovinz noch Suffraganbischof in einer anderen Kirchenprovinz ist, kann der Papst durch Motu Proprio bestimmen, dass für ein Suffraganbistum kein Apostolischer Vikar ernannt wird und der Kurienkardinal die Aufgaben des Suffraganbischofs selbst wahrnimmt.


    8. Es wird kein Apostolischer Nuntius für die Kirchenprovinz Valsanto entsandt.


    Valsanto,
    am Tag der heiligen Schutzengel im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 03. September 2012 AD
    Promulgiert am: 02. Oktober 2011 AD (ASS 2.X.2011 AD/I)
    Geändert durch:

    • das Dekret »Castitatem Paupertatem« über die Territorialabteien in der Kirchenprovinz Valsanto vom 03. September 2012 AD (ASS 03.IX.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Quid facietis« über die Feiertage der Kirche


    "Was wollt ihr am Festtag tun, am Tage des Festes des HERRN?" (Hos 9,5) Um diese Frage beantworten können, ist es wichtig, die Festtage der Kirche als ganzen zu benennen und festzusetzen.


    1. Die im Anhang angegebenen Tage werden als gebotene Festtage der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche festgelegt. Alle Gemeinden ist die angemessene Feier der gebotenen Festtage auferlegt.


    2. Hochfeste sind Festtage mit dem höchsten liturgischen Rang, bei denen zentrale Lehren der Kirche oder wichtigen Heiligen gedacht wird.


    3. Feste gelten kirchengeschichtlichen Ereignissen oder dem Gedächtnis von verstorbenen Heiligen. Sie sind geboten, sofern sie im Anhang aufgeführt sind, ansonsten wird ihre Feier den Gemeinden vorgeschlagen.


    4. Gedenktage erinnern an besondere Ereignisse oder besondere Personen der Kirchengeschichte. Ihre Feier ist den Gemeinden vorgeschlagen.


    5. Die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre kann durch Instruktion weitere Fest- und Gedenktage für die ganze Kirche festlegen. Ebenso können Metropoliten für das Gebiet ihrer Kirchenprovinz Feste und Gedenktage sowie Diözesanbischöfe Gedenktage für das Gebiet ihrer Diözese festlegen. Eine solche Festlegung ist der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre anzuzeigen, welche einen Allgemeinen Kalender der Festtage der Kirche führt.


    Datierte und abhängige Feier- und Gedenktage der valsantinisch-katholischen Kirche


    Datierte Feiertage
    1. Januar: Hochfest der Gottesmutter Maria
    6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn


    2. Februar: Fest der Darstellung des Herrn
    22. Februar: Fest Kathedra Petri (Nationalfeiertag)


    19 März: Hochfest des Heiligen Josef
    25. März: Hochfest der Verkündung des Herrn


    24. Juni: Hochfest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers
    29. Juni: Hochfeste der Heiligen Apostel Petrus und Paulus


    15. August: Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel


    15. September: Tag des Gedächtnis der Schmerzen Mariens
    17. September: Weihetag der Petersbasilika


    30. Oktober: Weihetag der Vatikanbasilika


    1. November: Hochfest Allerheiligen
    2. November: Fest Allerseelen


    8. Dezember: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
    24. Dezember: Heiliger Abend des Gedächtnisses an Adam und Eva
    25. Dezember: Hochfest der Geburt des Herrn



    Abhängige Feiertage
    Christkönigsfest: 5. Sonntag vor dem Hochfest der Geburt des Herrn
    1. Sonntag im Advent: 4. Sonntag vor dem Hochfest der Geburt des Herrn
    2. Sonntag im Advent: 3. Sonntag vor dem Hochfest der Geburt des Herrn
    3. Sonntag im Advent: 2. Sonntag vor dem Hochfest der Geburt des Herrn
    4. Sonntag im Advent: 1. Sonntag vor dem Hochfest der Geburt des Herrn


    Aschermittwoch: 46. Tag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    1. Sonntag der österlichen Bußzeit: 6. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    2. Sonntag der österlichen Bußzeit: 5. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    3. Sonntag der österlichen Bußzeit: 4. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    4. Sonntag der österlichen Bußzeit: 3. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    5. Sonntag der österlichen Bußzeit: 2. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    Palmsonntag: 1. Sonntag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    Gründonnerstag: Donnerstag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    Tag des Leidens und Sterbens des Herrn: Freitag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    Tag der Grabesruhe des Herrn: Samstag vor dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest der Auferstehung des Herrn: Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Tagundnachtgleiche im Frühling


    3. Sonntag der Osterzeit: 2. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    4. Sonntag der Osterzeit: 3. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    5. Sonntag der Osterzeit: 4. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn
    6. Sonntag der Osterzeit: 5. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest Christi Himmelfahrt: 39. Tag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Pfingstfest: 7. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit: 8. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest Fronleichnam: Donnerstag nach dem 9. Sonntag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest Leib und Blut des Herrn: 67. Tag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Hochfest des Heiligsten Herz Jesu: 75. Tag nach dem Hochfest der Auferstehung des Herrn


    Valsanto,
    am Tag der heiligen Schutzengel im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 30. Oktober 2013 AD
    Promulgiert am: 02. Oktober 2011 AD (ASS 2.X.2011 AD/II)
    Geändert durch:

    • das Päpstliches Dekret »Petrus Paulusque« über die Weihetage der päpstlichen Basiliken vom 30. Oktober 2013 AD (ASS 30.X.2013 AD/III)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Päpstpliches Dekret »Fratres in Dignitate« über die priesterlichen Ehrentitel


    Brüder im Priesteramt, Euer besonderer Auftrag in der Kirche erfordert, daß Ihr »Freunde« Christi seid, die sein Antlitz unablässig betrachten und sich lernbereit in die Schule Marias begeben. Betet ohne Unterlass und ladet die Gläubigen dazu ein, um Berufungen zu beten, wie auch um das Durchhalten der Berufenen im priesterlichen Leben und für die Heiligung aller Priester. Helft Euren Gemeinden, immer mehr das einzigartige »Geschenk und Geheimnis« des Weihepriestertums zu lieben.


    1. Priester, die sich im Dienste am Herrn auf besondere Weise hervorgetan haben oder die bei der Pflege des wahren Glaubens besondere Leistungen erbracht haben, können durch den Papst mit besonderen Titeln und weiteren Rechten geehrt und ausgezeichnet werden.


    2. Der Ehrentitel eines Päpstlichen Ehrenkaplans steht im Range unter dem eines Päpstlichen Ehrenprälats. Den Trägern beider Titel gebührt es, als Monseñor betitelt zu werden.


    3. Ein Päpstlicher Ehrenkaplan ist berechtigt, sich als Kaplan Seiner Heiligkeit zu bezeichnen, und inner- und außerhalb eines Gottesdienstes eine schwarze Soutane mit violetter Paspelierung, violetten Knöpfen und einem violetten Zingulum zu tragen.


    4. Ein Päpstlicher Ehrenprälat ist berechtigt, sich als Prälat Seiner Heiligkeit zu bezeichnen, und innerhalb eines Gottesdienstes die violette Chorkleidung, außerhalb eines Gottesdienstes einen schwarzen Talar mit roter Paspelierung, violetten Knöpfen und einem violetten Zingulum zu tragen.


    5. Jeder Kardinal und jeder Metropolit soll dem Papst Vorschläge für die Verleihung der priesterlichen Ehrentitel unterbreiten dürfen. Über die Verleihung dieser Titel entscheidet aber allein der Papst.


    Valsanto,
    am Tag der heiligen Schutzengel im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 02. Oktober 2011 AD
    Promulgiert am: 02. Oktober 2011 AD (ASS 2.X.2011 AD/III)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Domine Imperatorque« über die Kirche in Andro


    Herr und Gebieter allen Lebens, den Geist des Müßigganges, des Kleinmuts, der Herrschsucht und Schwatzhaftigkeit gib uns nicht! Gib hingegen uns, Deinen Knechten, den Geist der Keuschheit, Demut, Geduld und Liebe! Ja, Herr, unser aller König, lass uns sehen unsere Fehltritte und nicht richten unseren Bruder, weil Du hochgelobt bist in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.


    1. Die Androisch-katholische Kirche besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche in Form einer unierten Kirche mit eigenem Ritus. Sie umfasst als Kirchenprovinz Andro die Gebiete der Föderalen Republik Andro.


    2. Sitz der Androisch-katholischen Kirche ist Jakowgrad. Der Erzbischof von Jakowgrad steht der Androisch-katholischen Kirche als Metropolit von Andro vor.


    3. Der Metropolit von Andro legt in Absprache mit der Glaubenskongregation den Ritus der Androisch-katholischen Kirche fest.


    4. Für die Kirchenprovinz Andro gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete für Kirchenprovinzen festgelegt sind.


    5. Darüber hinaus kann der Metropolit von Andro mit Zustimmung des Staatssekretariats für das Gebiet einer anderen Kirchenprovinz eine eigene Diözese androischen Ritus' errichten. Eine solche Diözese wird als Exarchat bezeichnet, der Bischof führt den Titel eines Exarchen. Exarchate gehören der Kirchenprovinz an, für deren Gebiet sie errichtet wurden, unterliegen aber zusätzlich der Jurisdiktion des Metropoliten von Andro.


    6. Ist kein Apostolischer Nuntius in die Föderale Republik Andro entsandt, so soll der Bischof von Koskow als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Hochfest Allerheiligen im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 01. November 2011 AD
    Promulgiert am: 01. November 2011 AD (ASS 1.XI.2011 AD/II)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Christus Vigor« über die Kirche in Bergen


    „Christus ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt weder Gottes Kraft noch seine Weisheit: die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.“ So spricht der heilige Kirchenlehrer Hieronymus, und nach seinen Grundsätzen trägt die heilige Kirche noch das Evangelium als Wort Gottes zu den Männern und Frauen der Welt.


    1. Die Kirchenprovinz Bergen besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete der Republik Bergen.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Bergen ist die Freie Stadt Bergen. Der Erzbischof von Bergen steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Bergen vor.


    3. Für die Kirchenprovinz Bergen gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in die Republik Bergen entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Bergen als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Hochfest Allerheiligen im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 11. September 2013 AD
    Promulgiert am: 01. November 2011 AD (ASS 1.XI.2011 AD/III)
    Geändert durch:

    • das Motu proprio über eine Korrektur bezüglich der Kirchenprovinz Bergen vom 11. September 2013 AD (ASS 11.IX.2013 AD/III)


    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Si vivimus Spiritu« über die Kirche in den Vereinigten Staaten von Astor


    "So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln." schreibt der Apostel Paulus an die Gläubigen in Galata. In diesem Sinne soll die Kirche in den Vereinigten Staaten von Astor sich vom Geist leiten lassen, damit sie im Sinne des Geistes handeln kann.


    1. Die Kirchenprovinz der Vereinigten Staaten von Astor besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete der Vereinigten Staaten von Astor.


    2. Sitz der Kirchenprovinz der Vereinigten Staaten von Astor ist Astoria City. Der Erzbischof von Astoria City steht der Kirchenprovinz als Metropolit der Vereinigten Staaten von Astor vor.


    3. Für die Kirchenprovinz der Vereinigten Staaten von Astor gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in die Vereinigten Staaten von Astor entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Astoria City als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    in der heiligen Nacht vor der Geburt des Herrn im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 24. Dezember 2011 AD
    Promulgiert am: 24. Dezember 2011 AD (ASS 24.XII.2011 AD/II)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Quaque Fides« über die Kirche in Glenverness


    Und wo ist der Glaube des Petrus, wenn nicht in der Kirche des Petrus? Dorthin, dorthin muss ich mich begeben. Meine Heimat, meine Familie und das Haus meines Vaters muss ich verlassen, damit ich in dem Land der Verheißung den Willen des Herrn erblicken, und sein Tempel mich und mein Land schützen möge.


    1. Die Kirchenprovinz Glenverness besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Royal Realm of Glenverness.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Glenverness ist Aulderness. Der Erzbischof von Aulderness steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Glenverness vor.


    3. Für die Kirchenprovinz Glenverness gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Royal Realm of Glenverness entsandt, so soll der Bischof von Glenverdeen als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Vorabend des dritten Sonntags der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 10. März 2012 AD
    Promulgiert am: 10. März 2012 AD (ASS 10.III.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Tibi Dixit« über die Kirche in Pensarien


    Mein Herz denkt an dein Wort: Sucht mein Angesicht! Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. Verbirg nicht dein Gesicht vor mir


    1. Die Apostolische Präfektur für Pensarien besteht als Missionsgebiet der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Großherzogtums Pensarien.


    2. Sitz der Apostolischen Präfektur für Pensarien ist Neuburg. Der Domprobst von Neuburg steht der Apostolischen Präfektur als Apostolischer Präfekt für Pensarien vor und erhält in dieser Funktion Paramente und Insignia eines vollwertigen Bischofs.


    3. Für die Apostolische Präfektur für Pensarien gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind. Insbesondere untersteht sie der Aufsicht des Kardinal-Großinquisitors.


    Valsanto,
    am Vorabend des dritten Sonntags der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 10. März 2012 AD
    Promulgiert am: 10. März 2012 AD (ASS 10.III.2012 AD/II)

  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Apostolische Konstitution »Pastor Gregis« über die Vakanz des apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes von San Pedro


    Hirte der gesamten Herde des Herrn ist der Bischof der Kirche von San Pedro, in der der heilige Apostel Petrus durch höchste Verfügung der göttlichen Vorsehung Christus im Martyrium das höchste Blutzeugnis gegeben hat.


    Sectio I. Über die Feststellung des Todes des Bischofs von San Pedro


    1. Der Tod des Bischofs von San Pedro muss durch den Kardinalkämmerer festgestellt und beurkundet werden.


    2. Zur Feststellung des Todes des Bischofs von San Pedro soll der Kardinalkämmerer, begleitet durch eine mit einer Hellebarde bewaffneten Wache der Päpstlichen Ehrengarde, als Zeichen des auf den Kardinalkämmerer übergegangen Macht, die päpstlichen Gemächer betreten. Hier hat der Kardinalkämmerer mittels eines Hammers aus Elfenbein dreimal auf die Stirn des Bischofs von San Pedro zu klopfen und ihn dabei jedes Mal auf Alt-Attlisch anzusprechen und ihn unter Nennung seines Geburtsnamens zu fragen, ob er schläft. Antwortet der Bischof von San Pedro nicht, so ist sein Tod offiziell festgestellt.


    3. Nach der Feststellung des Todes hat der Kardinalkämmerer den Fischerring des Bischofs von San Pedro an sich zu nehmen und anschließend die päpstlichen Gemächer zu verschließen und zu versiegeln.


    4. Nach der Versiegelung hat der Kardinalkämmerer die Sterbeurkunde auszustellen, sowie den Tod des Bischofs von San Pedro zuerst dem Kardinalskollegium, anschließend dem Volk von Valsanto durch Erlass und anschließend der gesamten Christenheit durch öffentliche Mitteilung bekannt zu geben.


    5. Ist das Amt des Kardinalkämmerers nicht besetzt, er abwesend oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sein Amt auszuführen, so obliegen seine Aufgaben gemäß dieser Konstitution zunächst dem Kardinalstaatssekretär und bei dessen Abwesenheit oder Vakanz dem Kardinal-Großinquisitor. Ist auch letztgenannter nicht im Amt oder in der Lage seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen, so sollen die in dieser Konstitution genannten Aufgaben des Kardinalkämmerers durch den Kardinaldekan durchgeführt werden.


    Sectio II. Über die Vakanz des apostolischen Stuhles


    6. Die Vakanz des apostolischen Stuhles – auch Sedisvakanz genannt – tritt unmittelbar mit dem Tod des Bischofs von San Pedro ein.


    7. Während der Vakanz des Apostolischen Stuhles ist die Leitung der Kirche dem Kardinalskollegium anvertraut, aber nur zur Erledigung jene Fragen, die keinen Aufschub dulden, sowie für die Vorbereitung alles dessen, was zur Wahl des neuen Bischofs von San Pedro erforderlich ist.


    8. Während der Sedisvakanz versammelt sich das gesamte Kardinalskollegium bis zum Beginn der Wahl in der so genannten Generalkongregation. An der Generalkongregation müssen alle Kardinäle teilnehmen, die nicht rechtmäßig verhindert sind, sobald sie über die Vakanz des Apostolischen Stuhles unterrichtet wurden. Die Kongregation wird vom Kardinalkämmerer einberufen und geleitet.


    9. Es ist dafür zu sorgen, dass jeder Kardinal beim Zusammentritt der Generalkongregation ein Exemplar dieser Konstitution zur Verfügung hat. Zugleich müssen alle anwesenden Kardinäle den Eid ablegen, die in der Konstitution enthaltenen Vorschriften zu beachten und das Amtsgeheimnis zu wahren. Dieser Eid, der auch von den Kardinälen abzulegen ist, die später hinzukommen und dieser Kongregation erst in einer zweiten Phase beiwohnen, wird vom Kardinalkämmerer verlesen:


    "Wir Kardinäle der Heiligen Katholischen Kirche versprechen, verpflichten uns und schwören, dass wir alle zusammen und jeder einzelne von uns genau und gewissenhaft alle Normen beachten werden, die in der Apostolische Konstitution über die Vakanz des apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes von San Pedro des II. Valsantinischen Konzils enthalten sind, und alles streng geheim halten werden, was sich in irgendeiner Weise auf die Wahl des Papstes bezieht oder was von Natur aus Während der Vakanz des Apostolischen Stuhles die Geheimhaltung erfordert."


    Hierauf soll jeder einzelne Kardinal sprechen: Und ich, N. Kardinal N., verspreche es, verpflichte mich darauf und schwöre es." Während er die Hand auf das Evangelium legt, füge er hinzu: "So wahr mir Gott helfe und die heiligen Evangelien, die ich mit meiner Hand berühre."


    10. In der Generalkongregation sollen die Kardinäle ehest bald folgende Entscheidungen treffen:
    a) die Bestimmung des Tages und der Art und Weise, wie der Leichnam des verstorbenen Papstes in die Valsantinische Basilika zu Überführen ist, um dort zur Verehrung der Gläubigen aufgebahrt zu werden;
    b) die Vorbereitungen für die Trauerfeierlichkeiten des verstorbenen Papstes;
    c) die Bestimmung des Tages, an dem das Konklave beginnen soll;
    d) die Bestimmung über den genauen technischen Ablauf des Konklaves (Zugang zum Konklave-Forum, Zusendung der Passwörter, Eingabe des Votums, etc.);
    e) die Bestimmung des Kardinals, welcher für alle mit dem Konklave verbundenen technischen Abläufe verantwortlich ist. Als solcher soll der Kardinalkämmerer zum Kardinalprior gewählt werden, wenn es nicht andere Gründe gibt, welche gegen die Wahl sprechen, oder er seine Wahl ablehnt. Zudem soll ein Kardinalsubprior gewählt werden, welche für die technische Umsetzung des Konklaves verantwortlich zeichnen muss, wenn der Kardinalprior diesen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann;


    11. Im Namen und mit Zustimmung des Kardinalkollegiums soll der Kardinalkämmerer dann für alles Sorge tragen, was die Umstände zum Schutz der Rechte des Apostolischen Stuhles und zu seiner ordnungsgemäßen Verwaltung nahe legen. Es ist in der Tat Aufgabe des Kämmerers der Heiligen Katholischen Kirche, sich während der Sedisvakanz mit Hilfe des Kardinalkollegiums um die zeitlichen Güter und Rechte des Heiligen Stuhles zu kümmern und diese zu verwalten, unter der Voraussetzung der einmaligen Zustimmung des Kardinalskollegiums für die weniger wichtigen Fragen, und für die schwerwiegenderen Fragen der Zustimmung in jedem einzelnen Falle.


    12. Während der Vakanz des Apostolischen Stuhles hat das Kardinalskollegium keinerlei Vollmacht oder Jurisdiktion bezüglich jener Fragen, die dem Bischof von San Pedro zu Lebzeiten oder während der Ausübung der Aufgaben seines Amtes zustehen; diese Fragen müssen alle ausschließlich dem künftigen Bischof von San Pedro vorbehalten bleiben.


    13. Während der Vakanz des Apostolischen Stuhles dürfen die von den Päpsten erlassenen Gesetze in keiner Weise korrigiert oder abgeändert werden; es dürfen auch keine Hinzufügungen oder Abstriche gemacht werden noch darf von ihnen auch nur teilweise dispensiert werden. Dies gilt vor allem für jene, die die Regelung der Papstwahl betreffen.


    14. Während der Sedisvakanz liegt die gesamte zivile Gewalt des Papstes bezüglich der Leitung des Status Valsantinus beim Kardinalskollegium, das jedoch nur in dringenden Fällen und für die Zeit der Sedisvakanz Dekrete erlassen kann, die nur dann für die Zukunft gültig bleiben, wenn sie vom neuen Papst bestätigt werden.


    15. Die Mitglieder der Kurie behalten Ihre Ämter während der Sedisvakanz nur zur Erledigung der in dieser Konstitution hinterlegten Aufgaben. Mit der Wahl des neuen Bischofs von San Pedro erledigen sich diese Ämter automatisch.


    Sectio III. Über die Wahlberechtigung bei der Wahl des Bischofs von San Pedro


    16. Das Recht, den Bischof von San Pedro zu wählen, steht einzig und allein den Kardinalpriestern und Kardinalbischöfen der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche zu. Die Anzahl der wahlberechtigten Kardinäle beträgt daher immer 12 Kardinäle. Unbedingt ausgeschlossen ist das aktive Wahlrecht eines anderen kirchlichen Würdenträgers oder die Einmischung einer weltlichen Macht, gleich welchen Ranges und welcher Ordnung sie sein mag.


    17. Keiner der wahlberechtigten Kardinäle kann von der aktiven oder passiven Wahl aus irgendeinem Grund oder Vorwand ausgeschlossen werden, jedoch unter Beachtung der in Canon 20 dieser Konstitution enthaltenen Bestimmungen.


    18. Ein Kardinal der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche, wenn er im Konsistorium öffentlich kreiert wurde, hat damit, unter Beachtung der in Canon 16 dieser Konstitution bestimmten Norm, das Recht, den Bischof von San Pedro zu wählen, auch wenn ihm noch nicht das Birett aufgesetzt und der Ring ihm noch nicht überreicht wurde und er den Eid noch nicht geleistet hat. Dieses Recht haben jedoch nicht Kardinäle, die rechtmäßig abgesetzt wurden oder mit Zustimmung des Papstes auf die Kardinalswürde verzichtet haben oder durch den Papst in den Ruhestand versetzt wurden. Das Kardinalskollegium darf abgesetzte oder in den Ruhestand versetzte Kardinäle während der Sedisvakanz nicht wieder aufnehmen oder rehabilitieren.


    19. Alle wahlberechtigten Kardinäle, die zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen wurden, sind kraft heiligen Gehorsams gehalten, der Ankündigung der Einberufung nachzukommen und sich an den dazu festgelegten Ort zu begeben, außer sie seien durch Krankheit oder einen anderen schwerwiegenden Grund verhindert, der jedoch vom Kardinalskollegium als solcher anerkannt werden muss.


    20. Treffen noch wahlberechtigte Kardinäle re integra ein, d. h. vor Beginn der Wahl des Oberhirten der Kirche, werden sie zum Wahlvorgang in dem Stadium zugelassen, in dem er sich befindet.
    Bleibt ein Kardinal dem Konklave ohne einen von der Generalkongregation genehmigten Grund fern, so gilt er mit der Beendigung des Konklaves seines Ranges als Kardinal enthoben, es sei denn er wird vom neugewählten Bischof von San Pedro ausdrücklich in dieser Würde bestätigt.


    21. Wählbar zum Papst ist jeder männliche Katholik, welcher das 35. Lebensjahr vollendet hat, die Voraussetzungen zum Priesteramt erfüllt und in Einheit mit der Gemeinschaft der Gläubigen steht.


    Sectio IV. Über den Wahlort und die zugelassenen Personen


    22. Das Konklave für die Wahl des Bischofs von San Pedro erfolgt innerhalb der Sixtinischen Kapelle und einem innerhalb des Apostolischen Palastes zugehörigen Gästehauses zur Unterbringung der wahlberechtigten Kardinäle.


    23. Vom Augenblick der Festsetzung des Beginns der Wahlhandlungen bis zur öffentlichen Bekanntmachung der erfolgten Wahl des Papstes werden die Sixtinische Kapelle und die für den Aufenthalt der Kardinäle bestimmten Räume für die nichtautorisierten Personen geschlossen. Insbesondere muss dafür Sorge getragen werden, dass die wahlberechtigten Kardinäle von niemandem erreicht werden können.


    24. Die wahlberechtigten Kardinäle sollen ab Beginn der Wahlhandlungen bis zur öffentlichen Bekanntmachung der erfolgten Wahl sich jeglicher brieflicher und telefonischer Korrespondenz oder auch jeglicher Kommunikation durch andere Mittel mit Personen, die mit dem Ablauf der Wahl nichts zu tun haben, enthalten, es sei denn, es handelt sich um eine genehmigte und dringende Notwendigkeit, die von Kardinalskollegium anerkannt worden ist. Der Kardinalprior hat jedoch einige Ordenspriester verschiedener Sprachen für die Beichte zuzulassen, ferner zwei Ärzte für eventuelle Notfälle.


    25. Der Kardinalprior oder der Kardinalsubprior als sein Vertreter legt vor Beginn der Wahlhandlungen vor den versammelten, wahlberechtigten Kardinälen diesen Eid ab:
    “Ich, N. Kardinal N., verspreche und schwöre, absolute Geheimhaltung gegenüber allen, die nicht zum Kollegium der wahlberechtigten Kardinäle gehören, und zwar auf ewig, wenn ich nicht eine ausdrückliche Sondererlaubnis des neugewählten Papstes oder seiner Nachfolger erhalte, über alles, was direkt oder indirekt mit der Wahl und den Abstimmungen für die Wahl des Papstes zu tun hat. Ich verspreche und schwöre überdies, dass ich keinerlei Aufnahmegeräte benutze, sei es zur Registrierung von Stimmen oder von Bildern während der Zeit der Wahl und insbesondere von dem, was direkt oder indirekt irgendwie mit den Wahlhandlungen selber zusammenhängt. Ich erkläre, dass ich diesen Eid in dem Bewusstsein leiste, dass eine Übertretung dessen meiner Person gegenüber zu jenen geistlichen und kanonischen Strafen führen wird, die der zukünftige Papst anzuwenden gedenkt. So wahr mir Gott helfe und diese heiligen Evangelien, die ich mit meiner Hand berühre.“


    Sectio V. Über den Ablauf der Wahl


    26. Der Kardinalprior soll rechtzeitig vor Beginn des ersten Wahlgangs mit den Worten “Extra omnes“ signalisieren, dass jeder, der nicht in der Sixtinischen Kapelle zutrittsberechtigt ist, die Kapelle zu verlassen hat. Anschließend sind die Tore der Kapelle zu verschließen und zu versiegeln. Jene Kardinäle, die zu diesem Zeitpunkt die Sixtinische Kapelle nocht nicht betreten haben, werden von dem aktuellen Wahlgang ausgeschlossen. Sie sollen jedoch, sollte ein weiterer Wahlgang notwendig werden, zu diesem in die Sixtinische Kapelle eingelassen werden und von diesem Zeitpunkt an, an dem Konklave teilnehmen dürfen.


    27. Die wahlberechtigten Kardinäle sollen nach der Versiegelung der Sixtinischen Kapelle folgenden Eid ableisten. Dieser wird durch den Kardinalprior verlesen:
    “Wir alle und jeder einzelne wahlberechtigte zu dieser Wahl des Papstes anwesende Kardinal versprechen, verpflichten uns und schwören, uns treu und gewissenhaft an alle Vorschriften zu halten, die in der Apostolischen Konstitution über die Vakanz des apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes von San Pedro enthalten sind. Ebenso versprechen wir, verpflichten wir uns und schwören, dass jeder von uns, wenn er durch Gottes Fügung zum Papst gewählt wird, sich bemühen wird, das munus petrinum des Hirten der Universalkirche in Treue auszuüben und unermüdlich die geistlichen und weltlichen Rechte sowie die Freiheit des Heiligen Stuhles zu wahren und zu verteidigen. Vor allem aber versprechen und schwören wir, in bedingungsloser Treue und mit allen, seien es Kleriker oder Laien, Geheimhaltung über alles zu wahren, was in irgendeiner Weise die Wahl des Papstes betrifft, und was am Wahlort geschieht und direkt oder indirekt die Abstimmungen betrifft; dieses Geheimnis in keiner Weise während oder nach der Wahl des neuen Papstes zu verletzen, außer wenn vom Papst selbst eine ausdrückliche Erlaubnis dazu erteilt worden ist. Gleichermaßen versprechen und schwören wir, niemals eine Einmischung, eine Opposition noch irgendeine andere Form zu unterstützen oder zu begünstigen, wodurch weltliche Autoritäten jeglicher Ordnung und jeglichen Grades oder irgendwelche Gruppen oder Einzelpersonen sich in die Papstwahl einzumischen versuchen sollten.“
    Darauf leisten die einzelnen wahlberechtigten Kardinäle mit der folgenden Formel den Eid:
    “Und ich, N. Kardinal N., verspreche, verpflichte mich und schwöre es, und sie fügen hinzu, indem sie die Hand auf das Evangelium legen: so wahr mir Gott helfe und diese heiligen Evangelien, die ich mit meiner Hand berühre.“


    28. Der Papst wird einzig und allein per scrutinium gewählt. Eine Wahl per acclamationem seu inspirationem oder per compromissum darf nicht angewandt werden.


    29. Zur gültigen Papstwahl sind zwei Drittel der Stimmen aller anwesenden Wähler erforderlich. Für den Fall, dass die Anzahl der anwesenden Kardinäle nicht genau durch drei geteilt werden kann, ist für die Gültigkeit der Papstwahl eine Stimme mehr erforderlich. Nach einem erfolglosen Wahlgang kann sofort ein weiterer Wahlgang stattfinden.


    30. Ein Wahlgang dauert sechsunddreißig Stunden. Er kann sich über drei Tage erstrecken. Ein Wahlgang kann vorzeitig beendet werden, wenn alle Kardinäle ihre Stimme abgegeben haben.


    31. Gesetzt den Fall, dass bei der Wahl des Papstes das Verbrechen der Simonie - Gott bewahre uns davor! - begangen worden sein sollte, sei bekannt gegeben, dass alle diejenigen, die sich schuldig machen sollten, sich die Exkommunikation latae sententiae zuziehen.


    32. Die wahlberechtigten Kardinäle müssen sich jeder Form von Verhandlungen, Verträgen, Versprechen oder sonstiger Verpflichtungen jeder Art enthalten, die sie binden können, einem oder einigen die Stimme zu geben oder zu verweigern. Käme es tatsächlich dazu, so gelten solche Bindung als nichtig und ungültig, auch wenn sie unter Eid eingegangen worden wäre, und niemand soll verpflichtet sein, sich daran zu halten. Darüber hinaus wird sofort die Strafe der Exkommunikation latae sententiae über die Übertreter dieses Verbotes verhangen. Während der Sedisvakanz darf jedoch ein Gedankenaustausch über die Wahl stattfinden.


    33. Den Kardinälen wird untersagt, vor der Wahl Wahlkapitulationen einzugehen, d. h. gemeinsame Abmachungen zu treffen mit dem Versprechen, sie für den Fall einzulösen, dass einer von ihnen zum Pontifikat erhoben würde. Auch solche Versprechungen, sollten sie vorkommen, sind nichtig und ungültig, selbst wenn sie unter Eid abgegeben worden wären.


    34. Schließlich seien die Kardinäle mit Nachdruck und eindringlich ermahnt, sich bei der Wahl des Papstes nicht von Sympathie oder Abneigung leiten zu lassen. Vielmehr sollen sie einzig die Ehre Gottes und das Wohl der Kirche vor Augen haben.


    35. Der Stimmzettel soll in der oberen Hälfte die Worte enthalten: Eligo in Summum Pontificem, während die untere Hälfte frei bleiben muß, um hier den Namen des Gewählten schreiben zu können. Das Ausfüllen der Stimmzettel ist von jedem wahlberechtigten Kardinal geheim zu vollziehen, indem er, möglichst in verstellter, aber deutlicher Schrift, den Namen dessen aufschreibt, den er wählt, wobei jedoch nicht mehrere Namen angegeben werden dürfen, da sonst der Stimmzettel ungültig wäre. Der Zettel muss zweimal gefaltet werden. Anschließend hat der Kardinal den Stimmzettel für alle sichtbar nach oben zu halten und dabei hat er die Worte zu sprechen: „Ich rufe Christus, der mein Richter sein wird, zum Zeugen an, dass ich gewählt habe, von dem ich glaube, dass er nach Gottes Willen gewählt werden sollte.“ Dann hat er den Stimmzettel auf den Teller zu legen, diesen anzuheben und den Wahlzettel in die Urne fallen zu lassen.


    36. Haben alle wahlberechtigten Kardinäle ihren Stimmzettel in die Urne gelegt, beginnt der Kardinalprior mit der Auszählung der Stimmen. Er stellt die Summe aller Stimmen fest, die auf jeden einzelnen entfielen, und wenn keiner in jenem Wahlgang die notwendige Anzahl der Stimmen erhalten hat, so ist der Papst noch nicht gewählt worden; hat aber einer die notwendige Anzahl der Stimmen erhalten, ist die kanonisch gültige Wahl des Papstes erfolgt.


    37. Sofort nach der Auszählung der Stimmen müssen alle Stimmzettel vom Kardinalprior verbrannt werden. Ist der Papst gültig gewählt, so mischt der Kardinalprior trockenes Stroh hinzu, um einen weißen Rauch zu erzeugen. Andernfalls mischt er Pech bei, um schwarzen Rauch zu erzeugen.


    38. Wenn die Abstimmungen in der in Canon 28 festgelegten Vorgehensweise auch nach 12 Wahlgängen nicht zum Erfolg führen, sind die wahlberechtigten Kardinäle eingeladen, über den einzuschlagenden Weg ihre Meinung zu bekunden. Darauf wird nach dem weiter verfahren, was die absolute Mehrheit von ihnen beschlossen hat. Dennoch wird man nicht davon abweichen können, dass zu einer gültigen Wahl entweder die absolute Mehrheit der Stimmen vorhanden sein muss oder dass zwischen den beiden Namen, die in dem unmittelbar vorhergehenden 12. Wahlgange den größten Stimmenanteil erhalten haben, gewählt wird, wobei dann auch in diesem zweiten Fall nur die absolute Mehrheit erforderlich ist.


    Sectio VI. Über die Annahme der Wahl, die Proklamation und den Beginn des Amtes


    39. Ist die Wahl kanonisch vollzogen, so fragt der Kardinalprior, oder wenn dieser gewählt wurde, der Kardinalsubprior im Namen des ganzen Wählerkollegiums den Gewählten bezüglich der Annahme der Wahl mit folgenden Worten: „Nimmst Du Deine kanonische Wahl zum Papst an?“ (Acceptasne electionem de te canonice factam in Summum Pontificem?). Sobald er die Zustimmung erhalten hat, fragt er ihn: „Wie willst Du Dich nennen?“ (Quo nomine vis vocari?)


    40. Mit der Annahme ist der Gewählte unmittelbar Bischof der Kirche von Valsanto, wahrer Papst und Haupt des Bischofskollegiums; derselbe erhält sogleich die volle und höchste Gewalt über die Universalkirche und kann sie unverzüglich ausüben. Ist der Gewählte kein Bischof, so soll er umgehend durch den Kardinalprior zum Bischof geweiht werden.
    Sämtliche Amtsträger der Kurie scheiden mit der Annahme des Amtes des neuen Papstes von Amtswegen aus ihren Ämtern und Funktionen. Die Kurienämter sind nach der Amtseinführung des neuen Papstes gemäß der Apostolischen Konstitution über die Kirche neu zu besetzen. Die so in das Amt gekommenen Kurienkardinäle amtieren in diesen Ämtern bis zur nächsten regulären Wahl gemäß der Apostolischen Konstitution über die Kirche.


    41. Die wahlberechtigten Kardinäle treten hinzu, um dem neugewählten Papst die Huldigung zu erweisen und das Gehorsamsversprechen zu leisten: Ich, N. Kardinal N., schwöre dem einzigen und wahren Heiligen Vater der universellen, heiligsten katholischen Kirche, Papst N., Treue und Gehorsam. Hierauf folgt ein gemeinsames Dankgebet.


    42. Der Kardinalprior, oder bei dessen Wahl der Kardinalsubprior, verkündet so dann dem wartenden Volk die stattgefundene Wahl und den Namen des neuen Papstes. Hierzu benutzt er die traditionelle Formel Habemus Papam:
    Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus Papam!
    Eminentissimum ac Reverendissimum Dominum, Dominum [Vorname in Alt-Attlisch]
    Sanctae Catholicae et Apostolicae Ecclesiae Cardinalem [Nachname],
    Qui sibi nomen imposuit [Papstname in Alt-Attlisch]!

    Der neue Papst soll sofort danach den Apostolischen Segen Urbi et Orbi von der Loggia der Valsantinischen Basilika erteilen.


    Valsanto,
    am Donnerstag der vierten Woche der Fastenzeit im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 07. April 2011 AD
    Promulgiert am: 07. April 2011 AD (ASS 07.IV.2011 AD/IV)

  • Codex Iuris Canonici


    Der Codex des kanonischen Rechts enthält die aktuell gültigen Rechtsdokumente des Heiligen Stuhls. Nicht abgedruckt werden Rechtsdokumente, welche reine Änderungen an anderen Rechtsdokumenten setzen, ohne eigenes Recht zu setzen, sowie Verträge und Konkordate.


    Instructiones


    Die Instruktionen sind Verordnungen, die organisatorische Angelegenheiten der Weltkirche regeln und Dokumente der Glaubenslehre auslegen, erklären und erweitern. Sie werden von der Apostolischen Generalsynode beraten und durch den jeweils zuständigen Kurienkardnal in Kraft gesetzt.



    • Instruktion »Habentes Mysterium« über die Kommission für die Verteidigung des wahren Glaubens (ASS 6.XI.2011 AD/II)
    • Organisatorische Instruktion »Nuntio Delegante« über die Apostolischen Nuntien (ASS 24.XII.2011 AD/IV)
    • Instruktion »Adtendite Ne Iustitiam« über die Apostolische Almosenverwaltung (ASS 03.IX.2012 AD/II)
    • Organisatorische Instruktion »Cura Secretariae« über die Ämter des Staatssekretariats (ASS 29.X.2012 AD/I)
    • Instruktion »Et cum facta« über die Kommission für die Gottesdienst- und Sakramentordnung (ASS 24.XII.2012 AD/II)
    • Instruktion »Sancti in Caelo« über die Schutzheiligen und Patronate (ASS 28.VI.2013 AD/II)
    • Instruktion »Signatura Apostolica« über die Richter der Apostolischen Signatur (ASS 09.VII.2013 AD/III)


  • Emmet Eugenius Cardinalis LaGuardia,
    Inquisitor Magnus Cardinalis, Episcopus Cardinalis Nuescae, Episcopus Ambrigensis


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Instruktion »Habentes Mysterium« über die Kommission für die Verteidigung des wahren Glaubens


    "Sie sollen das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren." (1 Tim 3,9). Dies ist die Aufgabe jedes Christen, aber insbesondere die Aufgabe der Heiligen Kongregation. Für diese Aufgabe soll nun die Kommission für die Verteidigung des wahren Glaubens eingerichtet werden.


    1. Die Kommission für die Verteidigung des wahren Glaubens wird als Abteilung der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre eingerichtet.


    2. Der Präfekt der Kommission trägt den Titel Defensor Fidei Purae. Die Mitarbeiter werden als Inquisitoren bezeichnet.


    3. Verstöße und Aussagen gegen die Grundsätze des katholischen Glaubens sind bei der Kommission zur Anzeige zu bringen. Anzeigen können durch Geistliche oder Laien eingereicht werden. Die Anzeige muss von mindestens zwei Personen bezeugt werden.


    4. Nach formgerechter Anzeige wird von der Kommission ein Verfahren gegen den Verdächtigen eingeleitet. Dieses Verfahren läuft nach folgenden Grundsätzen ab:


      I - Prozessteilnehmer
      a) Den Vorsitz über das Verfahren führt der Kardinal-Großinquisitor oder in seiner Vertretung der Defensor Fidei Purae.
      b) Die Anklage in dem Verfahren führt der Defensor Fidei Purae oder in seiner Vertretung ein von ihm benannter Inquisitor. Vorsitz und Anklage sind voneinander zu trennen.
      c) Die Verteidigung führt der Beschuldigte selbst oder ein von ihm benannter Verteidiger (Advokatus).
      d) Weiterhin haben Anzeigensteller, die beiden Zeugen sowie der Beschuldigte anwesend zu sein.


      II - Prozessordnung
      a) Der Vorsitzende bestellt den Anzeigesteller und die beiden Zeugen sowie den Beschuldigten für erste Stellungnahmen ein. Die Anwesenheit aller Prozessteilnehmer ist zu Beginn des Prozesses festzustellen. Alle werden daraufhin von Seiten der Anklage und der Verteidigung befragt.
      b) Anklage und Verteidigung haben das Recht weitere Beweise oder Zeugen beizubringen.
      c) Nachdem alle Beweise vorgebracht und alle Zeugen gehört sind, haben die Anklage und die Verteidigung das Recht zu einem Abschlussstatement.
      d) Nach dem Abschlusstatement spricht der Vorsitzende das Urteil und das Strafmaß.
      e) Das Urteil und das Strafmaß müssen vom Heiligen Vater bestätigt werden.


    5. Folgende Strafmaßnahmen können ergriffen werden:
    a) Empfehlung zur Exkommunikation
    b) Entzug der Lehrbefugnis
    c) Entzug des geistlichen Amts
    d) Publikationsverbot
    e) Indizierung von Werken
    Weitere Strafmaßnahmen können nach dem Ermessen des Vorsitzenden verhängt werden.


    6. Die Kommission führt eine Liste über die laufenden und abgeschlossen Prozesse sowie die verhängten Strafen.


    7. Weiterhin führt die Kommission eine Liste über indizierte Werke.


    8. Die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre ist berechtigt, weitergehende Bestimmungen über die Prozessordnung zu fassen. Andere Erweiterungen müssen durch die Generalsynoge bestätigt werden.


    Nuesca,
    am Sonntag nach dem Hochfest Allerheiligen im Jahre des Herren 2011



    + Emmet Cardinalis LaGuardia


    In der Fassung vom: 06. November 2011 AD
    Promulgiert am: 06. November 2011 AD (ASS 6.XI.2011 AD/II)



    Ludovicus Cardinals de Renaldi,
    Secretarius Status Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctae Iuliae, Metropolitanus Provinciae Merolianae, Archiepiscopus Orliensis


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Organisatorische Instruktion »Nuntio Delegante« über die Apostolischen Nuntien


    1. Wenn eine Apostolischer Nuntiatur in einem Land errichtet ist, so ist es ihre Aufgabe, die diplomatischen Verbindungen zu der Regierung des jeweiligen Landes aufzubauen und zu pflegen; sowie den Kontakt zwischen der jeweiligen Teilkirche und der Weltkirche aufrecht zu erhalten. Da diese Aufgaben bedeutend sind, ist es notwendig, zumindest in jedem Land mit einer Kirchenprovinz eine Nuntiatur zu errichten.


    2. Die Leitung einer Apostolischen Nuntiatur obliegt einem Apostolischen Nuntius. Er steht mindestens im Range eines Titularbischofs und unterhält die Nuntiatur in der Stadt, in der das Staatsoberhaupt des jeweiligen Landes residiert. Ein Apostolischer Nuntius wird auf Vorschlag des Kardinal-Staatssekretärs vom Papst ernannt und entsendet, sofern das Kardinalskollegium keinen Einwand erhebt.


    3. Ist in einem Land eine Apostolische Nuntiatur errichtet, aber kein Apostolischer Nuntius entsandt, so soll das Staatssekretariat einen im jeweiligen Land residierenden, mit anderen Aufgaben beschäftigten Bischof zum Pro-Nuntius ernennen und ihn mit der Verwaltung der Nuntiatur beauftragen. Sofern kein geeigneter Bischof zur Verfügung steht, kann das Staatssekretariat auch einen Priester zum Inter-Nuntius ernennen und ihn mit der Verwaltung der Nuntiatur beauftragen. Für Kirchenprovinzen soll das errichtende Dekret einen Bischofsstuhl benennen, dessen Inhaber im Falle der Vakanz der Nuntiatur ex officio als Pro-Nuntius fungiert.


    4. Von diesen Regelungen abweichende Bestimmungen in Konkordaten haben für den Einzelfall immer Vorrang; für das Allgemeine sollen diese Regelungen als Maßstab genutzt werden.


    Santa Julia,
    in der heiligen Nacht vor der Geburt des Herrn im Jahre des Herren 2011



    In der Fassung vom: 24. Dezember 2011 AD
    Promulgiert am: 24. Dezember 2011 AD (ASS 24.XII.2011 AD/IV)



    Karolus Cardinalis Pellicano,
    Decanus Cardinalis, Camerarius Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctiacobi, Archiepiscopus Titularis Mallioni, Praepositus Capituli Status


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Instruktion »Adtendite Ne Iustitiam« über die Apostolische Almosenverwaltung


    »Habt acht auf eure Gerechtigkeit, dass ihr sie nicht vor den Menschen übt, um von ihnen gesehen zu werden! Sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater, der in den Himmeln ist. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut; damit dein Almosen im Verborgenen sei, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.« (Mt 6,1-4)


    1. Der Rat für die Apostolische Almosenverwaltung ist eine Abteilung der Apostolischen Kammer. In die Zuständigkeit des Rates fallen die Verwaltung des Peterspfennigs, der sonstigen Spenden des Heiligen Stuhls und der Förderung kurativer Projekte in der Trägerschaft der Kirche.


    2. Die Leitung des Rates für die Apostolische Almosenverwaltung obliegt einem Präses, der durch den Kardinal-Kämmerer ernannt wird und den Titel eines Päpstlichen Almoseniers trägt.


    3. Der Peterspfennig ist ein Ausdruck der Verbundenheit der katholischen Christen mit dem Papst und ist als finanzielle Zuwendung zur Unterstützung der karitativen Arbeit des Heiligen Stuhls gedacht. In allen Kirchen wird die Kollekte am Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus für den Peterspfennig verwendet.


    4. Neben der Durchführung eigener kurativer Projekte in der Welt überwacht und unterstützt der Rat für die Apostolische Almosenverwaltung katholische Teilkirchen, Orden und Organisationen, die in der karitativen Arbeit tätig sind.


    Valsanto,
    am Montag nach dem zweiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012




    In der Fassung vom: 03. September 2012 AD
    Promulgiert am: 03. September 2012 AD (ASS 03.IX.2012 AD/II)



    Ludovicus Cardinals de Renaldi,
    Secretarius Status Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctae Iuliae, Metropolitanus Provinciae Merolianae, Archiepiscopus Orliensis


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Organisatorische Instruktion »Cura Secretariae« über die Ämter des Staatssekretariats


    Die Aufgabe des Staatssekretariates ist es, die strukturellen Angelegenheiten der Weltkirche zu orden, die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhles zu gewährleisten und die Außenpolitik des Staates Valsanto wahrzunehmen. Um diesen vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, richtet sich das Staatssekretariat nach Canon 21 der Apostolische Konstitution »Ad Verbo Sequendum« über die Kirche untergeordnete Behörden ein.


    1. Das Staatssekretariat als Dikasterie der valsantinischen Kurie besteht aus vier Ämtern, dem Amt für Allgemeine Angelegenheiten, dem Amt für die Angelegenheiten der Kirchenprovinzen, dem Amt für die Beziehungen zu den Staaten und dem Amt für die Angelegenheiten des Staates Valsanto.

    2. Das Amt für die Allgemeinen Angelegenheiten steht unter der Leitung des Substituten des Staatssekretariats als Sekretär für Allgemeine Angelegenheiten, der gleichzeitig den Kardinal-Staatssekretär vertritt. Es ist zuständig für die Korrespondenz und die Reisen des Kardinal-Staatssekretärs und für den Empfang und die Begleitung von ausländischen Staatsgästen im Staat Valsanto.

    3. Das Amt für die Angelegenheiten der Kirchenprovinzen steht unter der Leitung des Sekretärs für die Angelegenheiten der Kirchenprovinzen. Es übt die Aufsicht über die Kirchenprovinzen und die Metropoliten aus, bereitet die Ernennung von Metropoliten vor und unterstützt die Kirchenprovinzen in organisatorischen und personellen Angelegenheiten.

    4. Das Amt für die Beziehungen zu den Staaten steht unter der Leitung des Sekretärs für die Beziehungen zu den Staaten. Es übt die Aufsicht über die Apostolischen Nuntiaturen aus, führt die Verhandlungen über Konkordate und repräsentiert den Heiligen Stuhl bei internationalen Organisationen.

    5. Das Amt für die Angelegenheiten des Staates Valsanto steht unter der Leitung des Staatsdekans als Außerordentlichem Sekretär für die Angelegenheiten des Staates Valsanto. Es führt die Verhandlungen über völkerrechtliche Verträge, die den Staat Valsanto betreffen.

    6. Als Mitglied des Staatssekretariats gelten der Kardinal-Staatssekretär, die vier Sekretäre und die Päpstlichen Legaten. Päpstliche Legaten sind Mitarbeiter eines der Ämter mit Ausnahme des Amtes für die Angelegenheiten des Staates Valsanto, denen der Papst die Vollmacht erteilt hat, vor fremden Subjekten den Heiligen Stuhl zu vertreten. Alle Mitglieder des Staatssekretariats mit Ausnahme des Außerordentlichen Sekretärs müssen die Bischofsweihe erhalten haben.


    Santa Julía,
    am Montag nach dem dreißigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012


    In der Fassung vom: 29. Oktober 2012 AD
    Promulgiert am: 29. Oktober 2012 AD (ASS 29.X.2012 AD/I)



    Matthaeus Cardinalis MacLachlan,
    Inquisitor Magnus pro tempore, Sacerdos Cardinalis Sancti Thomae Apostoli, Metropolitanus Provinciae Alberniae, Archiepiscopus Sancti Arivensis,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Instruktion »Et cum facta« über die Kommission für die Gottesdienst- und Sakramentordnung


    "Und da die Stunde kam, setzte er sich nieder und die zwölf Apostel mit ihm." So eröffnet der Evangelist Lukas den Bericht über das Abendmahl. Uns ist es aufgetragen mit jeder Messfeier diesem Ereignis zu gedenken, weshalb wir eine Kommission einrichten wollen, die die rechte Feier der Heiligen Messe festlegen soll.


    1. Die Kommission für die Gottesdienst- und Sakramentordnung wird als Abteilung der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre eingerichtet.


    2. Die Kommission wird von einem Präfekten geleitet, der vom Kardinal-Großinquisitor ernannt wird.


    3. Die Kommission ist Ansprechpartner für alle Fragen, die die rechte Feier der Heiligen Messe und der Sakramente betrifft. Insbesondere berät sie die Metropoliten bei der Festlegung von liturgischen Besonderheiten in den Kirchenprovinzen.


    3. Die Kommission erarbeitet Richtlinien und Vorschläge für die Liturgie des valsantinischen Ritus. Davon unbeschadet bleibt das Recht der Metropoliten, eigene liturgische Vorschriften, insbesondere bezüglich der regionalen Liturgiesprache, zu erlassen.


    Valsanto,
    am heiligen Abend vor dem Hochfest der Geburt des Herren im Jahre des Herren 2012


    Matthew MacLachlan


    In der Fassung vom: 24. Dezember 2012 AD
    Promulgiert am: 24. Dezember 2012 AD (ASS 24.XII.2012 AD/II)



    Robertus Cardinalis Fischer,
    Inquisitor Magnus pro tempore, Diaconus Cardinalis, Metropolitanus Provinciae Bergiensis, Archiepiscopus Bergiensis


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Instruktion »Sancti in Caelo« über die Schutzheiligen und Patronate


    1. Da die Heiligen im Himmel an der Seite des Herrn Christus herrschen, ist es gut und nützlich, sie demütig um Beistand anzurufen, auf dass sie vor Gott dem Herrn für den Anrufenden eintreten.


    2. Als besondere Tradition der Heiligenverehrung unterstützt die Kirche Schutzheilige und Patronate für Orte, Länder, Berufe, Stände und andere Gruppen. Heilige, die in ihrem Leben mit einer besonderen Gruppe Gläubiger verbunden waren, können von dieser Gruppe bevorzugt angerufen werden.


    3. Die allgemeine Anerkennung von Schutzheiligen und Patronaten obliegt der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre. Auf Antrag einer Teilkirche oder einer Ordensgemeinschaft erteilt der Kardinal-Großinquisitor oder eine von ihm beauftragte Stelle nach einer Anhörung in der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre eine Lizenz, durch die ein Heiliger als Schutzheiliger oder Patron in der ganzen Kirche anerkannt wird.


    4. Für Schutzheilige und Patronate, die nur in begrenzten Regionen angerufen werden, kann der jeweilige Ortsbischof oder Metropolit eine Anerkennung aussprechen. Dies soll insbesondere für Schutzheilige und Patronate der Städte und Gemeinden der jeweiligen Diözesen geschehen.


    Nuesca,
    am Vorabend des Hochfests der Heiligen Apostel Petrus und Paulus im Jahre des Herren 2013



    ______________________________________
    Robertus Cardinalis Fischer
    Inquisitor Magnus pro tempore


    In der Fassung vom: 28. Juni 2013 AD
    Promulgiert am: 28. Juni 2013 AD (ASS 28.VI.2013 AD/II)



    Robertus Cardinalis Fischer,
    Inquisitor Magnus pro tempore, Diaconus Cardinalis, Metropolitanus Provinciae Bergiensis, Archiepiscopus Bergiensis,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Instruktion »Signatura Apostolica« über die Richter der Apostolischen Signatur


    1. Die Apostolische Signatur ist berufen, gemäß der Normen, die durch Dekret des Heiligen Stuhles festgeschrieben sind, zu richten. Es sei nur gemäß dieser Instruktion berufenen Richtern erlaubt, diese Tätigkeit wahrzunehmen.


    2. Der Signatur sitzt eine Person des Kardinalsstandes, die auf Vorschlag des Kollegiums der Kardinäle durch den Heiligen Vater berufen und abberufen wird, vor. Sie führt den Titel eines General-Auditors und ist nicht befugt, weitere Ämter innerhalb der Kurie zu bekleiden. Der General-Auditor bestimmt über die weitere Organisation.


    3. So ein Verfahren anhängig wird, soll der General-Auditor dieses eröffnen und zwei Kardinäle seiner Wahl, die nicht durch Beteiligung an der Sache befangen sind, für dieses Verfahren berufen. Stehen nicht genügend geeignete Kardinäle zur Verfügung, so soll der General-Auditor einen Erzbischof oder Bischof zum Auditor extra ordinem berufen.


    4. Der General-Auditor präsidiert im Verfahren, die Auditoren haben jedoch das gleiche Fragerecht und das selbe Stimmgewicht. Entscheidungen ergehen durch Beschluss der Mehrheit der Richter.


    5. Fällt das Amt eines der Auditoren vakant, so soll der General-Auditor einen Ersatz berufen, dieses soll jedoch nur zulässig sein, wenn noch nicht mit den Beratungen über ein Urteil begonnen wurde.


    6. Fällt das Amt des General-Auditors vakant oder ist die Fortsetzung des Verfahrens anderweitig nicht möglich, so beginnt das Verfahren von vorn. Ist der General-Auditor befangen oder an der Amtsführung verhindert, so liegt es dem Kardinal-Großinquisitor ob, einen General-Auditor pro haec vice zu bestellen.


    7. Der General-Auditor kann aus den Reihen der Kardinäle eine Person zu seinem Vertreter benennen, der die Amtspflichten kommissarisch ausüben kann, sofern das Kollegium der Kardinäle dem nicht widerspricht.


    8. Die Abberufung des General-Auditors bedarf der Zustimmung des Kardinalskollegiums unter Angabe angemessener Gründe. Das Kardinalskollegium hat das Recht einen Auditor abzuberufen, wenn Befangenheit oder Unvermögen zur Übernahme des Amtes vermutet werden müssen.


    Nuesca,
    am Dienstag vor dem Fest des heiligen Cornelius des Großen im Jahre des Herren 2013



    ______________________________________
    Robertus Cardinalis Fischer
    Inquisitor Magnus pro tempore


    In der Fassung vom: 09. Juli 2013 AD
    Promulgiert am: 09. Juli 2013 AD (ASS 09.VII.2013 AD/III)

  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Tantum Igitur« über das heilige Sakrament der Ehe


    Weit davon entfernt, das bloße Produkt des Zufalls oder Ergebnis des blinden Ablaufs von Naturkräften zu sein, ist die Ehe vom Schöpfergott in weiser Voraussicht so eingerichtet, daß sie in den Menschen seinen Liebesplan verwirklicht. Darum streben Mann und Frau durch ihre gegenseitige Hingabe, die ihnen in der Ehe eigen und ausschließlich ist, nach jener personalen Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig vollenden, um mit Gott zusammenzuwirken bei der Weckung und Erziehung neuen menschlichen Lebens. Nachfolgend erklären Wir daher das Verständnis der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche über das heilige Sakrament der Ehe.


    I. Allgemeiner Teil


    1. Die Ehe ist der von Gott gestiftete Bund zwischen Mann und Frau, die in gegenseitiger Liebe ihr Leben in Einheit auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommen ausrichten nach dem Gebot des Schöpfers: „Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert die Erde!“ Durch das gegenseitige Eheversprechen gehen die Eheleute einen heiligen Bund gegenüber sich selbst, Gott und der Gesellschaft ein.


    2. Da der heilige Bund der Ehe in der göttlichen Schöpfung begründet liegt, verehrt ihn die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche als göttliches Sakrament. Die Ehe unterliegt daher nicht nur dem göttlichen, sondern auch dem kirchlichen Recht. Keinesfalls aber kann irgendeine weltliche Gewalt das Wesen oder die Form der heiligen Ehe verändern.


    3. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig im Beisein eines Priesters und mindestens zweier weiterer Zeugen. Dabei kommt die Ehe durch den Konsens der beiden Eheleute zustande, aus eigenem Entschluss gemeinsam den nach dem göttlichen Recht gestalteten Bund der Ehe mit allen seinen Wesenseigenschaften eingehen zu wollen.


    4. Der Bund der Ehe gilt nur als gültig geschlossen, sofern alle Formvorschriften dieses Dekrets eingehalten worden sind und kein Ehehindernis die Gültigkeit der Ehe behindert. Eine einmal gültig geschlossene Ehe kann nicht wieder gelöst werden, sie gilt nach dem göttlichen Willen bis zum Tod eines der beiden Eheleute.


    5. Alle Einzelheiten zu der Eheschließung, der Annulierung der Ehe und der Pflichten der Eheleute im Ehebund, die nicht durch dieses oder ein anderes Dekret getroffen sind, bestimmt die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre durch eine Instruktion oder, beschränkt für das Gebiet der eigenen Kirchenprovinz, der jeweilige Metropolit.


    II. Formvorschriften


    6. Geht ein katholischer Christ den heiligen Bund der Ehe ein, so hat er dabei die Formvorschriften der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche einzuhalten. Insbesondere ist die Eheschließung durch einen in Kommunion mit dem Heiligen Stuhl stehenden Priester öffentlich unter Anwesenheit von mindestens zwei getauften Christen durchzuführen.


    7. Ordentlicher Ort einer Eheschließung ist der geweihte Kirchenraum. Die Eheschließung findet in der Regel im Rahmen einer Heiligen Messe statt, ausnahmsweise darf sie auch im Rahmen einer liturgischen Andacht geschehen. In jedem Fall haben beide Eheleute vor der Eheschließung die heiligen Sakramente der Buße und der Eucharistie zu empfangen.


    8. Es ist katholischen Christen untersagt, einen nicht-getauften Partner zu ehelichen. Bei der Eheschließung geben die Eheleute, oder bei interkonfessioneller Heirat der katholische Partner, das aufrichtige Versprechen ab, ihre Kinder in der katholischen Kirche zu taufen und im katholischen Geiste zu erziehen.


    9. In Ausnahmefällen kann der zuständige Ortsbischof einen katholischen Christen von der Einhaltung der Formvorschriften dieses Teils dispensieren, sodass der Bund der Ehe trotzdem als gültig geschlossen gilt, sofern außerordentliche Umstände dies erfordern und dadurch das Wesen der Eheschließung nicht beeinträchtigt wird.


    III. Ehehindernisse


    10. Kein Mensch kann den Bund der Ehe eingehen, sofern bereits ein Ehebund zu einer lebenden Person besteht.


    11. Kein Mensch kann den Bund der Ehe eingehen, sofern er oder sie unumkehrbar und vollkommen unfähig zum Beischlaf ist. Von diesem Ehehindernis kann der zuständige Ortsbischof nur dispensieren, wenn die Eheleute glaubwürdig die Adoption oder die Pflege fremder Kinder versichern.


    12. Keine zwei durch Blut, Schwägerschaft oder Adoption verwandte Menschen können den Bund der Ehe eingehen, sofern die Verwandtschaft nicht entfernter als bis in den vierten Grad der Seitenlinie ist. Von diesem Ehehindernis kann der zuständige Ortsbischof nur dispensieren, wenn die Verwandtschaft durch Schwägerschaft oder Adoption ist, oder im Falle der Verwandtschaft durch Blut diese entfernter als der zweite Grad der Seitenlinie ist.


    13. Kein Mann kann den Bund der Ehe eingehen, sofern er nicht das siebzehnte Lebensjahr erreicht hat, und keine Frau kann den Bund der Ehe eingehen, sofern sie nicht das fünfzehnte Lebensjahr erreicht hat. Die Metropoliten sollen für den Bereich ihrer Kirchenprovinz höhere Mindestalter festlegen, wenn die dortige Gesellschaft oder das weltliche Recht ein höheres Ehealter erfordern.


    14. Kein Mensch kann den Bund der Ehe zu einem Menschen eingehen, der einer anderen Religion als er selbst angehört. Insbesondere kann kein getaufter Christ einen ungetauften Menschen heiraten.


    15. Kein geweihter Bischof, Priester oder Diakon kann den Bund der Ehe zu einer Frau eingehen. Von diesem Ehehindernis dispensiert der Papst bei gleichzeitiger Aussetzung der Weihe.


    16. Kein Mann, der beim Eintritt in eine Ordensgemeinschaft das Gelübde der Keuschheit abgelegt hat, und keine Frau, die die Jungfrauenweihe empfangen hat, kann den Bund der Ehe eingehen. Von diesem Ehehindernis dispensiert der Papst bei gleichzeitiger Annulierung des Ordensstandes.


    17. Kein Mensch, der zum Zwecke der Heirat gegen seinen Willen entführt worden ist, kann den Bund der Ehe eingehen.


    18. Kein Mensch, dessen Ehepartner zum Zwecke einer neuen Heirat getötet worden ist, kann den Bund der Ehe eingehen.


    IV. Annullierung einer kirchlich geschlossenen Ehe


    19. Eine kirchlich geschlossene Ehe kann unter gewissen Gründen als nie geschlossen betrachtet werden.


    20. Wird die Ehe zwischen den Ehepartnern nicht vollzogen, so kann sie annulliert werden.


    21. Werden die aus der Ehe hervorgehenden Kinder entgegen dem Versprechen des nicht-katholischen Ehepartners nicht im katholischen Glauben erzogen, kann die Ehe annulliert werden.


    22. Ließ ein Ehepartner den anderen Ehepartner über einen der in den Canones 10-18 Hinderungsgründe im Dunkeln, kann die Ehe annulliert werden.


    23. Der Antrag zur Annullierung ist bei der jeweiligen Heimatdiözese zu stellen.


    24. Die Heimatiözese prüft die Annullierungsgründe und entsendet zwei Vertreter zu einer Anhörung vor der Heiligen Kongregation, wobei jeweils einer der Vertreter für und gegen die Annullierung argumentiert.


    25. Nach der Anhörung ergeht die Entscheidung der Heiligen Kongregation, die den Verfahrensbeteiligten umgehend mitzuteilen ist.


    Valsanto,
    am fünften Sonntag der Osterzeit im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 06. Mai 2012 AD
    Promulgiert am: 06. Mai 2012 AD (ASS 06.V.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Päpstliches Dekret »In Traditione« über die valsantinischen Ritterorden


    In der Tradition des Heiligen Stuhls bestanden die valsantinischen Ritterbünde ursprünglich zur Verteidigung der heiligen Stadt Valsanto. Die heutige Zeit hat die Bedeutungen dieser Bünde gewandelt. Um diesem gewandeltenBild der Ritterbünde gerecht zu werden, erlassen Wir nachfolgend neue Ordnungen für die drei valsantinischen Ritterbünde.


    1. Der erste valsantinische Ritterbund ist der hohe Ritterorden vom heiligen Petrus und verfolgt die Verbreitung der katholischen Ritterlichkeit in der Welt. Er besteht aus einer Klasse von Petrusrittern, die vom Papst auf Lebenszeit ernannt werden. Zum Petrusritter können nur Katholiken erhoben werden, die mit dem Papst in der Kommunion stehen.


    2. Der zweite valsantinische Ritterbund ist der Ritterorden von Maria Königin des Himmels und verfolgt die Verbreitung Mariä Demut, Ehrfurcht und Glaube in der Welt. Er besteht aus der höheren Klasse der Marienritter und der niedrigeren Klasse der Marienoffiziere. In den Marienorden können nur gläubige Christen erhoben werden. Alle Kardinäle und Metropoliten sollen dem Papst Vorschläge für Erhebungen in den Marienorden unterbreiten dürfen.


    3. Der dritte valsantinische Ritterbund ist der Kreuzesbund vom Heiligen Geist und verfolgt die Unterstützung des valsantinischen Staates. Er besteht aus den drei Klassen Großkreuz, Goldenes Kreuz und Silbernes Kreuz, wobei die höchste Klasse Großkreuz vom Papst und die beiden niedrigeren Klassen Goldenes und Silbernes Kreuz im Namen des Papstes vom Prinzvikar verliehen wird. Das Heilige-Geist-Kreuz kann nur an gläubige Christen verliehen werden. Alle Bischöfe der Kirchenprovinz Valsanto und alle Kapitulare des valsantinischen Staatskapitels sollen dem Papst und dem Prinzvikar Vorschläge für die Verleihung des Heiligen-Geist-Kreuzes unterbreiten dürfen.


    Valsanto,
    am siebten Sonntag der Osterzeit im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 20. Mai 2012 AD
    Promulgiert am: 20. Mai 2012 AD (ASS 20.V.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Quia Eratis« über die Kirche in der Nordmark


    »Damals wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt. Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes. Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.« (Eph 2, 12-14, 19-21)


    1. Die Kirchenprovinz der Nordmark besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Vereinigten Königreichs der Nordmark.


    2. Sitz der Kirchenprovinz der Nordmark ist Tiboria. Der Erzbischof von Tiboria steht der Kirchenprovinz als Metropolit der Nordmark vor.


    3. Für die Kirchenprovinz der Nordmark gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Vereinigte Königreich der Nordmark entsandt, so soll der Bischof von Warudin als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Dienstag nach dem neunundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 23. Oktober 2012 AD
    Promulgiert am: 23. Oktober 2012 AD (ASS 23.X.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes

    Dekret »Christus Antequam« über die Gemeinschaft der Christen


    Bevor Christus sich selbst auf dem Altar des Kreuzes als makelloses Opfer dargebracht hat, hat er für alle, die an ihn glauben, zum Vater gebetet, "damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast", und er hat in seiner Kirche das wunderbare Sakrament der Eucharistie gestiftet, durch das die Einheit der Kirche bezeichnet und bewirkt wird. Den göttlichen Willen nach der Einheit der Kirche vor Augen und überzeugt davon, dieses Ziel erreichen zu können, wollen Wir Uns zu der Einheit der Christen und zum Ökumenismus äußern.


    I. Über die Einheit der Christen


    1. "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist." In seinem Brief mahnt der Apostelfürst die Gemeinde in Ephesus zur Einheit der Christen. Wer immer dem Evangelium folgt und auf den Namen Jesu Christi getauft ist, gehört der Gemeinschaft der Christen an. Die Einheit der Kirche in dieser Gemeinschaft herzustellen, ist Aufgabe der heiligen katholischen Kirche.


    2. "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Jede Gruppe, zu der sich getaufte Christen zusammenschließen, hat Anteil am göttlichen Himmelreich, und wirkt auf dessen Vollendung hin. Es ist daher Aufgabe der heiligen katholischen Kirche, in den Dialog zu allen diesen Gruppen zu treten und auf eine Einheit in der einen Kirche hinzuwirken.


    3. "Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott und jeder, der den Erzeuger liebt, liebt auch den von ihm Erzeugten." Daher ist es Aufgabe jedes Einzelnen Christen, die Gemeinschaft zu allen zu suchen, die sich zu Christus bekennen. Insbesondere sucht also jede Teilkirche den Kontakt zu den christlichen Gruppen, die auf ihrem Gebiet außerhalb der heiligen katholischen Kirche das Evangelium verkünden.


    II. Über den Ökumenismus


    4. Alle Handlungen der heiligen katholischen Kirche oder eines ihrer Glieder, die auf die Herstellung der Einheit der Christen gerichtet ist, sind Teil des katholischen Ökumenismus. In jeder Kirchenprovinz ist der Metropolit verantwortlich für alle ökumenistischen Tätigkeiten, in direkt dem Heiligen Stuhl unterstehenden Gebieten übernimmt dies die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre.


    5. Der Metropolit bezieht alle christlichen Gemeinschaft in den Ökumenismus seiner Kirchenprovinz ein, die auf dem Gebiet seiner Kirchenprovinz bestehen, den Glaube an das Evangelium, die Taufe und die Auferstehung teilen und zum interkonfessionellen Dialog bereit sind. Vergangene Konflikte sollen kein Hindernis für den Ökumenismus sein.


    6. Wo Lehre und Ritus nicht zu stark von dem der heiligen katholischen Kirche abweichen, können Metropoliten die sakramentalen Handlungen anderer christlicher Gemeinschaften anerkennen. Solche Sakramentengemeinschaften sollen zuerst die Taufe umschließen, und können auf andere Sakramente erweitert werden. Vor der Bildung einer Sakramentengemeinschaft hat der Metropolit die Heilige Kongregation für die Glaubenslehre zu informieren.


    7. Um die christliche Botschaft in einer Sprache gemeinsam zu artikulieren und Außenstehende nicht durch konfessionsverschiedene Artikulation abzuschrecken, unterstützt die heilige katholische Kirche Bestrebungen, in einem Sprachgebiet in Zusammenarbeit verschiedener christlicher Gemeinschaften gemeinsame Bibelübersetzungen und ein gemeinsames christliches Liedgut zu erarbeiten.


    8. Zur Verbreitung der christlichen Botschaft und zur Intensivierung der christlichen Überzeugung unterstützt die heilige katholische Kirche den theologischen Diskurs zwischen verschiedenen Konfessionen. Wo es geeignet erscheint, soll der Metropolit selbst eine Zusammenkunft von Theologen verschiedener christlichen Gemeinschaften initiieren. Außerdem trägt der Metropolit Sorge dafür, dass die Beschäftigung mit den verschiedenen Konfessionen des Christentums Teil der theologischen Ausbildung ist.


    9. Die heilige katholische Kirche verzichtet auf jegliche proselytische Versuche, andere christliche Gemeinschaften zum Eintritt in die heilige katholische Kirche zu drängen oder eine Abspaltung von Gruppen anderer christlicher Gemeinschaften zum Eintritt in die heilige katholische Kirche herbeizuführen. Entsprechende Bestrebungen anderer christlicher Gemeinschaften verurteilt die heilige katholische Kirche. Der Beitritt zur heiligen katholischen Kirche geschieht aus tiefem Glauben und innerer Überzeugung, und nicht aufgrund von Zwang oder äußerem Druck.


    Valsanto,
    am heiligen Abend vor dem Hochfest der Geburt des Herren im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 24. Dezember 2012 AD
    Promulgiert am: 24. Dezember 2012 AD (ASS 24.XII.2012 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Corpora Nova« über die Kirche in Lillemark


    Neue Glieder in die Kirche einfügen heißt nicht, eine Machtgruppe vergrößern, sondern Menschen eintreten lassen in das Netz der Freundschaft mit Christus, das Himmel und Erde sowie verschiedene Kontinente und Epochen miteinander verbindet. Es heißt, das Geschenk der Gemeinschaft mit Christus annehmen: das „neue Leben“, das beseelt ist von der Liebe und vom Einsatz für die Gerechtigkeit. In dieses Geschenk wollen Wir auch Unsere Söhne und Töchter in Lillemark einbeziehen.


    1. Die Apostolische Präfektur für Lillemark besteht als Missionsgebiet der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Königreichs Lillemark.


    2. Sitz der Apostolischen Präfektur für Lillemark ist Frederikshavn. Der Domprobst von Frederikshavn steht der Apostolischen Präfektur als Apostolischer Präfekt für Lillemark vor und erhält in dieser Funktion Paramente und Insignia eines vollwertigen Bischofs.


    3. Für die Apostolische Präfektur für Lillemark gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind. Insbesondere untersteht sie der Aufsicht des Kardinal-Großinquisitors.


    Valsanto,
    am Mittwoch nach dem Hochfest des Heiligen Josef im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 20. März 2013 AD
    Promulgiert am: 20. März 2013 AD (ASS 20.III.2013 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Christianus Nemo« über die Kirche in Fuchsen


    Kein Christ in der Welt soll ohne dauerhaften geistlichen Beistand eines Bischofs leben müssen. In Fuchsen wollen Wir daher wieder eine kirchliche Hierarchie errichten und in Fuchsen Bischöfe einsetzen.


    1. Die Kirchenprovinz Fuchsen besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Freistaates Fuchsen.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Fuchsen ist Klapsmühltal. Der Erzbischof von Klapsmühltal steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Fuchsen vor.


    3. Für die Kirchenprovinz Fuchsen gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in den Freistaat Fuchsen entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Klapsmühltal als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Weihetag der Barnabasbasilika im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 02. April 2013 AD
    Promulgiert am: 02. April 2013 AD (ASS 02.IV.2013 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Ius Canonicum« über die kanonische Rechtsgebung


    Sectio I. Allgemeine Bestimmungen


    1. Die kirchliche Rechtsgebung liegt ausschließlich beim Heiligen Stuhl und den von ihm bestellten Organen.


    2. Die Rechtsvorschriften gliedern sich in Konstitutionen, Dekrete und Instruktionen und Gesetze.


    3. Rechtsvorschriften werden nur wirksam, wenn sie durch den zuständigen und bevollmächtigten Normgeber promulgiert werden. Sie treten mit dem Ablauf des Tages ihrer Promulgation in Kraft.


    4. Rechtsvorschriften regeln zukünftiges, nicht vergangenes, sofern sie nicht ausdrücklich vergangenes regeln. Sie regeln nur dort, wo sie gültig sind. Allein vom Heiligen Stuhl erlasse Rechtsvorschriften sind universell.


    5. Den Rechtsvorschriften unterliegt, wer sich innerhalb ihres Geltungsbereiches aufhält, katholisch getauft ist und hinreichenden Vernunftsgebrauch besitzt.


    6. Rechtsvorschriften können universell gültig sein oder nur für bestimmte Gebiete oder Personen gelten.


    7. Über die Auslegung der Rechtsvorschriften entscheidet der Normgeber oder eine von ihm berufene Stelle.


    8. Spätere Rechtsvorschriften heben frühere auf, wenn eine Kollision vorliegt. Rechtsvorschriften der höheren Instanz haben Vorrang, sofern nichts anderes bestimmt ist.


    9. Gewohnheitsrecht steht geschriebenen Rechtsvorschriften gleich, sofern nicht eine geschriebene Rechtsvorschrift das selbe Sachgebiet anders regelt. Gewohnheitsrecht soll verschriftlicht werden, wenn es in Vergessenheit zu geraten droht.


    10. Unumschränktes Recht des Papstes ist es, Rechtsvorschriften nach belieben zu erlassen, zu verändern oder zu verwerfen.


    Sectio II. Arten der allgemeinen Rechtsvorschriften


    11. Konstitutionen regeln grundsätzliche Angelegenheiten der Weltkirche. Sie werden ausschließlich vom Heiligen Stuhl erlassen. Vorschläge für Konstitutionen dem Heiligen Stuhl zu unterbreiten, ist ausschließliche Aufgabe des Konzils.


    12. Dekrete regeln allgemeine und spezielle Bestimmungen in Angelegenheiten der Weltkirche. Sie werden ausschließlich vom Heiligen Stuhl erlassen. Vorschläge für Konstitutionen dem Heiligen Stuhl zu unterbreiten, ist ausschließliche Aufgabe des Konzils und der Apostolischen Generalsynode.


    13. Instruktionen sind Verordnungen, die organisatorische Angelegenheiten der Weltkirche regeln und Dokumente der Glaubenslehre auslegen, erklären und erweitern. Sie werden nach Beratung durch die Apostolische Generalsynode vom zuständigen Leiter einer Behörde in Kraft gesetzt, sofern nicht der Papst dem widerspricht.


    14. Gesetze werden durch das durch den Heiligen Stuhl beauftragte Organ beraten und dem Heiligen Stuhl vorgeschlagen. Sie regeln das weltliche Leben im Staat Valsanto.


    15. Völkerrechtliche Verträge oder Verträge, die der Heilige Stuhl mit anderen Religionsgemeinschaften schließt, sind Bestandteil des kanonischen Rechts.


    16. Kirchliche Gesetze können von jedem Metropoliten und Suffraganbischof für den Bereich ihrer Jurisdiktion erlassen werden, sofern sie nicht den Rechtsvorschriften des Heiligen Stuhls oder der übergeordneten Instanz zuwiderlaufen.


    17. Durch ein Statut wird einer Organisation oder Gemeinschaft der Kirche eine Verfassung verliehen. Das Statut wird bestimmt durch den, in dessen Autorität die Organisation fällt, sofern sie nicht kraft Natur der Sache ausschließlich dem Heiligen Stuhl zufällt.


    18. Ebenfalls als Rechtsakt gültig sind päpstliche Urkunden (Bullen) und Schreiben, die durch den Heiligen Vater aus eigenem Antrieb verfasst werden (Motu proprio).


    Sectio III. Verwaltungsakte im Einzelfalle


    19. Durch ein Präzept kann einem jedem, der kanonischem Recht unterliegt, eine bestimmte Handlung oder Unterlassung auferlegt werden.


    20. Durch einen Dispens kann der Heilige Stuhl eine Person von jeder Rechtsvorschrift im Einzelfalle befreien. Jede andere Instanz kann nur einen Dispens erteilen, zu dem sie nach Rechtsvorschrift ausdrücklich befugt ist. Auf einen Dispens besteht kein Rechtsanspruch.


    21. Der Heilige Stuhl oder eine andere ausdrücklich dazu befugte Stelle kann ein Privileg als besonderen Rechtsakt verleihen.


    22. Jede befugte Stelle verleiht eine Lizenz, etwas zu tun, sofern darauf Rechtsanspruch besteht.


    Valsanto,
    am Weihetag der Barnabasbasilika im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 02. April 2013 AD
    Promulgiert am: 02. April 2013 AD (ASS 02.IV.2013 AD/II)

  • Codex Iuris Canonici


    Der Codex des kanonischen Rechts enthält die aktuell gültigen Rechtsdokumente des Heiligen Stuhls. Nicht abgedruckt werden Rechtsdokumente, welche reine Änderungen an anderen Rechtsdokumenten setzen, ohne eigenes Recht zu setzen, sowie Verträge und Konkordate.


    Leges


    Die Gesetze sind die Vorschriften für das weltliche Leben im Staat Valsanto. Auf Grundlage des Ersten Gesetzes werden sie vom Staatskapitel beraten und durch seinen Propst erlassen.



    • Erstes Gesetz für den Staat Valsanto (ASS 06.V.2012 AD/II)
    • Gesetz über die valsantinische Staatsbürgerschaft (ASS 03.IX.2012 AD/III)
    • Gesetz über die Wahl der weltlichen Staatskapitulare (ASS 29.X.2012 AD/II)
    • Gesetz über die Päpstlichen Garden (ASS 29.X.2012 AD/III)


  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Erstes Gesetz für den Staat Valsanto


    1. Der Staat Valsanto besteht als souveräner Staat und umfasst die Gebiete der Städte San Pedro, Nuesca, Santiago und Santa Julía. Er ist unabänderlich mit dem Heiligen Stuhl verbunden, der als Staatsoberhaupt die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt besitzt. Nach Maßgabe dieses Gesetzes üben die Kurie und das valsantinische Staatskapitel stellvertretend diese Gewalten aus. Insbesondere die weltliche und geistliche Gerichtsbarkeit, die diplomatische Vertretung sowie die Finanz- und Besitzverwaltung des Staates Valsanto werden der Kurie übertragen.


    2. Das Staatskapitel besteht aus drei geistlichen und sechs weltlichen Kapitularen. Die geistlichen Kapitulare sind der Kardinal-Kämmerer als Propst, der Apostolische Erzvikar für San Pedro und ein weiterer Bischof der Kirchenprovinz Valsanto. Die weltlichen Kapitulare sind der Dekan, der Thesaurar und je ein Vertreter für die Gebiete der Städte San Pedro, Nuesca, Santiago und Santa Julía. Je zu Aschermittwoch, zum Fest Heiligstes Herz Jesu und zu Allerheiligen ernennt der Papst die neun Kapitulare neu.


    3. Der Kardinal-Kämmerer ist als Propst des Staatskapitels die erste Dignität des Staates Valsanto. Er ist der oberste Richter in weltlichen Angelegenheiten, verwaltet die Staatsfinanzen und verkündigt die Gesetze des Staates. Gelangt er zu der Ansicht, dass eine Gesetzesvorlage gegen die Lehre der katholischen Kirche verstößt, so verweigert er die Verkündigung eines Gesetzes.


    4. Der Dekan des Staatskapitels ist die zweite Dignität des Staates Valsanto und leitet die Sitzungen des Staatskapitels. Er wird gewählt von allen wahlberechtigten valsantinischen Staatsbürgern. Nach seiner Ernennung hält er als Princeps Vicarius für die Dauer seiner Amtszeit fürstlichen Rang und wird als Legatus Extraordinarius in das Staatssekretariat aufgenommen. In Absprache mit dem Kardinal-Staatssekretär vertritt er den Staat Valsanto diplomatisch nach außen. Außerdem ist er Leiter der Verwaltung des Staates Valsanto.


    5. Der Thesaurar des Staatskapitels ist die dritte Dignität des Staates Valsanto und wird auf Vorschlag des Dekans ernannt. Nach seiner Ernennung wird er als Secretarius Extraordinarius in die Apostolische Kammer aufgenommen. In Absprache mit dem Kardinal-Kämmerer verwaltet er die Staatsfinanzen und leitet die weltliche Abteilung der Finanzverwaltung. Außerdem vertritt er den Dekan in allen Angelegenheiten bei dessen Verhinderung.


    6. Der dritte geistliche Kapitular wird auf einmütigen Vorschlag der Apostolischen Vikare für Nuesca, Santiago und Santa Julía aus dem Kreis der Bischöfe der Kirchenprovinz Valsanto ernannt. Die weiteren weltlichen Kapitulare werden je in ihrem Gebiet von den wahlberechtigten valsantinischen Staatsbürgern gewählt.


    7. Gesetzesvorschläge können von allen Kapitularen an den Dekan des Staatskapitels eingereicht werden, der diese im Staatskapitel zur Diskussion und Abstimmung stellt. Ein angenommener Vorschlag wird vom Propst des Staatskapitels veröffentlicht, nachdem er dem Kollegium der Kardinäle einen Einspruch wegen Verstoßes gegen die katholische Lehre ermöglicht hat. Gegen den Einspruch des Kardinalskollegiums kann kein Gesetz erlassen werden.


    Valsanto,
    am fünften Sonntag der Osterzeit im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 06. Mai 2012 AD
    Promulgiert am: 06. Mai 2012 AD (ASS 06.V.2012 AD/II)



    Karolus Cardinalis Pellicano,
    Decanus Cardinalis, Camerarius Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctiacobi, Archiepiscopus Titularis Mallioni, Praepositus Capituli Status


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Gesetz über die valsantinische Staatsbürgerschaft


    1. Die Staatsbürgerschaft des Staates Valsanto wird nach Maßgabe dieses Gesetzes vergeben und entzogen. Dabei wird zwischen der Staatsbürgerschaft durch Geburt, der Staatsbürgerschaft durch Ehe und der Staatsbürgerschaft kraft Amtes unterschieden. Wer keine dieser drei Kriterien erfüllt, kann die Staatsbürgerschaft nicht erhalten.


    2. Durch Geburt erhält die Staatsbürgerschaft des Staates Valsanto jeder, dessen eines Elternteil ebenfalls über die Staatsbürgerschaft verfügt, oder dessen Eltern seit mindestens fünfzehn Jahren ununterbrochen ihren Hauptwohnsitz in Valsanto haben und der Betroffene in Valsanto geboren ist.


    3. Durch Ehe erhält die Staatsbürgerschaft des Staates Valsanto jeder, der eine Ehe zu einem Staatsbürger gültig nach valsantinischem Recht und Ritus eingeht.


    4. Kraft Amtes erhalten bestimmte Amtsträger der katholischen Kirche in Valsanto die Staatsbürgerschaft des Staates Valsanto für die Dauer iherer Amtszeit. Dies sind der Heilige Vater, die Kurienkardinäle, die weiteren Mitarbeiter der Kurie, die Bischöfe der Kirchenprovinz Valsanto und die Gardisten der päpstlichen Garden. Auf Antrag können außerdem die Kardinäle und die Metropoliten die Staatsbürgerschaft erhalten.


    5. Die Staatsbürgerschaft kraft Amtes darf grundsätzlich neben der Staatsbürgerschaft eines anderes Landes geführt werden. Ansonsten sind Doppelstaatsbürgerschaften ohne ausdrückliche Sondergenehmigung nicht gestattet. Wer dennoch die Staatsbürgerschaft eines anderen Landes annimmt, verliert die Staatsbürgerschaft des Staates Valsanto. Minderjährigen ist die zusätzliche Führung der Staatsbürgerschaft eines nicht-valsantinischen Elternteils bis zum Erreichen der Volljährigkeit gestattet.


    Valsanto,
    am Montag nach dem zweiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012




    In der Fassung vom: 03. September 2012 AD
    Promulgiert am: 03. September 2012 AD (ASS 03.IX.2012 AD/III)



    Karolus Cardinalis Pellicano,
    Decanus Cardinalis, Camerarius Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctiacobi, Archiepiscopus Titularis Mallioni, Praepositus Capituli Status


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Gesetz über die Wahl der weltlichen Staatskapitulare


    1. Die Wahlen der weltlichen Staatskapitulare finden je an Aschermittwoch, am Fest Heiligstes Herz Jesu und an Allerheiligen statt und werden durch die Apostolische Kammer durchgeführt.


    2. Zum Dekan des Staatskapitels kann jeder wahlberechtigte Staatsbürger des Staates Valsanto gewählt werden, der das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat, nach valsantinischem Recht und Ritus verheiratet ist und wegen keiner Straftat verurteilt worden ist.


    3. Zum Kapitular für eine Diözese kann jeder wahlberechtigte Staatsbürger des Staates Valsanto gewählt werden, der das einundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat, wegen keiner Straftat verurteilt worden ist und seit mindestens einem Jahr seinen ständigen Wohnsitz in der entsprechenden Diözese hat.


    4. Die Wahlen der weltlichen Staatskapitulare finden für jeden Sitz separat statt, dabei sind für die Wahl des Dekans alle Staatsbürger wahlberechtigt und für die Wahl des Kapitulars für eine Diözese nur diejenigen Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz in der entsprechenden Diözese haben. Staatsbürger, die das einundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind in keinem Falle wahlberechtigt.


    5. Zum Thesaurar des Staatskapitels kann jeder wahlberechtigte Staatsbürger des Staates Valsanto nominiert werden, der das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat, nach valsantinischem Recht und Ritus verheiratet ist und wegen keiner Straftat verurteilt worden ist.


    6. Für jeden Sitz entscheidet die einfache Mehrheit über den Sieger eines Wahlgangs.


    Santiago,
    am Montag nach dem dreißigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 29. Oktober 2012 AD
    Promulgiert am: 29. Oktober 2012 AD (ASS 29.X.2012 AD/II)



    Karolus Cardinalis Pellicano,
    Decanus Cardinalis, Camerarius Cardinalis, Episcopus Cardinalis Sanctiacobi, Archiepiscopus Titularis Mallioni, Praepositus Capituli Status


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Gesetz über die Päpstlichen Garden


    I. Allgemeines


    1. Die Päpstlichen Garden sind Einrichtungen des Heiligen Stuhls, die im Staat Valsanto unterschiedliche Hoheitsaufgaben wahrnehmen. Sie unterstehen der Aufsicht der Apostolischen Kammer, es sei denn, im Nachfolgenden wird etwas anderes bestimmt.


    2. Oberbefehlshaber der Päpstlichen Garden ist der Staatsdekan. Sofern er selbst einer der Garden angehört, trägt er in dieser Funktion den Dienstgrad Coronel (Oberst).


    3. Der Befehlshaber einer Päpstlichen Garde wird vom Staatsdekan nach Anhörung in der Apostolischen Kammer und mit Zustimmung des Kardinal-Kämmerers ernannt. Er trägt den Dienstgrad Commandante (Major).


    II. Aufgaben


    4. Die Guardia S. Benjamín ist die Leibgarde des Papstes im Staat Valsanto. Sie ist mit dem Personenschutz für den Papst, die Kurienkardinäle, ausländische Staatsgäste und andere wichtige Personen im Staat Valsanto sowie mit dem Gebäudeschutz der valsantinischen Basiliken, der Amtsgebäude des Heiligen Stuhls und anderer wichtiger Bauten im Staat Valsanto betraut. Sie untersteht direkt dem Büro des Heiligen Vaters.


    5. Die Guardia S. Pablo ist die Leibgarde des Papstes in Vatikano. Sie ist mit dem Personenschutz für den Papst und alle weiteren wichtigen Personen in Vatikano sowie dem Gebäudeschutz für die Bauten des Heiligen Stuhls in Vatikano betraut. Sie untersteht direkt dem Büro des Heiligen Vaters.


    6. Die Guardia S. Miguel ist mit der Verteidigung des Staates Valsanto im Kriegsfall und mit der Überwachung der Landesgrenzen betraut.


    7. Die Guardia S. Teodoro übernimmt polizeiliche Aufgaben im Staat Valsanto. Sie unterhält dazu ein flächendeckendes Netz von Polzeistationen außerhalb der Städte. Sie ist mit der Verfolgung und Verhütung von Straftaten, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung außerhalb der Städte sowie mit der Kontrolle der Wasserwege im Staat Valsanto betraut.


    8. Die Guardia S. Catalina übernimmt polizeiliche Aufgaben im Staat Valsanto. Sie unterhält dazu ein flächendeckendes Netz von Polizeistationen innerhalb der Städte. Sie ist mit der Verfolgung und Verhütung von Straftaten, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung innerhalb der Städte sowie mit der Kontrolle der Bahnstrecken im Staat Valsanto betraut.


    9. Die Guardia S. Teresa trägt Sorge für den Bestand des Heiligen Stuhls und des Staates Valsanto. Dazu sammelt sie Informationen und werten sie zu Zwecken der Abwehr von Spionage, Sabotage, Terrorismus und Extremismus aus. Im Rahmen ihrer Tätigkeit übernimmt sie polizeiliche Aufgaben.


    10. Die Guardia S. Mateo ist mit der Bekämpfung von Wirtschaftskriminaltität und der Durchsetzung gesetzlicher Maßnahmen im Wirtschaftsbereich betraut. Im Rahmen ihrer Tätigkeit übernimmt sie polizeiliche Aufgaben.


    11. Die Guardia S. Gregorio XIII ist mit der Überwachung des Luftraums im Staat Valsanto, mit der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung am Aeroporto Papa Gregorio XIII sowie mit der Zoll- und Personenkontrolle am genannten Flughafen betraut. Im Rahmen ihrer Tätigkeit übernimmt sie polizeiliche Aufgaben.


    12. Die Guardia S. Victor bildet die Feuerwehr des Staates Valsanto. Sie ist mit der Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen betraut.


    13. Die Guardia S. Clemente bildet die Bergwacht des Staates Valsanto. Sie ist mit der Rettung von verunglückten Menschen und der Suche vermisster Menschen aus den Bergregionen des Staates Valsanto betraut.


    14. Die Guardia SS. Cosme y Damián bildet den medizinischen Rettungsdienst des Staates Valsanto. Sie ist mit der Notfallrettung, notärztlichen Behandlung von Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen sowie dem Krankentransport betraut.


    15. Die Guarda S. Virgilio bildet die Forstverwaltung des Staates Valsanto. Sie trägt Sorge für die Entwicklung der Wälder und der Natur im Staat Valsanto und ist mit der Durchsetzung gesetzlicher Bestimmungen zum Umweltschutz und zur Landwirtschaft betraut.


    III. Weitere Bestimmungen


    16. Die Offiziersdienstgrade der Päpstlichen Garden sind in absteigender Reihenfolge Coronel (Oberst), Commandante (Major) und Capitán (Hauptmann).


    17. Die Unteroffiziersdienstgrade der Päpstlichen Garden sind in absteigender Reihenfolge Alférez (Leutnant), Brigada (Stabsfeldwebel) und Sargento (Feldwebel).


    18. Die Mannschaftsdienstgrade der Päpstlichen Garden sind in absteigender Reihenfolge Cabo (Gefreiter) und Soldado (Soldat).


    Santiago,
    am Montag nach dem dreißigsten Sonntag im Jahreskreis im Jahre des Herren 2012



    In der Fassung vom: 29. Oktober 2012 AD
    Promulgiert am: 29. Oktober 2012 AD (ASS 29.X.2012 AD/III)

  • Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Causae Totae« über die Gerichtsbarkeit


    Sectio I. Allgemeines
    1. Alle Angelegenheiten, die der Gerichtsbarkeit des Heiligen Stuhles unterliegen, werden durch den Papst oder in seinem Auftrage entschieden. Der Papst selbst ist von jeder Gerichtsbarkeit frei. Wer es wagt, gegen ihn Anklage zu erheben, über den sei die excommunicatio latae sententiae verhängt.
    2. Gegenstand eines Verfahrens kann sein die Verhängung einer Strafe, die Feststellung rechtserheblicher Tatbestände oder der Schutz bestimmter Rechte.
    3. Der kirchlichen Gerichtsbarkeit unterliegen Streitsachen, die geistliche und damit verbundene Angelegenheiten oder den Verstoß gegen kirchliche Gesetze oder sündhafte Handlungen zum Inhalt haben.
    4. Der weltlichen Gerichtsbarkeit des Heiligen Stuhles unterliegen sämtliche Streitsachen, die innerhalb der Grenzen des Status Valsantinus anfallen, nicht kirchliches Recht berühren und nicht in die Zuständigkeit einer anderen Behörde des Heiligen Stuhls fallen.
    5. Die Aufsicht über die Gerichtsbarkeit liegt in geistlichen Angelegenheiten der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre, in weltlichen der Apostolischen Kammer im Auftrage des Papstes ob.
    6. Es ist die Pflicht einer jeden dazu berufenen Behörde, die Gerichte zu unterstützen und ihre Entscheidungen zu vollziehen.
    7. Mit den Vorermittlungen zu einem Verfahren ist die zuständige Behörde beauftragt.


    Sectio II. Die Instanzen der Gerichtsbarkeit im kirchlichen Verfahren
    8. Der vom Bischof eines jeden Bistums berufende Offizialgerichtshof entscheidet erstinstanzlich über alle Verfahren innerhalb seines Wirkungsbereiches. Der Bischof kann das Verfahren an sich ziehen und jedes Urteil aufheben, ändern oder aussetzen.
    9. Der Metropolit einer jeden Kirchenprovinz beruft einen Metropolitangerichshof, dass über die Verfahren seiner untergeordneten Offizialgerichtshöfe zweitinstanzlich und in erster Instanz über Rechtssachen der Kirchenprovinz entscheidet. Der Metropolit kann das Verfahren an sich ziehen und jedes Urteil aufheben, ändern oder aussetzen.
    10. Der Gerichtshof der Kurie (Tribunal Rotae) ist Berufungsinstanz der Metropolitangerichte und entscheidet erstinstanzlich über die Angelegenheiten der Kurie sowie über die der Gebiete, für die keine ordentlichen Bistümer errichtet worden sind.
    11. Der Gerichtshof der Apostolischen Signatur (Supremum Tribunal Signaturae Apostolicae) ist das oberste Gericht der Kurie. Er entscheidet als Berufungsinstanz der Rota und bei Kompetenzstreitigkeiten in der Kurie.
    In seine Kompetenz fällt es, im Namen des Heiligen Vaters die Errichtung und die Organisation eines Gerichtes zu überwachen und zu genehmigen.
    12. Allein dem Papst liegt es ob, Entscheidungen eines jeden Gerichts der Kirche zu ändern oder zu verwerfen, zu begnadigen, ein Verfahren für beendet zu erklären oder es an sich zu reißen. Kein Gericht ist befugt, ein Urteil zu sprechen gegen eine Person, die an den Heiligen Stuhl appelliert. Die Entscheidungen des Papstes sind endgültig und unanfechtbar.
    13. Dem Papst allein liegt es ob, über die wichtigsten Streitfragen, über Kardinäle und Metropoliten und Kirchenprovinzen sowie Staatsoberhäupter zu urteilen.


    Sectio III. Die weltliche Gerichtsbarkeit
    14. Für die Angelegenheiten des Status Valsantinus werden eigene Gerichte errichtet.
    15. Am Sitz eines jeden Bischofs innerhalb seiner Grenzen soll ein Gericht erster Instanz errichtet werden, das über allgemeine Angelegenheiten richtet.
    16. Die Appellationsgerichtsbarkeit und die Gerichtsbarkeit über schwerwiegende Verstöße soll der Apostolischen Kammer obliegen.
    17. Allein dem Papst liegt es ob, Entscheidungen eines jeden Gerichts zu ändern oder zu verwerfen, zu begnadigen, ein Verfahren für beendet zu erklären oder es an sich zu reißen. Kein Gericht ist befugt, ein Urteil zu sprechen gegen eine Person, die an den Heiligen Stuhl appelliert. Die Entscheidungen des Papstes sind endgültig und unanfechtbar.
    18. Näheres zur weltlichen Gerichtsbarkeit regelt ein Gesetz des Staates Valsanto.


    Sectio IV. Die Verfahren
    19. Zum Richter soll nur berufen werden, wer die notwendige Sachkenntnis nachweisen kann. Die Berufung obliegt dem jeweiligen Gerichtsherren, bei der Rota und der Apostolischen Signatur allein dem Heiligen Stuhl.
    20. Die Zulassung von Anwälten und Anklagevertretern obliegt der Apostolischen Signatur.
    21. Im Verfahren sollen alle Parteien und Zeugen gehört, sowie Beweise aufgenommen werden. Zeugen können vereidigt und abgelehnt werden. Sachverständige können bei Bedarf gehört werden.
    22. Zum Verfahren ist zu laden, über die Klage zu informieren.
    23. Weitere Verfahrensvorschriften kann durch die Aufsichtsbehörde oder den Gerichtsherren per Instruktion festgesetzt werden. Das Gericht kann selbst Bestimmungen treffen, die es für sinnvoll hält.
    24. Keine Urkunde und kein Rechtsakt soll in Frage gestellt werden, wenn er durch den Heiligen Stuhl ausdrücklich bestätigt wurde.
    25. Ein Urteil soll schriftlich abgefasst und begründet werden. Die Rechtskraft tritt ein, wenn innerhalb von sieben Tagen keine Berufung eingelegt oder auf diese verzichtet wird oder diese nicht mehr möglich ist. Ist das Urteil offensichtlich ungerecht, so kann das Verfahren wiederaufgenommen werden.
    26. Ein Urteil kann jede gerechte Strafe, insbesondere die Enthebung oder der Ausschluss von Ämtern, die Entziehung von Rechten, eine Haft- oder Geldstrafe sein. Eine genauere Definition durch eine Rechtsvorschrift ist bindend, es sei denn für den Papst. Die Todesstrafe ist ausgeschlossen.
    27. Über die Kosten des Verfahrens entscheidet das Gericht.
    28. Kein Richter soll über eine Sache richten, in der er selbst beteiligt ist, mit Ausnahme des Papstes. Eine höhere Instanz kann einen Richter für befangen erklären und ihm die Entscheidung entziehen. Niemand kann den Papst für befangen erklären.


    Valsanto,
    am Mittwoch vor dem Fest Heiligstes Herz Jesu im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 05. Juni 2013 AD
    Promulgiert am: 05. Juni 2013 AD (ASS 05.VI.2013 AD/II)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Videns Autem« über die Kirche in Cranberra


    »Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.« Um dem Willen Christi zu folgen, sollen auch die Christen in Cranberra in die Herde des Herrn eingebaut werden.


    1. Die Kirchenprovinz Cranberra besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Dominions of Cranberra.


    2. Sitz der Kirchenprovinz Cranberra ist Oakvale. Der Erzbischof von Oakvale steht der Kirchenprovinz als Metropolit von Cranberra vor.


    3. Für die Kirchenprovinz Cranberra gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Dominion of Cranberra entsandt, so soll der Bischof von Oustburgh als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Dienstag vor dem Fest des heiligen Cornelius des Großen im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 09. Juli 2013 AD
    Promulgiert am: 09. Juli 2013 AD (ASS 09.VII.2013 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantinus, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Pontifex Maximus, Patriarcha Occidentis, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Et ipse« über die Kirche in der Demokratischen Union


    »Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.« Für diese verschiedenen Dienste, die der heilige Apostel Paulus benennt, wollen Wir in der Demokratischen Union eine Kirchenprovinz schaffen.


    1. Die Kirchenprovinz der Demokratischen Union besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete der Demokratischen Union, namentlich des Freistaats Freistein, der Unionsrepublik Heroth, des Kaiserreichs Imperia, des Landes Salbor-Katista, der Republik Roldem und der Westlichen Inseln.


    2. Sitz der Kirchenprovinz der Demokratischen Union ist Manuri. Der Erzbischof von Manuri steht der Kirchenprovinz als Metropolit der Demokratischen Union vor.


    3. Für die Kirchenprovinz der Demokratischen Union gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind.


    4. Ist kein Apostolischer Nuntius in die Demokratische Union entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Manuri als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Valsanto,
    am Mittwoch vor dem Tag des Gedächtnis der Schmerzen Mariens im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 11. September 2013 AD
    Promulgiert am: 11. September 2013 AD (ASS 11.IX.2013 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Päpstliches Dekret »In Succesionem« über den Titel des Papstes


    In der Nachfolge der Päpste seid Petrus und Paulus führen alle Päpste nicht nur den Titel eines Bischofs von San Pedro und eines Bischofs von Vaticano, sondern traen darüber hinaus Autorität und Würde für die ganze heilige Kirche. Der vollständigen Titel des Papstes möge von heute an also wie folgt geführt werden.


    1. Zum Ersten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Bischof von San Pedro, und steht damit in der direkten Nachfolge des heiligen Petrus, der der erste Bischof von San Pedro war. Als Bischof von San Pedro steht er der Petersbasilika in San Pedro vor. In dieser Nachfolge übt er die höchste Schlüsselgewalt, zu binden und zu lösen, aus.


    2. Zum Zweiten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Bischof von Vaticano, und steht damit in der direkten Nachfolge des heiligen Paulus, der der erste Bischof von Vaticano und der zweite Bischof von San Pedro war. Als Bischof von Vaticano steht er der Lateranbasilika in Vaticano vor. Die bischöflichen Ämter von San Pedro und Vaticano sind auf alle Zeit unauflösbar miteinander verbunden. In dieser Nachfolge übt er die höchste Lehrautorität der Kirche aus.


    3. Zum Dritten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden, den dieser hat gesagt: »Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.« In seinem Namen wird die höchste Jurisdiktionsgewalt der heiligen Kirche ausgeübt.


    4. Zum Vierten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Nachfolger der Apostelfürsten, den sein Amt führt er zurück auf den heiligen Petrus, den ersten Bischof von San Pedro, und auf den heiligen Paulus, den ersten Bischof von Vaticano.


    5. Zum Fünften ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der oberste Priester der Weltkirche. Unter den Nachfolgern der Apostel Jesu Christi, den Bischöfen, Priester und Diakonen, nimmt er stets den ersten Platz ein.


    6. Zum Sechsten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Fürst des Staates Valsanto. Alle Staatsgewalt im Heiligen Tal wird in seinem Namen ausgeübt, und niemand im Staat Valsanto nimmt einen höheren Rang ein.


    7. Zum Siebten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Patriarch des Abendlandes und des Morgenlandes, und übt in allen Gebieten, die den Patriarchalsitzen San Pedro und Vaticano zugeordnet sind, die höchste, volle, unmittelbare und freie Bischöfliche Gewalt aus.


    8. Zum Achten ist der, der den Heiligen Stuhl innehat, der Diener der Diener Gottes, denn es ist seine Aufgabe, in der Nachfolge des heiligen Petrus und des heiligen Paulus für die gesamte Kirche Sorge zu tragen.


    Vaticano,
    am Weihetag der Vatikanbasilika im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 30. Oktober 2013 AD
    Promulgiert am: 30. Oktober 2013 AD (ASS 30.X.2013 AD/I)



    Linus III.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Rema Paulus« über die Kirche in Dreibürgen


    In Rem hat der heilige Apostelfürst Paulus seine Kirche errichtet, und von dort dem Morgendland das Evangelium verkündet. Bis heute stellen nicht nur die remischen Gebiete, sondern auch die weiteren Gebiete des Kaiserreichs Dreibürgen ein Mutterland des Christentums dar. Dieser Historie verpflichtet, erlassen Wir daher die folgende Verfassung für die eine Kirche in Dreibürgen.


    1. Die Kirchenregion Dreibürgen besteht als Teilkirche eigenen Rechts der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst alle Länder, die der Herrschaft der Krone von Dreibürgen unterstehen.


    2. Sitz der Kirchenregion Dreibürgen ist Reichstal. Der Erzbischof von Reichtstal steht der Kirchenregion als Primas von Dreibürgen vor. Die Berufung oder Abberufung des Primas wird dem Papst vom Kardinalskollegium vorgeschlagen.


    3. In der Kirchenregion Dreibürgen zusammengefasst sind die Kirchenprovinz Augustental mit Sitz in Reichstal, die Kirchenprovinz Cranach und Wirtenstein mit Sitz in Sankt Aydestin, die Kirchenprovinz Geldern und Veldoril mit Sitz in Vengard, die Kirchenprovinz Haxagon mit Sitz in Tuusdorf, die Kirchenprovinz Hohenburg und Lohe mit Sitz in Amalien, die Kirchenprovinz Losonien und Karlingen mit Sitz in Rem, die Kirchenprovinz Stauffen mit Sitz in Hohenstauffenberg, die Kirchenprovinz Vanezia mit Sitz in Tisano sowie die Kirchenprovinz Werthen mit Sitz in Greifenburg.


    4. Die Diözese Vaticano, deren Bischofsstuhl unabänderbar vereinigt ist mit dem Heiligen Stuhl, ist nicht Bestandteil der Kirchenregion Dreibürgen. Der Heilige Stuhl bestellt aber stets den Erzbischof von Rem zum Apostolischen Vikar für Vaticano und beauftragt ihn mit der Verwaltung und der Seelsorge in der Diözese Vaticano.


    5. Für die in der Kirchenregion Dreibürgen zusammengefassten Kirchenprovinzen gelten alle Bestimmungen, die in der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete festgelegt sind, unter der Maßgabe, dass die Berufung und Abberufung der Metropoliten mit Ausnahme des Primas von Dreibürgen dem Papst vom Kollegium der Metropoliten der Kirchenregion vorgeschlagen wird.


    6. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Kaiserreich Dreibürgen entsandt, so soll der Auxiliar des Erzbischofs von Reichstal als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Vaticano,
    am Weihetag der Vatikanbasilika im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 30. Oktober 2013 AD
    Promulgiert am: 30. Oktober 2013 AD (ASS 30.X.2013 AD/II)



    Linus III.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret »Contendite Intrare« über die Kirche in Freesland


    »Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.« In Gemeinschaft mit der ganzen Kirche nehmen auch die Christen in Freesland diese Bemühungen auf sich, und Wir geruhen daher, die Errichtung einer ordentlichen Hierarchie in Freesland zu veranlassen.


    1. Die Diözese Blaakendam besteht als Teilkirche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und umfasst die Gebiete des Königreichs Freesland.


    2. Ausnahmsweise besteht die Diözese Blaakendam als exemte Diözese und untersteht damit direkt dem Heiligen Stuhl, ohne einer Kirchenprovinz anzugehören.


    3. Die Berufung oder Abberufung des Bischofs von Blaakendam wird dem Papst vom Kardinalskollegium vorgeschlagen. Der Bischof von Blaakendam kann den Papst um die Bestellung von Auxiliarbischöfen bitten.


    4. Für die Diözese Blaakendam gelten die Canones 4 und 5 der Konstitution »Euntes Ergo« über die Teilkirchen und die Missionsgebiete sinngemäß.


    5. Ist kein Apostolischer Nuntius in das Königreich Freesland entsandt, so soll der Auxiliar des Bischofs von Blaakendam als Pro-Nuntius die Verwaltung der Nuntiatur übernehmen.


    Vaticano,
    am Weihetag der Vatikanbasilika im Jahre des Herren 2013



    In der Fassung vom: 30. Oktober 2013 AD
    Promulgiert am: 30. Oktober 2013 AD (ASS 30.X.2013 AD/IV)



    Simon II.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Päpstliches Dekret »Ille iussisset« über die Weiheämter


    Er hat ihn bestellt für das ewige Priesteramt und über ihn seine Hoheit ausgebreitet. (Sir 45,10)


    I. Das Bischofsamt
    1. Zum Bischof geweiht werden kann jede männliche Person guten Glaubens, die in Kommunion mit dem Heiligen Vater steht, für den bischöflichen Dienst geeignet ist und die Priesterweihe empfangen hat oder von dieser Erfordernis vom Heiligen Stuhl befreit wurde.
    2. Zur Weihe eines Bischofs ist jeder andere Bischof befugt, sofern der zu weihende gültig ernannt wurde. Eine Weihe ohne gültige Ernennung hat die excommunicatio latae sententiae für alle willentlich und wissentlich daran beteiligten zur folge, deren Aufhebung ausschließlich in der Gewalt des Heiligen Stuhls liegt. Die Weihe sollte nach Möglichkeit durch mindestens einen weiteren Bischof konzelebriert werden.
    3. Nach seiner Weihe soll der Bischof von seinem Amte Besitz ergreifen und seine Gewalt ausüben können, aber erst kraft seiner Erklärung und nach erfolgtem Treueversprechen an den Heiligen Stuhl.


    II – Das Priesteramt
    4. Zum Priester geweiht werden kann jeder rechtsgläubige männliche Katholik, der in Kommunion mit dem Heiligen Vater steht und in der Theologie ausgebildet wurde, sofern er für das Amt geeignet ist.
    5. Die Weihe wird durch einen Bischof gespendet.


    III. Diakonat
    6. Das Diakonat ist die erste Weihestufe der heiligen Kirche.
    7. Wer zum Priester geweiht werden soll, empfängt sie ebenso wie diejenigen, die als ständige Diakone verwendet werden sollen.
    8. Verheiratete Männer können mit Zustimmung der Ehefrau die Weihe empfangen. Sie sind nach dem Tod der Ehefrau oder der Eheannulierung zum Zölibat verpflichtet.
    9. Die Diakone sind zur Seelsorge berufen. Sie können, wenn es dem Pfarrer sinnvoll erscheint, in der Heiligen Messe predigen, Segnungen vornehmen, Beerdigungen oder Taufen vorstehen oder bei Eheschließungen assistieren.


    IV. Weitere Bestimmungen
    10. Andere Weiheämter als die in diesem Dekret vorgesehenen sollen von nun an nicht mehr gespendet werden, es sei denn, sie sind im kirchlichen Recht ausdrücklich vorgesehen.
    11. Ferner nicht aufgehoben werden sollen die von den Metropoliten einer Kirchenprovinz aufgrund der Tradition bestätigten Weiheämter. Eine solche Entscheidung ist dem Heiligen Stuhl zur Kenntnis zu bringen.


    Valsanto,
    am 15. Februar im Jahre des Herren 2014



    In der Fassung vom: 15. Februar 2014 AD
    Promulgiert am: 15. Februar 2014 AD (ASS 15.II.2014 AD/I)



    Simon II.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Dekret „Facient mihi sanctuarium“ über die Selig- und Heiligsprechungen und die Anerkennung von Wundern


    Macht mir ein Heiligtum! Dann werde ich in ihrer Mitte wohnen. (2. Mose 25,8 )



    Sectio I – Das Seligsprechungsverfahren

    1. Christus selbst hat Menschen, die die Grundwerte des christlichen Glaubens ganz besonders vertreten. So ist es Recht und Aufgabe der Kirche, Personen zum Vorbild des Glaubens zu erklären, die sich dessen wahrhaft würdig erwiesen haben, und sie so als besonders geeignet für die Verehrung zu erklären.
    2. Voraussetzungen für eine Seligsprechung sind
    a) der Tod des Kandidaten,
    b) der Ruf der Heiligkeit, erlangt durch den Tod als Märtyrer oder durch ein Leben geprägt von Glaube, Liebe und Hoffnung in Übereinstimmung mit den Kardinaltugenden,
    c) der Ruf der Wundertätigkeit, erlangt durch mindestens ein anerkanntes Wunder, sofern der Ruf der Heiligkeit nicht durch den Märtyrertod erlangt wurde,
    d) die rechtmäßige Verehrung im Volk.
    3. Die Seligsprechung obliegt, sofern sich der Heilige Stuhl diese nicht vorbehält oder einem Bischof überträgt, dem Ortsbischof, sie bedarf dem Vorliegen einer Erlaubnis. Ebenso obliegt es der Heiligen Kongregation, Zeitraum und Gebiet der Verehrung festzusetzen.

    Sectio II – Das Heiligsprechungsverfahren

    4. Wird eine seliggesprochene Person von größeren Teilen der Kirche verehrt, so kann sie heilig gesprochen werden. Heilige dürfen in der gesamten Kirche liturgisch verehrt werden; einzig und allein der Heilige Stuhl hat das Recht, eine Person heilig zu sprechen.



    Sectio III – Wunder
    5. Ein außerhalb des Laufes der Natur und ohne rationale Erklärbarkeit gewirktes, sinnhaftes Zeichen, dass auf Gottes Wirken, sei es unmittelbar oder durch einen Menschen oder durch etwas anderes, zurückzuführen ist, wird als Wunder bezeichnet; Wunder bedürfen der Anerkennung nach Prüfung durch den Heiligen Stuhl.


    Valsanto,
    am 15. Februar im Jahre des Herren 2014



    In der Fassung vom: 15. Februar 2014 AD
    Promulgiert am: 15. Februar 2014 AD (ASS 15.II.2014 AD/II)

  • Codex Iuris Canonici


    Der Codex des kanonischen Rechts enthält die aktuell gültigen Rechtsdokumente des Heiligen Stuhls. Nicht abgedruckt werden Rechtsdokumente, welche reine Änderungen an anderen Rechtsdokumenten setzen, ohne eigenes Recht zu setzen, sowie Verträge und Konkordate.


    Encyclicae


    Die Enzykliken sind belehrende oder ermahnende Rundschreiben der Päpste an ihre Untertanen und Getreuen. Päpstliche Enzykliken sind eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der valsantinisch-katholischen Kirche. Sie werden gewöhnlich nach den ersten Worten des lateinischen Textes benannt.



    • Sozialenzyklika »Dignitatus mundi« über Sozial- und Ethiklehre der Kirche (ASS 11.10.2015 AD/I) - Papst Simon II.


  • Enzyklika: "Dignitatus mundi"


    Simon II.
    Episcopus Valsantino Vaticanoque, Vicarius Iesu Christi, Successor Principis Apostolorum, Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, Princeps sui iuris Status Valsantinae, Patriarcha Occidentis Orientisque, Servus Servorum Dei,


    an die ehrwürdigen Brüder, die Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Diakone und an die übrigen Glieder des Volkes Gottes


    Convocatio Apostolico über die Veröffentlichung der Sozialenzyklika >>Dignitatus mundi<<



    Hiermit verfügen und bestimmen Wir, dass Unsere erste (Sozial-)Enzyklika >>Dignitatus mundi<< vom Tage ihrer Unterschrift an gelten möge und dass sich ein jeder Christenmensch an ihr orientieren solle zum besseren Wohle der Menschheit und der Erde. Möge sie uns leiten und uns Führung geben um Gottes Willen und Seine Schöpfung zu bewahren.


    >> Dignitatus mundi <<



    Valsanto,
    am 11. Oktober im Jahre des Herren 2015


  • Robert Fischer

    Hat den Titel des Themas von „Codex Iuris Canonici | Konstitutionen“ zu „Codex Iuris Canonici - Die alte Sammlung“ geändert.